____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Leopard 2
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer aus deutscher Produktion. Er wird seit 1978 in Serie gebaut und ist der Nachfolger des Leopard 1. In der langen Produktionszeit entstanden diverse optionale NachrßstmÜglichkeiten und Spezifikationen fßr ausländische Abnehmer. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Varianten des Leopard 2. Er wird ganz oder teilweise im Ausland in Lizenz gefertigt. Fßr den Hersteller KNDS Deutschland (ehemals Krauss-Maffei Wegmann) ist er mit rund 3600 gebauten Exemplaren ein kommerzieller Erfolg. Bis zum Jahr 2008 hat die Bundeswehr ihren Bestand an aktiven Leopard 2 von ehemals 2125 Stßck im Jahr 1990 auf 328 Stßck reduziert. Der Leopard-2-Panzer war ursprßnglich als Rßckgrat gepanzerter Streitkräfte und zur Abwehr gegnerischer Panzerverbände vorgesehen. Der Leopard 2 kam seither in einer Reihe von Konflikten zum Einsatz, zuletzt im Russisch-Ukrainischen Krieg.
Contents
⢠Geschichte
⢠Bewaffnung
⢠Panzerung
⢠Besatzung
⢠Kommandant
⢠Richtschßtze
⢠Ladeschßtze
⢠Fahrer
⢠Varianten
⢠Variante Aselsan
⢠Technische Daten
⢠Chile
⢠Dänemark
⢠Finnland
⢠Griechenland
⢠Indonesien
⢠Italien
⢠Kanada
⢠Katar
⢠Kroatien
⢠Litauen
⢠Niederlande
⢠Norwegen
⢠Ăsterreich
⢠Polen
⢠Portugal
⢠Saudi-Arabien
⢠Schweden
⢠Schweiz
⢠Singapur
⢠Slowakei
⢠Spanien
⢠Tßrkei
⢠Tschechien
⢠Ukraine
⢠Ungarn
⢠KFOR
⢠ISAF
⢠Olivenzweig
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geschichte
Der Kampfpanzer Leopard 2 hat seine Wurzeln in einem bilateralen RĂźstungsprojekt zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland.cite-ref-keller-nolan-4-0[4] Beide Staaten strebten nach einer AblĂśsung der Modelle M48 Patton II in der Bundesrepublik und M60 in den USA. Daher wurde im August 1963 die Entwicklung eines einheitlichen Kampfpanzers fĂźr die jeweiligen Streitkräfte im Rahmen eines RegierungsĂźbereinkommens beschlossen. Das Projekt mit dem Namen Kampfpanzer 70 (KPz 70 beziehungsweise englisch MBT 70) scheiterte jedoch an den sehr hohen AnsprĂźchen, die an dieses Fahrzeug gestellt wurden: Feuerkampf aus der Bewegung auf bewegte Ziele, WaffennachfĂźhrung, automatischer Lader, 20-mm-Sekundärwaffensystem und die Anordnung des Fahrerstandes im Turm waren nur einige der Forderungen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Nach sieben Prototypen und 830 Millionen DM Entwicklungskosten wurde das Programm im Jahre 1969 eingestellt; beide Partner lieĂen jedoch die Entwicklungsergebnisse des KPz 70 in ihre nationalen Panzerprojekte einflieĂen. Auf US-amerikanischer Seite wurde der M1 Abrams konstruiert, während in Deutschland der Leopard 2 entstand.
Der eigentliche Beginn der Entwicklung des Leopard 2 kann auf das Jahr 1970 zurĂźckgefĂźhrt werden â nach der Einstellung des KPz-70-Projektes wurde entschieden, einen neuen, eigenen Kampfpanzer zu bauen; eine Kampfwertsteigerung des Leopard 1 wurde abgelehnt (Projektbezeichnung Vergoldeter Leopard). Der damalige Verteidigungsminister Helmut Schmidt legte fest, dass der Neubau auf der im Jahr 1968 begonnenen Experimentalentwicklung Keiler (Leopard 2K) von Krauss-Maffei, Porsche und Wegmann sowie den Baugruppen des gescheiterten Kpz-70-Projektes basieren sollte.cite-ref-5[5] Die durch den Ministerialdirektor Eberhardt, Abteilung RĂźstung im Bundesministerium der Verteidigung angeregte Studie Eber (Leopard 2FK) mit der 152-mm-Kombinationswaffe M81 âShillelaghâ wurde nicht weiterverfolgt.
Erste Prototypen des âLeopard 2Kâ (Kanone) wurden zwischen 1972 und 1974 zur Erprobung gebaut. Die 16 Fahrgestelle erhielten die Bezeichnung PT (PT 1 bis 17, die 12 wurde nicht vergeben) und nutzten das weiterentwickelte Triebwerk des Kampfpanzers 70. Die 17 TĂźrme der ersten Generation trugen die Bezeichnung T1 bis T17. Die Ăhnlichkeit der Turmform zum Leopard 1A3 und 1A4 war beabsichtigt, da der Entfernungsmesser EMES 12 im Leopard 1 nachrĂźstbar sein musste. Die Panzerung von Wanne und Turm wurde aus Flussstahl gefertigt, PT/T 6 bis 10 sowie PT/T 13 bis 17 verfĂźgten Ăźber eine AusfĂźhrung aus Panzerstahl. Als Hauptbewaffnung dienten Glattrohrkanonen im Kaliber 105 mm und 120 mm. Der Turm 11 erhielt die scheitellafettierte 20-mm-Maschinenkanone als Sekundärbewaffnung. Ebenfalls in der Erprobung befand sich neben der Drehstabfederung das hydropneumatische Federsystem des KPz 70.
Im Jahre 1973 folgte der erste Truppenversuch an der Kampftruppenschule 2 in Munster mit zwei Prototypen; weitere Erprobungen mit vier zusätzlichen Prototypen folgten im Sommer 1974. Die Klimaerprobungen 1975 auf dem Truppenßbungsplatz Shilo/Kanada und in Yuma (Arizona) dienten dazu, die Belastbarkeit zu ermitteln.cite-ref-6[6] Weitere fßnf Prototypen wurden an den Erprobungsstellen Trier, Meppen und Greding zur System- und Komponentenuntersuchung genutzt. Der Prototyp PT 7 wurde an die USA verkauft.
Die zweite Generation der Prototypen, die der späteren Serienversion zumindest äuĂerlich recht nahekommen sollten, waren die Leopard 2 AV. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Jom-Kippur-Krieg 1973 wurde der Panzerschutz entscheidend verbessert, was zu einer Umgestaltung von Wanne und Turm fĂźhrte, jedoch auch das Gefechtsgewicht des Panzers weit Ăźber die angestrebte MLC 50 anhob und daher die MLC 60 als neue Obergrenze etablierte. Die bilaterale Studie eines Doppelrohr-Kasemattpanzers, bei der die MLC-50-Grenze eingehalten wurde, war kurzzeitig eine Alternative zur Leopard-2-Entwicklung, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.
Aufgrund des neuen Schutzkonzeptes und des Wegfalls des NachrĂźstens des Leopard 1 wurde der Turm 14 der ersten Generation zum T14 mod umgebaut. Wegen Vorbehalten gegenĂźber Laserentfernungsmessern wurde von Leitz mit dem EMES 13 ein passiver Entfernungsmesser gebaut, der auf dem Korrelationsprinzip basierte und Ăźber eine Basisbreite von 350 mm verfĂźgte. Dies erlaubte Wegmann die Konstruktion des Spitzmaus-Turms. Letztlich fĂźhrten die Forderung der USA nach einem besseren Schutzkonzept und die zur VerfĂźgung stehende Verbundpanzerung zur eckigen Form des Serienturms. Ein fĂźr die elektrische Versorgung des Fahrzeugs bei stillstehendem Triebwerk und zum Vorheizen projektiertes Hilfstriebwerk aus den ersten Prototypen entfiel zugunsten eines grĂśĂeren Tankvolumens. Erst 30 Jahre später wurde aufgrund der gemachten Erfahrungen während der Einsätze in Krisengebieten die Zusatzstromversorgung realisiert. Ferner wurde unter anderem die Feuerleitanlage (FLA) vereinfacht; die Optiken wurden primärstabilisiert, der Wannenboden minensicherer gestaltet und die Elektronik samt Hydraulik sowie Munition in das Turmheck eingebettet. Die bisher genutzten Nachtsichtgeräte wurden durch ein Wärmebildgerät ersetzt, das allerdings noch nicht zur VerfĂźgung stand. Als Hauptbewaffnung waren Bordkanonen im Kaliber 105 mm und 120 mm vorgesehen. Die Panzerung bestand aus normalem Stahl, das Beschussfahrzeug wurde in Panzerstahl ausgefĂźhrt.
Einen weiteren wichtigen Schritt markierte 1976 die Vergleichserprobung des Leopard 2 AV (PT19/T19) mit 105-mm-Zugrohrkanone und des XM1 (Prototyp des heutigen M1-Kampfpanzers) in den Aberdeen Proving Grounds, Maryland/USA. Hier wurden erstmals die Vor- und Nachteile der beiden Waffensysteme ermittelt, wobei jedoch eine Festlegung der beiden Staaten auf einen gemeinsamen Kampfpanzer von beiden Seiten von vornherein verworfen wurde. Von den 117 aufgestellten Kriterien, von denen 77 bewertet wurden, erfĂźllte der Leopard 2 AV 61 und der XM1 48. Zusammengefasst in 17 Bewertungsgruppen wurden hingegen nur sechs vom Leopard 2 erfĂźllt, 16 vom XM1.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Bewertet nach dem deutschen System, in dem jedes Kriterium einzeln bewertet und gewertet wurde, war der Leopard 2 dem XM1 deutlich Ăźberlegen. So fehlten dem XM1 das ABC-Schutzsystem, ein unabhängiges Periskop fĂźr den Kommandanten und die MĂśglichkeit zum Unterwasserfahren. Gemäà der Weisung des damaligen Verteidigungsministers Georg Leber musste jedoch jede Art eines Protestes unterbleiben. Die unterschriebene Absichtserklärung (MoU â Memorandum of Understanding), in der die Testbedingungen akzeptiert worden waren, verbot jeglichen Widerspruch. Stattdessen sollten mĂśglichst viele Baugruppen der beiden Panzer identisch sein. Dazu kam es jedoch aufgrund der fortgeschrittenen Entwicklungsphase des deutschen Systems sowie einer unterschiedlichen Auffassung Ăźber die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Eigenproduktion nur in Ansätzen. Wesentliche Ănderungen auf dem Weg zum Serienfahrzeug waren schlieĂlich der Einbau der 120-mm-Glattrohrkanone sowie die Entscheidung zum Einbau des in Lizenz gefertigten Laserentfernungsmessers der US-amerikanischen Firma Hughes, der gegenĂźber dem EMES 13 gĂźnstiger und serienreif war. FĂźr das Wärmebildgerät WBG-X von Zeiss wurde das WBG-Grundgerät (US-Common Modules) von Texas Instruments ausgewählt. Nach dem Abschluss der Tests wurde die mitgebrachte 120-mm-Waffenanlage noch vor Ort in den AV montiert, um die Machbarkeit aufzuzeigen.
Die US-Amerikaner lehnten die deutsche Glattrohrkanone zunächst ab und hielten an der 105-mm-Kanone M68 (Variante der britischen Royal Ordnance L7) fest, Ăźbernahmen jedoch die deutschen Ketten sowie die Munitionshalterungen. 1985 wurde die 120-mm-Glattrohrkanone dann doch aus US-amerikanischer Lizenzfertigung im M1 â dann als M1A1 bezeichnet â eingebaut. Pläne zum Einbau der amerikanischen Gasturbine in den Leopard wurden durch das Unternehmen Maschinenbau Kiel (MaK) im Jahr 1977 und 1978 an einem Prototyp untersucht, aufgrund des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums jedoch verworfen, weil dazu die Wanne noch einmal hätte geändert werden mĂźssen.
Im Jahre 1977 wurde das damalige Unternehmen Krauss-Maffei als Generalunternehmer zur Lieferung von 1800 Kampfpanzern Leopard 2 bestimmt, 810 Panzer (45 %) entfielen auf das Unternehmen MaK (seit dem Jahr 2000 Rheinmetall Landsysteme), wobei die Panzertßrme bei den Firmen Wegmann & Co. in Kassel und Rheinmetall in Dßsseldorf gefertigt wurden. Die Produktion sollte in fßnf Baulosen erfolgen. Am Projektende waren es jedoch acht Lose mit zusätzlichen 325 Leopard 2. In den Varianten A0 bis A4 wurden 2125 Exemplare fßr die deutschen Streitkräfte produziert. Insgesamt beteiligten sich an der Fertigung 1500 Unternehmen.cite-ref-9[9]
Im September 1977 wurde bei einer Heeresschau in KĂśln-Wahn der Leopard 2 AV erstmals der Ăffentlichkeit vorgefĂźhrt. Nach drei Vorserienfahrgestellen zu Truppenversuchszwecken wurde der erste in Serie gefertigte Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 am 25. Oktober 1979 in MĂźnchen der Panzerlehrbrigade 9 in Munster Ăźbergeben.cite-ref-10[10]
Die Entwicklungskosten fĂźr das Leopard-2-Programm betrugen laut Beschaffungsanweisung 359,4 Millionen Deutsche Mark, jedoch ohne die Weiterentwicklung des Triebwerks aus dem Programm Kampfpanzer 70 und die Entwicklung der 120-mm-Glattrohrkanone samt Munition zu berĂźcksichtigen. So stiegen die Kosten real auf 600 Millionen DM, was alle Posten von der Experimentalentwicklung bis zur Serienreife (1967 bis 1984) einschlieĂt. Als Systempreis fĂźr einen Leopard 2 werden im 21. Jahrhundert Zahlen von drei bis sieben Millionen Euro genannt, die aufgrund von Inflation und Wechselkursen schwanken und auĂerdem von der bestellten StĂźckzahl abhängen. Der Preis beinhaltet neben dem Fahrzeug technische UnterstĂźtzung sowie Ersatzteile Ăźber einen gewissen Zeitraum.cite-ref-11[11]
Der Leopard 2 sollte noch bis 2030 im Dienst der Bundeswehr stehen und dann von einem Nachfolger abgelÜst werden, dessen Entwicklung 2015 unter der Bezeichnung Main Ground Combat System (MGCS)cite-ref-12[12] als deutsch-franzÜsisches Projekt begonnen hat.cite-ref-13[13] Das Programm verzÜgert sich jedoch. Als mÜgliche Alternative dazu stellte Rheinmetall im Jahr 2022 die Eigenentwicklung KF51 Panther vor. KNDS präsentierte 2024 wiederum den Leopard 2A-RC 3.0 Demonstrator.
Funktionsbeschreibung
Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer der dritten Nachkriegsgeneration mit vierkÜpfiger Besatzung. In konventioneller Bauweise mit Hecktriebwerk ausgefßhrt, war er fßr das Konzept des Gefechtes der verbundenen Waffen zur Panzerbekämpfung im Zusammenwirken mit dem Schßtzenpanzer Marder entworfen worden. Er ist das Hauptwaffensystem der Panzertruppe der Bundeswehr sowie ausländischer Nutzerstaaten.
Er besteht aus einer Wanne mit aufgesetztem selbsttragendem Turm mit einer 120-mm-Glattrohrkanone als Hauptbewaffnung, einer Nebelmittelwurfanlage und zwei Maschinengewehren unterschiedlichen Typs je nach Nutzerstaat als Sekundärbewaffnung. Die Feuerleitanlage im Turm ermÜglicht es dem Richtschßtzen, sowohl im Stand als auch aus der Fahrt mit stehenden oder sich bewegenden Zielen den Feuerkampf zu fßhren.
Der Panzer wurde mehrmals Kampfwertsteigerungen unterzogen. In der Version A5 wurde an der Turmfront eine Zusatzpanzerung angebracht; ein eigenes Wärmebildgerät fßr den Kommandanten machte diesen vom Richtschßtzen unabhängig. Mit dem Restlichtverstärker fßr den Fahrer ist der Panzer voll nacht- und eingeschränkt allwetterkampffähig. Mit der Version A6 wurde die Feuerkraft gesteigert. Im Vergleich zur Standardkanone L/44 ist die L/55 1,30 Meter länger und ermÜglicht eine bessere Umsetzung der Pulverenergie in Geschossgeschwindigkeit. Dies wiederum erhÜht Reichweite, Schusspräzision sowie Durchschlagsleistung bei APFSDS-Geschossen.
Zum Schutz der vierkÜpfigen Besatzung verfßgt er wie alle Panzer des Kalten Krieges ßber eine ABC-Schutz- und Belßftungsanlage mit einer Leistung von 300 m³/h, wodurch die Durchhaltefähigkeit in mit ABC-Kampfmitteln kontaminierten Gebieten sichergestellt werden soll. Die maximale Einsatzdauer wird dabei mit 48 Stunden angegeben.
Wie andere Kampfpanzer kann auch der Leopard 2 Gewässer ohne Hilfe von Pioniertechnik durchqueren. Bis 1,20 Meter Wassertiefe ist er ohne Aufbauten oder Vorbereitungen watfähig. Mit dem mitgefĂźhrten faltbaren 50 Zentimeter hohen Tiefwatschacht steigt seine Tiefwatfähigkeit auf 2,25 Meter; durch einen dreiteiligen starren, nicht mitgefĂźhrten Unterwasserfahrschacht ist er bis zu einer Wassertiefe von 4 Metern unterwasserfahrfähig. Das heiĂt, er verschwindet komplett unter Wasser. Beim Tiefwaten wird die Tauchhydraulik zugeschaltet und Tauchkappen aus Gummi auf der KanonenmĂźndung sowie auf dem Periskop angebracht. Bis zum 2A4 musste zusätzlich vom LadeschĂźtzen Ăźber eine Handpumpe die Turmdrehkranzdichtung aufgepumpt werden, beim A5 mit geringeren Fertigungstoleranzen entfiel diese MaĂnahme. Die Tauchhydraulik schlieĂt dabei Be- und EntlĂźftungen am Motor und Ăśffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Ăber diese saugt der Motor beim Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft durch die Kommandantenluke mit aufgesetztem Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstĂźtzt den Fahrer. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfĂźgt das Fahrzeug Ăźber zwei Lenzpumpen, und die Besatzung ist mit Tauchrettern und Schwimmkragen ausgestattet.
Zur Kommunikation verfßgen die Panzer der Bundeswehr jeweils ßber zwei UKW-Funkgeräte SEM (Sender/Empfänger, mobil) 80/80 oder 80/90. Wie bei der Sekundärbewaffnung kann auch hier die Ausstattung variieren. Zur Reduzierung der Wärmesignatur und zur Unterstßtzung des passiven Panzerschutzes ist der Leopard 2 mit einer infrarotreduzierenden Beschichtung versehen.
Technische Beschreibung
Bewaffnung
Die Bewaffnung besteht aus der Waffenanlage mit der Hauptwaffe und der Feuerleit- und Zielausrßstung und der Sekundärbewaffnung.
â
Hauptartikel
:
Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone
Die Hauptwaffe des Leopard 2 ist die Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone mit Rauchabsauger fĂźr flĂźgelstabilisierte KE-Unterkaliber-Wucht- oder Vollkaliber-Mehrzweckgeschosse.cite-ref-14[14] Sie ist schildzapfengelagert und verfĂźgt Ăźber einen HĂśhenrichtbereich von â9° bis +20° und einen Schwenkbereich von 360°. Beim Drehen Ăźber das Panzerheck wird die Bordkanone automatisch durch die Heckabweiserfunktion angehoben und verhindert zwischen den Turmstellungen 3:30 Uhr und 8:30 Uhr das BerĂźhren der Bordkanone mit dem Fahrzeugheck. In diesem Bereich kann die Bordkanone in der Betriebsstufe STAB EIN nicht unter +3° gerichtet werden.
Als Sekundärbewaffnung dienen ein rohrparalleles (koaxiales) Maschinengewehr (âBlenden-MGâ), ein Maschinengewehr zur Fliegerabwehr neben der Einstiegsluke des LadeschĂźtzen (âFliegerabwehr-MGâ) sowie eine Mehrfachwurfanlage (MWA) mit 2 Ă 8 Wurfbechern seitlich am Turm zum VerschieĂen von NebelwurfkĂśrpern fĂźr den Selbstschutz. Seit Mai 2005 verfĂźgen die Streitkräfte zum GroĂteil Ăźber eine neue Mehrzweckwurfanlage (MZWA) mit der Anordnung 6/2 (sechs Becher obere Reihe, zwei Becher untere Reihe) je Seite. Die neue Anlage ist in der Lage, Spreng- oder nichtletale Munition zu verschieĂen.
Fßr ManÜver und die Darstellung des Feuerkampfes mit und ohne Ausbildungsgerät Duellsimulator verfßgt der Leopard ßber Aufnahmen fßr das KADAG (Kanonen-Abschuss-DArstellungs-Gerät), Üfter auch unter der Abkßrzung DARKAS (DARstellung-Kanonen-AbSchuss) bekannt. Die Anordnung ist dabei bis zum Leopard 2A4 ßber der Bordkanone und ab A5 vorne links auf der Keilpanzerung des Turmes.
Neben der Bordbewaffnung verfßgt die Besatzung ßber Handfeuerwaffen zur Selbstverteidigung. Bei der Bundeswehr sind das zwei MP7, zwei P8, eine Signalpistole HK P2A1, vier Handgranaten und die beiden MG3 des Panzers mit insgesamt 4750 Schuss, gegurtet mit Weichkern-Leuchtspur im Verhältnis drei zu zwei.cite-ref-leopard-2-technik-15-0[15]cite-ref-16[16]
Waffenstabilisierung
Der Turm beziehungsweise die Hauptwaffe verfßgt beim Leopard 2A4 ßber eine hydraulische Waffennachfßhranlage (WNA-H22); Kampfpanzer ab der Ausfßhrung A5 sind mit einer elektrischen Waffennachfßhranlage (EWNA) ausgestattet. In Kombination mit der Zentrallogik/Hauptverteilung, den Zieleinrichtungen, dem Feuerleitrechner, den Bediengeräten und dem internen Panzerprßfgerät RPP 1-8 bilden die Baugruppen die Feuerleitanlage des Kampfpanzers.
In der automatisch stabilisierten Betriebsart STAB EIN â werden Fahrbewegungen automatisch kompensiert. Durch die Messung der Bewegung mit Kreiseln und durch die motorischen Richtantriebe wird die Kanone in der HĂśhe und der Turm zur Seite von der WaffennachfĂźhranlage stabilisiert und den Sollwerten der fĂźhrenden Zieleinrichtung (EMES oder PERI) nachgefĂźhrt. Diese sogenannten Ausblickbaugruppen kĂśnnen durch ihre eigene Stabilisierung mit sehr geringen Abweichungen das anvisierte Ziel im Blickfeld halten. RichtschĂźtze oder Kommandant mĂźssen das Ziel mit der fĂźhrenden Optik lediglich anvisieren und bewegten Zielen gegebenenfalls folgen. Durch das DrĂźcken des Tasters fĂźr den dynamischen Vorhalt wird zusätzlich die Fahrbewegung eines Ziels automatisch berĂźcksichtigt. Die Hauptwaffe bleibt so trotz der Bewegung des Fahrzeugs stets auf das Ziel ausgerichtet. Aufgrund der Masseträgheit von Kanone und Turm und mechanischen Begrenzungen kann bei starken Bewegungen zwar kurzzeitig die Visierlinie verloren werden, die Kanone wird aber meist in Sekundenbruchteilen auf den von den Optiken anvisierten Punkt automatisch nachgefĂźhrt. Wird während einer Abweichung von der Visierlinie ein Schuss ausgelĂśst, wird dieser vom Rechner erst freigeben, sobald die Waffe nachgefĂźhrt wurde.
Eine weitere Betriebsart ist TURM AUS â in der die Stromversorgung des Turmes ausgeschaltet ist, lediglich die Funkanlage, die Beleuchtung, die LĂźfter des E-Raums und die Navigationsanlage werden versorgt. Das Richten und Abfeuern erfolgt manuell, die Waffe ist nicht stabilisiert. In der Betriebsart BEOBACHTEN erfolgt eine volle Stromversorgung im eingeschränkten Betrieb. FĂźr den RichtschĂźtzen ist das grobe Richten mĂśglich, die Optik wird der Bordkanone nachgefĂźhrt, was dazu fĂźhrt, dass sich das Strichbild bei geänderten Werten verändert. Es kĂśnnen alle Zieleinrichtungen genutzt werden, in dieser Betriebsart ist jedoch kein SchieĂen aus der Fahrt mĂśglich. Gegen bewegte Ziele ist ein manueller Vorhalt nĂśtig. FĂźr das Hochfahren des Turmes in STAB EIN benĂśtigt die Technik etwa 25 Sekunden.cite-ref-leopard-2-technik-15-1[15]
Die jĂźngste Generation der Waffenstabilisierung mit dem Produktnamen GTD chaser wird von dem Unternehmen Vincorion aus Wedel produziert. Das modular aufgebaute System wurde auf der Messe Eurosatory Paris 2024 vorgestellt.cite-ref-17[17] Das System basiert auf vorkonfigurierten und vorqualifizierten Komponenten wie den Sensoren, der Steuerelektronik, der Leistungselektronik und den elektrischen Antrieben. Dank des modularen Aufbaus kann das System an die Konfiguration des Fahrzeugs angepasst werden, wie an die jĂźngste Weiterentwicklung des Leopard 2, den A-RC 3.0.cite-ref-18[18]
Zielgeräte
Als Hauptzielgerät dient das EMES 15 mit einem CE628-Laser von Zeiss-Eltro Optronic als elektro-optischer Entfernungsmesser. Der Nd:YAG-Laser misst Entfernungen bis 9990 Meter auf 10 Meter genau, wobei lediglich Schussentfernungen zwischen 200 und 4000 Metern berĂźcksichtigt werden. Bei Messungen unter 200 und Ăźber 9990 Metern wird vom Feuerleitrechner mit dem Aufsatzwert fĂźr 1000 Meter gerechnet, Werte Ăźber 4000 Meter mĂźssen manuell eingegeben werden. Bei Mehrfachechos des Lasers kann ab dem Leopard 2A5 zusätzlich zum Letztecho das Erstecho gewählt werden. Mit dem zwĂślffach vergrĂśĂernden Hauptzielfernrohr (HZF) gekoppelt ist es die primäre Zieloptik fĂźr den RichtschĂźtzen. In der Betriebsart STAB EIN ist das EMES 15 die fĂźhrende Optik fĂźr Turm und Bordkanone. Als zweites Zielgerät steht dem RichtschĂźtzen das Turmzielfernrohr (TZF) FERO Z18 zur VerfĂźgung. Beim Ausfall der Feuerleitanlage dient es als Notoptik. Eine Skala im Strichbild unterstĂźtzt beim Einstellen der geschätzten Schussentfernung.
Ebenfalls integriert in das EMES 15 ist ab 1983 das Wärmebildgerät WBG-X von Zeiss; es ersetzt das PZB 200 als Nachtzielgerät. Eine vier- und zwĂślffache VergrĂśĂerung erlaubt das Beobachten und Bekämpfen sowohl am Tag wie auch in der Nacht. Mit einem Detektor aus Quecksilber-Kadmium-Tellurid, der auf etwa â196 °C gekĂźhlt werden muss, verlangt das WBG eine VorkĂźhlzeit von ungefähr 15 Minuten. Die Anzeige ist grĂźn-monochrom mit einer wählbaren Polarität von schwarz oder weiĂ, so dass Wärmequellen besonders hell oder dunkel erscheinen. Bei ausreichendem Temperaturunterschied einzelner Objekte sind diese in einem beobachteten Geländeabschnitt sehr gut zu erkennen. Starker Regen, Schnee sowie dichter Nebel mit hohem Wasseranteil reduzieren die Reichweite des Wärmebildgerätes.
Der Kommandant verfĂźgt mit dem Periskop R17 (PERI R17) Ăźber ein eigenes Beobachtungs- und Zielgerät, jedoch ohne Entfernungsmessfunktion. Die stabilisierte Optik mit zwei- und achtfacher VergrĂśĂerung erlaubt ein unabhängiges Arbeiten vom RichtschĂźtzen. So kann der Kommandant selbständig Ziele beobachten, dem RichtschĂźtzen Ziele zuweisen und ihn Ăźberwachen. Dazu verfĂźgt das PERI Ăźber folgende EinstellmĂśglichkeiten: Mit dem DrĂźcken der KH-Taste (Kommandant fĂźhrt Hauptwaffe) schwenkt der Turm auf die Visierline des PERI ein, das Ziel kann vom RichtschĂźtzen oder vom Kommandanten bekämpft werden. Mit der Auswahl ZĂ (ZielĂźberwachung) schwenkt dagegen das PERI auf die Visierline des EMES ein, der Kommandant sieht das Ziel des RichtschĂźtzen. Durch Umschalten auf den Direktsichtadapter â eine optische Verbindung zwischen EMES und PERI â ist das vom RichtschĂźtzen genutzte Bild des EMES Ăźbertragbar.
Mit dem PERI R17A2 und dem integrierten Wärmebildgerät TIM (Thermal Imaging Module) wird ab dem Leopard 2A5 die FĂźhrbarkeit bei Nacht erleichtert. Zur besseren Rundumsicht wurde es an die linke Lukenseite des Kommandanten verlegt. Der Ausblickkopf des PERI ist erhĂśht aufgesetzt. Als Wärmebildmodul wurde das OPHELIOS-P verbaut, dessen Bild Ăźber einen Monitor direkt unterhalb der Winkelspiegel ausgegeben wird. Es ist zusätzlich mĂśglich, das Bild des EMES darzustellen. Das WBG hat eine vierfache, zwĂślffache und 24-fache VergrĂśĂerung. Zwei feste Indexpositionen fĂźr 6 Uhr und 12 Uhr ermĂśglichen es, die Visierlinie des PERI unabhängig von der Turmstellung zur Längsachse der Panzerwanne auszurichten.cite-ref-leopard-2-technik-15-2[15]
Mit der Nachrßstung des ATTICA (Advanced Two-dimensional Thermal Imager with CMOS-Array)-Wärmebildmoduls, das sich in den kanadischen, dänischen sowie in einigen deutschen Panzern wiederfindet, wird dem Kommandanten und Richtschßtzen eine wesentlich bessere Zielerfassung ermÜglicht, da durch die hÜhere thermische AuflÜsung geringere Temperaturunterschiede zwischen Objekt und Umgebung klarer erkennbar sind. Das Wärmebildgerät der dritten Generation wird von KNDS Deutschland (ehemals KMW) auch im A7+ eingesetzt und findet sich ebenfalls im Puma sowie in der Aufklärungsdrohne Luna wieder.cite-ref-19[19]
Ab dem Leopard 2 A8 wird das PERI RTWL Digital verwendet, welches dem Kommandanten durch einen eingebauten Laserentfernungsmesser die MÜglichkeit gibt, den Feuerkampf zu fßhren, ohne auf die Optik des Richtschßtzen zugreifen zu mßssen. Zusätzlich zum bisher verbauten optischen Kanal ist eine Tagsichtkamera verbaut.cite-ref-20[20]
Ein Feldjustierspiegel nahe der MĂźndung der Kanone ermĂśglicht dem RichtschĂźtzen beim Einschalten der Feldjustieranlage Korrekturen der Justage der ZielausrĂźstung auf die Hauptwaffe, um Abweichungen der Seelenachse des Rohres auszugleichen, die durch thermische sowie mechanische Belastungen auftreten. Hauptzielfernrohr und Kanone befinden sich bei eingeschalteter Justieranlage in einem konstruktiv festen Winkel, worauf vom Spiegel ein Referenzstrahl reflektiert wird, mit der sich Abweichungen zur Justiermarke erkennen lassen.cite-ref-leopard-2-technik-15-3[15]
Munition
Die Kampfbeladung an Munition fĂźr die Kanone befindet sich sowohl im Turmheck als auch in der Panzerwanne. Die Bereitschaftsmunition hinter einer druckdichten Schott-TĂźr im Turm enthält 15 Patronen (die unterschiedlichen Typs sein kĂśnnen) und ist fĂźr den LadeschĂźtzen jederzeit zugänglich. Die 27 Patronen (ab A6M reduziert auf 22 Patronen) in der Wanne (in Fahrtrichtung links vom Fahrer) sind nur zugänglich, wenn sich der Turm in einer bestimmten Position befindet (3 Uhr â aus SicherheitsgrĂźnden dann festgezurrt).
Der Leopard 2 verfĂźgte anfangs Ăźber zwei Munitionsarten. Das gegen feindliche Kampfpanzer eingesetzte Geschoss ist die KE-Munition (BW-Bezeichnung fĂźr Kinetische Energie, NATO-Bezeichnung APFSDS(-T) Armor Piercing Fin-Stabilized Discarding Sabot-Tracer), ein panzerbrechendes Wuchtgeschoss mit Treibkäfig und Leuchtspur. Gegen gehärtete und weiche Ziele, darunter auch Infanterie, wird die MZ-Munition (BW-Bezeichnung fĂźr Mehr-Zweck-Munition, NATO-Bezeichnung HEAT-MP-T High Explosive Anti Tank Multi Purpose â Tracer), ein Hohlladungsmehrzweckgeschoss mit Leuchtspur, eingesetzt. Beide Geschossarten sind flĂźgelstabilisiert. Alle Munitionssorten bestehen aus teilverbrennbaren HĂźlsen, gefertigt aus Zellulose, Nitrozellulose, Harz sowie stabilisierenden Zusätzen und hinterlassen beim Verschuss nur den HĂźlsenboden aus Stahl.
Bei der KE-Munition wird mit Hilfe eines Treibspiegels ein flßgelstabilisiertes Pfeilgeschoss mit einem Kaliber von etwa 38 Millimetern aus gesintertem Wolframcarbid aus der 120-mm-Glattrohrkanone verschossen. Das Geschoss hat, je nach Munitionstyp und Bordkanone, eine Mßndungsgeschwindigkeit von bis zu 1780 m/s (DM73, L55A1). Die Wirkung des KE-Geschosses basiert auf Bewegungsenergie; es enthält keinen Sprengstoff; seine Wirkung ist allein abhängig von seiner Auftreff-Energie. Nach dem Auftreffen auf dem Ziel und während der Penetration der Panzerung verdrängt der Pfeil durch seine hohe kinetische Energie Panzerungsmaterial. Dringt er bis in den Kampfraum vor, verursacht er an der Innenseite einen Splitterregen. Durch den Luftwiderstand verringert sich mit zunehmender Entfernung die Geschwindigkeit des Penetrators und damit auch seine Bewegungsenergie und Durchschlagsleistung.
Das MZ-Geschoss besteht aus einem Hohlladungsgefechtskopf mit Klappleitwerk und hat eine Mßndungsgeschwindigkeit von 1140 m/s (L/44), beziehungsweise 1185 m/s (L/55). Die Geschwindigkeit hat keine erwähnenswerte Auswirkung auf die Durchschlagskraft. Diese ist begrßndet in der Ausbildung des Geschosses als Hohlladungsgeschoss. Infolgedessen hat auch die Schussentfernung keinen Einfluss auf die Zielwirkung. Infolge der beim Durchschlag verursachten extremen Wärme kommt es im Panzer meist zu Sekundärexplosionen. Gegen die Insassen wirken Druck und Splitter aus schmelzflßssigem Material. Die Durchschlagsleistungen gegen homogene Panzerplatten betragen etwa 600 Millimeter beim MZ- und ßber 800 Millimeter beim KE-Geschoss.
Aufgrund der Verbesserungen bei der Schutztechnologie gegen Hohlladungsgeschosse entwickelte Rheinmetall die HE-Munition (BW-Bezeichnung fßr Hochexplosiv-Munition). Sie ersetzt die alte und nicht mehr produzierte MZ-Munition bei der Bundeswehr und verbessert die Wirksamkeit des Leopard 2 gegen Flächenziele, gegen Stellungen hinter Deckungen, in Unterständen und Gebäuden, gegen Infanterie, Schßtzenpanzer sowie leichtgepanzerte Transportfahrzeuge. Die Mßndungsgeschwindigkeit des 19 Kilogramm schweren Geschosses beträgt mit der L/55 1015 m/s und ermÜglicht Kampfentfernungen bis 5000 Meter. Dazu verfßgt die Munition neben einem Zeitzßnder ßber einen Aufschlagzßnder mit und ohne VerzÜgerung. Der Zßnder wird dabei entweder manuell ßber ein separates Zßnderstellgerät oder mit der L/55A1 automatisch ßber eine Anbindung an den Feuerleitrechner gestellt. Mit Hilfe des Zeitzßnders ist es mÜglich, die Munition in der Luft in einem vorgegebenen Abstand zum Ziel detonieren zu lassen. Die Munition wurde 2014 als DM11 eingefßhrt.cite-ref-21[21] Der Stßckpreis beträgt ca. 9000 Euro.
Neben dieser Munition verfĂźgen die Streitkräfte auch Ăźber Ăbungsmunition fĂźr den scharfen Schuss. Die Bundeswehr setzt sie fĂźr die KE- und MZ-Ăb-Geschosse ein. Beide sind lichtblau markiert. Aufgrund des Sicherheitsbereiches von 90 Kilometern fĂźr die KE-Gefechtsmunition benutzt die Panzertruppe zum scharfen Schuss in Deutschland fast ausschlieĂlich die Ăbungsvariante der KE-Munition. Der Penetrator der KE-Ăb besteht aus einem leichteren Material und besitzt ein Lochkegelleitwerk. Auf den ersten 2000 Metern entsprechen die auĂenballistischen Eigenschaften weitgehend denen der Gefechtsmunition, erst auf grĂśĂere Distanzen gibt es rapide zunehmende Abweichungen. Der Sicherheitsbereich beträgt 22 Kilometer, mit verbesserter KE-Ăb (APFSDS-T-TP, TP steht dabei fĂźr Target-Practice) liegt er bei 7,5 Kilometern. In der Bundeswehr wird die KE-Ăb-Munition unter der Bezeichnung DM88 gefĂźhrt. Die MZ-Ăb (HEAT-T-TP) gleicht bis auf den Gefechtskopf der Gefechtspatrone DM 12 A2. Diese hat einen Betonkopf, um die Schäden im Zielgebiet und somit die Kosten zu reduzieren.cite-ref-leopard-2-munition-22-0[22] Die MZ-Ăb-Munition wird in der Bundeswehr unter der Bezeichnung DM98 gefĂźhrt.
Rheinmetall bewarb auĂer den Ăźblichen Munitionssorten fĂźr den Leopard 2 auch einen NachrĂźstsatz namens LAHAT, mit der eine weitere Leistungssteigerung erzielt wird. LAHAT ist eine lasergesteuerte Rakete der Israel Aerospace Industries mit einer effektiven Reichweite von mehr als 6000 Metern, die aus der Bordkanone oder aus einem positionsunabhängigen Startgerät abgefeuert wird. Die Verbesserung umfasst ebenfalls ein lasergestĂźtztes Feuerleitsystem zur Waffenlenkung. Die Rakete ist gegen alle bekannten StĂśrversuche unempfindlich und kann gegen Panzer, Hubschrauber sowie Ziele auĂerhalb der Sichtweite der Besatzung eingesetzt werden.cite-ref-23[23]
DarĂźber hinaus stehen je nach Nutzerstaat PELE- und Kanistermunition zur VerfĂźgung.
| Name | Typ | Masse â Patrone in kg | Masse â Penetrator/Geschoss in kg | MĂźndungsgeschw. in m/s | Kampfentfernung in m | EinfĂźhrung/Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DM12 | MZ | 23,2 | 13,5 | ca. 1140 | ca. 2600 | 1979 |
| DM12A1 | MZ | 23,2 | 14,1 | ca. 1140 | ca. 2600 | Nachfolger der DM12 |
| DM13 | KE | | â | ca. 1650 | ca. 3200 | 1979 |
| DM23 | KE | | â | ca. 1650 | ca. 3500 | 1983 |
| DM33 | KE | 19 | 0 4,6 | ca. 1650 | ca. 3500 | 1987 |
| DM43/DM43A1 (LKE I) | KE | 20 | 0 7,2 mit Treibkäfig | 1740 | â | Internationaler Einsatz |
| DM53 (LKE II) | KE | 21,4 | ca. 5 | 1670 (L/44) 1750 (L/55) | 4000 | 1999 |
| DM53A1/DM63 (LKE II) | KE | ? | ca. 8,45 | 1750 (L/55) | â | 2005 verbesserte LKE II, temperaturunabhängige SBDC-Treibladung; gesteigerte effektive Schussentfernung, Verschuss nur aus L/55. |
| DM63A1 | KE | ca. 21 | 8,45 | 1650 (L/44) 1720 (L/55) | 4000 | 2015 Vorgänger der DM73 |
| DM73 [ 24 ] | KE | ca. 21 | ca. 8,45 | 1780 (L/55A1) | 5000 | ca. 2022 Penetrator baugleich mit der bereits eingefßhrten DM63-Munition, dafßr mit stärkerer Treibladung. Aufgrund des hÜheren Gasdrucks ist der Verschuss nur aus den neueren Panzerkanonen L/44A1 und L/55A1 mÜglich. |
| DM11 | HE | 29 [ 25 ] | 13 | 0 980 (L/44) 1015 (L/55) | 5000 | 2014 Kann durch ein Programmierkit bestehend aus einem âAmmunition Communication Module (ACM)â zur Programmierung der ZĂźnder, einer Schnittstelle (Interface-Box) zwischen ACM und Feuerleitrechner, die alle relevanten Daten fĂźr das ACM generiert und einem zusätzlichen Schaltkasten fĂźr das LadeschĂźtzenbediengerät (Add-on Control-Box/ACB) aus jedem Leopard 2 verschossen werden. |
Anmerkung: Von der Bundeswehr genutzte Munition
Panzerung
Der Leopard 2 ist durch eine Verbundpanzerung (auch bekannt als Mehrschicht- oder Kompositpanzerung) der dritten Generation (C-Technologie) geschßtzt. Der genaue Aufbau und die Stärke unterliegen der Geheimhaltung und richten sich nach der aktuellen Entwicklung der Waffentechnik. So besteht die Panzerung aus einer Mehrfach-Schottanordnung, bei der die Zwischenräume mit elastischem Gummi gefßllt sind. Als Materialien kÜnnen verschiedene Stahlsorten mit unterschiedlichen Härtegraden und Verbundwerkstoffe wie Keramik, Kunststoff oder Kevlar zum Einsatz kommen. Der Aufbau folgt damit dem Chobham-Prinzip, ist jedoch keine Chobham-Panzerung. Besonderer Wert wurde auf eine starke Frontpanzerung gelegt.
Die Wanne und der Turm werden als Gehäuse mit integrierter Panzerung gefertigt; das heiĂt, die äuĂeren und inneren Panzerplatten Ăźbernehmen neben dem Schutz ebenfalls Karosseriefunktionen. Innerhalb dieser tragenden Struktur wird die eigentliche Panzerung in Form von BlĂścken in die vorgesehenen Hohlräume eingesetzt, was dem Panzer seine eckige Form gibt.
Die seit dem Leopard 2A5 angebrachte Keilpanzerung an der Turmfront wurde dagegen als Schottpanzerung ausgefßhrt und hat die Aufgabe, die Bautiefe der Panzerung zu erhÜhen, KE-Penetratoren zu brechen und Hohlladungsgeschosse (HL) vor der Grundpanzerung zu zßnden. Dazu gliedert sich der Aufbau in der Regel in die Destabilisierungsstufe (Disturber), Brechstufe (Disrupter) und Erosionsstufe (Absorber). Das oft angenommene Abprallen der Geschosse tritt jedoch nicht auf, da KE-Munition des 21. Jahrhunderts auch noch bei Aufschlagwinkeln von 10° bis 15° wirkt.
Der Munitionsbunker im Turmheck verfĂźgt Ăźber AusblasmĂśglichkeiten (Blow-out-panels) an der Oberseite, um die Energie einer Explosion der dort gelagerten Munition nach auĂen abzuleiten. Der Innenraum des Panzers ist mit Gewebematten (Spall-Liner) aus hochfesten Fasern wie Aramid (Kevlar) ausgekleidet, um den Splitterkegel beim Durchschlagen der Panzerung zu reduzieren oder komplett zu verhindern.cite-ref-leopard-2-technik-15-4[15]
Neben diesen Schutzfunktionen besitzt der Leopard 2 je nach Betreiberstaat weitere Panzerungselemente wie Bombletschutz fßr die Oberseite, Käfigpanzerung, erweiterten Minenschutz (siehe A6M) oder weitere Aufpanzerungen in Form der Verbundpanzerung Mexas oder AMAP von IBD Deisenroth Engineering (Ingenieurbßro Deisenroth).cite-ref-panzerung-26-0[26]
| Bauteil | Munitionsart | Leopard 2A1âA3 | Leopard 2A4 | Leopard 2A5 | Stridsvagn 122 |
|---|---|---|---|---|---|
| Wannenfront | KE-Geschosse | 350â550 | 600 | 620 | 0 620â 0 780 |
| Wannenfront | HEAT-Granaten | 520 | 620â710 | 620â750 | 0 750â 0 920 |
| Turmfront | KE-Geschosse | 500â550 | 590â690 | 850â930 | 0 920â 0 940 |
| Turmfront | HEAT-Granaten | 810 | 810â1290 | 980â1730 | 1290â1960 |
Laufwerk und Antrieb
Der Panzer besitzt ein drehstabgefedertes Stßtzrollenlaufwerk mit Lamellendämpfern und hydraulischen sowie mechanischen Endanschlägen ßber den Schwingarmen der Laufradpaare. Seine Drehstäbe sind mit jeweils 50 kN vorgespannt. Er verfßgt ßber eine Verbindergleiskette mit auswechselbaren Kettenpolstern des Unternehmens Diehl vom Typ 570 F (später FT). Beim Fahren im Schnee, auf Eis oder um die Griffigkeit der Kette zu steigern, kÜnnen pro Seite 18 Kettenpolster in kurzer Zeit gegen gusseiserne Schneegreifer ausgetauscht werden.
Der Leopard 2 wird von einem flĂźssigkeitsgekĂźhlten V12-Viertakt-FM-Mehrstoffmotor des Typs MTU MB 873-Ka 501 angetrieben. Mit einer LadeluftkĂźhlung und zwei Abgasturboladern ausgestattet leistet er 1100 kW (1500 PS) bei einer Drehzahl von 2600 minâ1 und beschleunigt den Panzer je nach Variante auf eine HĂśchstgeschwindigkeit von bis zu 72 km/h (2A4). Die reale zu erreichende Endgeschwindigkeit variiert und kann je nach Untergrund bis zu 30 km/h darĂźber liegen. Ăberdrehzahlen ab 2850 minâ1 werden durch die elektronische Motorkontrollanlage (MKA) verhindert. Bei kritischem KĂźhlflĂźssigkeitszustand oder Ălstand wird er automatisch abgeschaltet. FĂźr Notfälle in Gefechtssituationen verfĂźgt die MKA Ăźber eine verplombte ĂberbrĂźckungsschaltung. Das maximale Drehmoment von 4700 Nm wird bei 1600 minâ1 erreicht.
Das Aggregat entstammt dem Motorenprogramm Ka 500 der Kampfpanzer-70-Entwicklung. Im Vergleich besitzt der Ka 501 einen auf 47,6 Liter vergrĂśĂerten Hubraum, was sich in einem hĂśheren Drehmoment und Lastannahmefähigkeit im gesamten Drehzahlbereich zeigt und die Beschleunigungsfähigkeit verbessert. Der Abscheidungsgrad der Kombinationsluftfilter sowie der Wirkungsgrad der KĂźhlanlage wurde verbessert und steigerte die Standfestigkeit. Die reine Vielstoff-Fähigkeit wurde bei der Weiterentwicklung durch MTU Friedrichshafen nicht weiterverfolgt, sodass mindestens eine Kraftstoffmischung von 60 % Diesel und 40 % einer anderen zugelassenen brennbaren FlĂźssigkeit notwendig wäre. Eine Trockensumpf-Druckumlaufschmierung sorgt auch bei Schräglage von 35° in Richtung der Kurbelwelle und 25° quer dazu fĂźr eine Ălversorgung an allen Schmierstellen. Die Versorgungsleitungen zum Fahrzeug sind mit selbstdichtenden Schnelltrennkupplungen ausgestattet. Ein Ăźber ein Vorgelege am Dieselmotor angebauter ĂślgekĂźhlter 20-kW-Generator versorgt das 24-V-Bordnetz mit Strom.
Die zum Betrieb notwendige Brennluft wird Ăźber zwei seitlich am Motor angebaute Kombinationsluftfilter zugefĂźhrt. In ihnen wird die durch zwei kreisrunde Ansaughutzen auf der Triebwerksabdeckplatte eingesaugte Luft zunächst durch Zyklonfilter zu 95 % vom Grobstaub befreit. Dieser wird anschlieĂend durch ein Grobstaubsauggebläse aus dem Triebwerksraum entfernt. Zwei weitere Feinfilterrundeinsätze binden die restlichen Staubpartikel. Das AbfĂźhren der Abwärme wird Ăźber zwei temperaturgesteuerte RingkĂźhler mit integrierten GebläselĂźftern auf dem Getriebe realisiert. Diese sind durch eine Gummilippe vom Motor getrennt, um sie bei eingeschalteter Tauchhydraulik mit Wasser umspĂźlen zu kĂśnnen. Die Gebläse sind in dieser Zeit abgeschaltet. Die erwärmte Abluft wird im Normalbetrieb Ăźber das groĂe Heckgräting nach unten ausgeblasen und dort zur KĂźhlung der heiĂen Abgase genutzt, die durch zwei kreisrunde Grätings ebenfalls leicht schräg nach unten ausgestoĂen werden. FĂźr Unterwasserfahrten ist das Abgassystem mit RĂźckschlagklappen ausgestattet.
Zur KraftĂźbertragung auf die Kette dient das hydromechanische Schalt-, Wende- und Lenkgetriebe des Typs Renk-HSWL-354. Es vereint den Fahr-, Lenk- und Hilfsantrieb sowie die Bremsanlage in einem Gehäuse und ist mit dem Motor Ăźber Schnellspannvorrichtungen zum Triebwerksblock zusammengeflanscht. Der Fahrantrieb ist mit einem hydrodynamisch-mechanischen 4-Gang-Lastschaltgetriebe mit Wendestufe ausgestattet. Ein mechanisch ĂźberbrĂźckbarer Drehmomentwandler wird als verschleiĂarme KraftĂźbertragung im unteren Drehzahlbereich genutzt; der Panzer fährt hierbei im Wandlerbetrieb. Oberhalb von 1300 minâ1 wird mit Hilfe einer automatisch schlieĂenden ĂberbrĂźckungskupplung eine feste Verbindung erreicht, mit der die Motorleistung wie bei einer starren Welle Ăźbertragen wird. Die im Getriebe integrierte Betriebsbremse arbeitet dabei in zwei Stufen. Ăber 35 km/h wird der Panzer durch eine verschleiĂfreie hydraulische StrĂśmungsbremse (hydrodynamischer Retarder) abgebremst. Unterhalb dieser Geschwindigkeit werden die Bremsscheiben mit einem Druck von >98 bar angesteuert. Dies ermĂśglicht so einem Leopard 2A4 bei einer Vollbremsung aus 70 km/h einen Bremsweg von nur 20,6 Metern.cite-ref-autobild-27-0[27]
Wie schon bei seinen Vorgängern ist das Antriebssystem als Gesamttriebwerksblock ausgelegt, was ein Wechseln des kompletten Antriebsstrangs mit Unterstßtzung eines Bergepanzers im Rahmen einer dynamischen Waffenschau innerhalb von 15 Minuten ermÜglicht. Dabei laufen aber viele Tätigkeiten wie das Trennen des Seitenvorgeleges oder das LÜsen der Heckplatte bereits im Voraus ab. Ein Wechsel nach Vorgabe der Technischen Dienstvorschrift wird mit vier Stunden angegeben.cite-ref-28[28]
Erwähnenswert ist noch der relativ niedrige Kraftstoffverbrauch des Leopard 2. GegenĂźber dem oft als Vergleich herangezogenen US-amerikanischen Panzer M1 Abrams mit seiner Gasturbine vom Typ Honeywell AGT1500 liegt der Verbrauch bei rund der Hälfte. Den grĂśĂten Vorteil hat der Mehrstoffantrieb dabei im Leerlauf- und Teillastbetrieb.
Zum Betrieb der elektrischen Systeme ohne laufendes Haupttriebwerk wurde ab der Version 2A7 im hinteren rechten Wannenheck ein Hilfstriebwerk (engl. auxiliary power unit, APU) installiert. Je nach Nutzerstaat leistet das Dieselaggregat 7,5 kW bis 17 kW. In den Betriebsstufen Auto und Load werden die Batterien dabei geladen und ßberwacht. In der Stufe Continuous befindet sich das Aggregat im Dauerbetrieb; es ßbernimmt dabei die vollständige Versorgung und entlastet die Batterien.
Besatzung
Der Leopard 2 hat vier Mann Besatzung (Kommandant, Richtschßtze, Ladeschßtze und Fahrer).cite-ref-leo2-nzz-2023-29-0[29] Es folgt eine Tätigkeitsbeschreibung und Aufgabenverteilung bei einer deutschen Panzerbesatzung.
Kommandant
Der Kommandant ist fßr den Kampfpanzer und seine Besatzung verantwortlich. Im Gefecht hat er eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen:
1. FĂźhren des Funkverkehrs mit dem ZugfĂźhrer oder Kompaniechef
2. Aufklärung des Gefechtsfeldes und Zielzuweisung fßr den Richtschßtzen
3. FĂźhren des Kampfpanzers im Zugverband durch entsprechende Anweisungen an den Fahrer
4. FĂźhren des Feuerkampfes durch Ăbersteuerung des RichtschĂźtzen (in Not- oder Duellsituationen)
5. Bestimmung der zu verwendenden Munitionsart: (KE, MZ oder MG)
Dies ist nur eine Auswahl der wichtigsten Funktionen; hinzu kommen Pflichten zur Erfßllung des Fristenheftes (also der Wartung) und der Prßfliste und damit der Erhalt der Einsatzbereitschaft des Panzers. Eine mehrfache Belastung kommt hinzu, wenn der Kommandant des Panzers gleichzeitig Zugfßhrer, Kompaniechef oder Bataillonskommandeur ist. Er ist dann nicht nur fßr die elementaren Aufgaben im eigenen Panzer zuständig, sondern muss auch noch die taktische Koordination, also Bewegung, Zielzuweisung und Feuerfreigabe fßr die ihm unterstellte Formation ßbernehmen.
RichtschĂźtze
Der RichtschĂźtze ist stellvertretender Kommandant und muss bei dessen Ausfall die entsprechenden Funktionen, soweit noch mĂśglich, Ăźbernehmen. Primär ist er jedoch fĂźr die FĂźhrung des Feuerkampfes und die Beobachtung des Gefechtsfeldes in seinem Beobachtungsbereich verantwortlich. Zudem muss er durch entsprechendes Bewegen des Turmes und der Bordkanone Beschädigungen am Turm durch Gelände oder Vegetation vermeiden. Bis zur Version A4 fĂźhrte der RichtschĂźtze den Feuerkampf weitgehend selbständig nach bestimmten Vorgaben, wobei zuerst Offensiveinheiten, zum Beispiel Kampfpanzer (danach richtete sich auch der Einsatz der Munition), bekämpft werden, der Kommandant konnte in Gefahrensituationen den RichtschĂźtzen Ăźbersteuern (Ausrichten auf ein Ziel, bekämpft durch RichtschĂźtze). Ab Version A5 weist der Kommandant in der Regel dem RichtschĂźtzen das zu bekämpfende Ziel zu, da er Ăźber eine vom Turm unabhängige BeobachtungsmĂśglichkeit (PERI R17) verfĂźgt, die ihm einen 360-Grad-Rundumblick ermĂśglicht, ohne den Turm bewegen zu mĂźssen. Tritt jedoch eine Duellsituation ein, das heiĂt, erkennt der RichtschĂźtze ein Ziel (beispielsweise einen feindlichen Kampfpanzer), das zur Bekämpfung des eigenen Panzers ansetzt, ist er angewiesen, dieses Ziel ohne jede weitere RĂźckfrage beim Kommandanten mit der aktuell geladenen Munition zu bekämpfen. Als Sekundärwaffe bedient er das achsparallel zur Bordkanone montierte Maschinengewehr.
Neben seinen Aufgaben im Gefecht ist er fĂźr die ErfĂźllung seiner Punkte im Fristenheft oder in der PrĂźfliste verantwortlich, das heiĂt, er kĂźmmert sich zusammen mit dem Kommandanten um Wartung und Pflege rund um den Turm.
LadeschĂźtze
Der LadeschĂźtze hat im Gefecht den kĂśrperlich anstrengendsten Auftrag: Er muss die 120-mm-Patronen aus dem Munitionsbunker im Turm entnehmen und damit die Bordkanone nachladen. Die oft angegebene Schussfolge von neun Schuss in der Minute (realistisch vier bis sechs Schuss/Minute) stellt schon eine sehr gute Leistung des LadeschĂźtzen dar, da gerade beim FĂźhren eines Feuerkampfes aus der Bewegung heraus schon leichtes Gelände den LadeschĂźtzen vor eine physische Herausforderung stellt. Neben dem Nachladen der Bordkanone ist er auch fĂźr das achsparallele MG3 und 7,62-mm-FlaMG (Fliegerabwehr-MG) verantwortlich. Auch wenn es in dem ihm ursprĂźnglich zugedachten Zweck wohl selten bis nie eingesetzt wird, hat der LadeschĂźtze auch die MĂśglichkeit, mit dem an seiner Luke angebrachten MG in das Kampfgeschehen einzugreifen. Operiert die Besatzung mit offenen Luken, so ist er auch fĂźr die Aufklärung und Sicherung im Nahbereich verantwortlich. Wie Kommandant und RichtschĂźtze ist auch der LadeschĂźtze fĂźr Wartungsarbeiten am Panzer verantwortlich. AuĂerdem ist der LadeschĂźtze meist als Einweiser fĂźr den Panzer zuständig und macht den Panzer klar zum Gefecht, das heiĂt, er deinstalliert die Rundumkennleuchte, deckt die Scheinwerfer ab, klappt die hinteren Kettenblenden hoch und entfernt die Schmutzfänger. Des Weiteren unterstĂźtzt er den Kommandanten am Funk, an der Karte und beim FĂźhren des Kraftfahrers.cite-ref-30[30]
Fahrer
Der Fahrer ist im Gegensatz zu den restlichen Besatzungsmitgliedern vorne rechts in der Wanne untergebracht und damit vom Rest seiner Besatzung praktisch isoliert. Er ist das einzige Besatzungsmitglied, das direkten Einfluss auf die Bewegungen des Panzers nehmen kann, und trägt damit eine besondere Verantwortung. Im Gefecht muss er das Fahrzeug so fĂźhren, dass es nie eine exponierte, also dem feindlichen Feuer ausgesetzte Position einnimmt. Er muss âein Augeâ fĂźr das Gelände haben, mĂśglichst gĂźnstige Stellungen erspähen und den Panzer dort positionieren. Der Kommandant gibt dem Fahrer grundsätzliche Marschbefehle beziehungsweise Ziele, die konkrete AusfĂźhrung bleibt dem Fahrer Ăźberlassen. Das Wählen der besten Fahrbewegungen wird dabei durch das unter Luke (also bei geschlossener Fahrerluke) stark eingeschränkte Sichtfeld erschwert. In bestimmten Notsituationen ist der Fahrer angewiesen, selbständig auszuweichen, so zum Beispiel bei einsetzendem Artilleriebeschuss. FĂźr den Nachtkampf kann der Fahrer den mittleren seiner drei Winkelspiegel gegen ein Nachtsichtgerät austauschen. Zudem ist er fĂźr die Wartung der kompletten Wanne inklusive Triebwerk und Laufwerk etc. zuständig, wobei jedoch die anderen Besatzungsmitglieder, beispielsweise beim Einstellen der Kettenspannung, unterstĂźtzend mitwirken.
Im zivilen StraĂenverkehr wird der Fahrer durch Kommandant und LadeschĂźtze unterstĂźtzt; diese helfen bei der Einschätzung der Verkehrssituation, warnen vor Ăźberholenden Fahrzeugen oder deuten nachfolgenden Fahrzeugen, mehr Abstand zu halten. In Deutschland muss der Fahrer während der StraĂenfahrt Ăźber Luke fahren, das heiĂt, die Fahrerluke ist geĂśffnet und er sieht oben heraus. Der Fahrersitz kann dafĂźr entsprechend hĂśhenverstellt werden.
LeoBen-Gemeinschaft
Um die Weiterentwicklung des Waffensystems Leopard und dessen Fahrzeugfamilie auf eine gemeinsame Basis zu stellen, wurde 1969 von Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Norwegen die LeoBen-Gemeinschaft (Leopard-benutzende Staaten)cite-ref-31[31] gegrĂźndet. In mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt und von einem Lenkungsausschuss gesteuert, sind die Ziele die Versorgung zu vereinfachen, das Waffensystem gemeinsam weiterzuentwickeln, die Instandsetzung zu vereinfachen, die Leopard-Familie an kommende Bedrohungen anzupassen sowie Kosten zu senken.
Varianten
Varianten und Bestand der Bundeswehr
Stand 2014 verfĂźgte die Bundeswehr Ăźber 155 Leopard 2A6 und 50 Leopard 2A6M sowie 20 Leopard 2A7.cite-ref-kleine-anfrage-der-abgeordneten-jan-van-aken-christine-buchholz-wolfgang-gehrcke-weiterer-abgeordneter-und-der-fraktion-die-linke-drucksache-17-14628-des-deutschen-bundestages-32-0[32]cite-ref-infobrief03-12-33-0[33] Von den zu diesem Zeitpunkt noch 125 Leopard 2A5 wurden auf Grundlage eines Vertrags aus November des gleichen Jahres 105 Kampfpanzer an Polen abgegeben.cite-ref-34[34] Hierdurch ergab sich ein Bestand von 245 Leopard 2 Kampfpanzern fĂźr die Bundeswehr in den Versionen A5 bis A7.
Alle Leopard 2A4 aufgelÜster Verbände der Bundeswehr wurden verkauft. Die im Kalten Krieg ßbliche Langzeitlagerung war aufgegeben worden.cite-ref-leopard-2ex-a-35-0[35] Zehn Leopard 2A4 wurden demilitarisiert oder fßr Ausstellungen vorgesehen. Die Rßstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann (seit April 2024 KNDS Deutschland) und Rheinmetall Landsysteme ßbernahmen ebenfalls einige Exemplare fßr interne Erprobungen sowie als Basisfahrzeuge fßr eventuelle Umbauten.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-0[36] Bereits 2008 war die Nutzung des Leopard 2A4 im Gefechtsßbungszentrum des Heeres als Feinddarstellungsfahrzeug und an der Schule gepanzerte Kampftruppen eingestellt worden.cite-ref-leopard-2ex-a-35-1[35] Vereinzelt dienten sie noch an den Wehrtechnischen Dienststellen zur technischen Erprobung.
Nach der Annexion der Krim durch Russland im März 2014 beschloss die Bundesregierung im April 2015 den Bestand der Kampfpanzer der Bundeswehr nicht wie geplant auf 225 zu reduzieren, sondern auf 328 Fahrzeuge zu erhÜhen. Dies wurde ßber den Rßckkauf von 100 Panzern realisiert, die bei der Rßstungsindustrie eingelagert waren. Die Planung sah 320 Kampfpanzer fßr die Truppe vor, während acht Leopard 2 zur technischen Demonstration dem Bundesamt fßr Wehrtechnik und Beschaffung (BWB; seit 2012: Bundesamt fßr Ausrßstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) zur Verfßgung gestellt werden sollten.cite-ref-37[37]
In einem weiteren Schritt wurden ab 2019 insgesamt 104 Leopard 2 kampfwertgesteigert und auf den RĂźststand A7V gebracht. Diese ModernisierungsmaĂnahme umfasste alle 20 Leopard A7 der Bundeswehr, die 16 durch die Niederlande fĂźr das Panzerbataillon 414 zur VerfĂźgung gestellten A6NL sowie 68 der zurĂźckgekauften 100 Leopard A4.cite-ref-38[38] Am 12. Oktober 2023 wurde der letzte dieser insgesamt 104 beauftragten Kampfpanzer Leopard 2A7V an die Bundeswehr geliefert.cite-ref-39[39]
Im März 2019 billigte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die UmrĂźstung weiterer 101 Leopard A6 und A6M auf ein dem Konstruktionsstand des A7V vergleichbares Niveau, um eine Anpassung an den Leopard 2A7V in Bezug auf Bedienung und Logistik zu erreichen. Unter anderem erhalten die Leopard 2 ein neues Zielsystem, neue Funkgeräte sowie modifizierte Feuerleitrechner. Die umgerĂźsteten Kampfpanzer werden unter der Versionsbezeichnung A6MA3/A6A3 gefĂźhrt.cite-ref-40[40] Nach dem fĂźr das Jahr 2026 geplanten Abschluss der UmbaumaĂnahme wird die Bundeswehr Ăźber 205 Leopard 2A7V (bzw. vergleichbar) verfĂźgen.
Es folgte im März 2023 der Abschluss eines Vertrags Ăźber die Ausstattung von 17 Leopard 2A6 (ein Kompanieäquivalent plus Reserve) mit dem aktiven Schutzsystem APS Trophy von Rafael. Im Zuge der EinrĂźstung der APS werden auch diese Panzer auf den Stand A7V gebracht. ĂuĂerlich erkennbar sind die Fahrzeuge mit der neuen Bezeichnung A7A1 an den Anbauten mit Elektronik und Werfern an beiden Turmseiten sowie vier angebauten Radargeräten. Der Zulauf ist fĂźr den Zeitraum 2024 bis 2025 vereinbart.
Mit Stand Mai 2022 verfßgte die Bundeswehr insgesamt ßber 312 Leopard 2. Davon befanden zu diesem Zeitpunkt 99 zu Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten bei der Rßstungsindustrie. Ein weiterer Leopard 2 wurde ausgesondert, so dass das Heer 212 Kampfpanzer im Bestand fßhrte.cite-ref-2-41-0[41] In der Gesamtzahl von 312 Leopard 2 waren bereits 53 Fahrzeuge in der Ausfßhrung 2A7V enthalten sowie 19 in der ältesten Ausfßhrung A5. Letztere wurden und werden von der Bundeswehr nur noch zur Darstellung feindlicher Panzer im Gefechtsßbungszentrum des Heeres eingesetzt und sind somit ausgemustert.cite-ref-2-41-1[41] Anfang 2023 galten von den rund 320 Leopard 2 der Bundeswehr nur 130 als kampfbereit.cite-ref-42[42]
Nach der Abgabe von 18 Kampfpanzern Leopard 2 an die Ukraine zur Unterstßtzung im Krieg gegen Russland im März 2023 wurde im Mai des gleichen Jahres ein Vertrag zur Wiederbeschaffung abgeschlossen. Die Panzer erhalten die Versionsbezeichnung Leopard 2A8 und sollen im Zeitraum 2025 bis 2026 ausgeliefert werden. Sie unterscheiden sich von der Version A7V lediglich durch die Entfernung von Einbauten, die nicht mehr benÜtigt werden, um Raum und Gewicht zu sparen, sowie die Digitalisierung aller Baugruppen.cite-ref-43[43] Der Vertrag enthielt eine Option fßr den Kauf weiterer Kampfpanzer Leopard 2A8. Im Juli 2024 stimmte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages der Beschaffung von weiteren 105 Kampfpanzern Leopard 2A8 aus diesem Rahmenvertrag zu. Die neuen Kampfpanzer sollen zwischen 2027 und 2030 an die Bundeswehr ausgeliefert werden.cite-ref-44[44]
Die Panzer werden im Heer seit Mitte 2014 in einem dynamischen VerfĂźgbarkeitsmanagement durch die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH betreut und der Truppe bei Bedarf zugeteilt.cite-ref-45[45]
| Baulos | Baujahr | Variante | StĂźckzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | 1979â1982 | 2A0 | 0. 380 |
| 2 | 1982â1983 | 2A1 | 0. 450 |
| 3 | 1983â1984 | 2A1 | 0. 300 |
| 4 | 1984â1985 | 2A3 | 0. 300 |
| 5 | 1985â1987 | 2A4 | 0. 370 |
| 6 | 1988â1989 | 2A4 | 0. 150 |
| 7 | 1989â1990 | 2A4 | 0. 100 |
| 8 | 1991â1992 | 2A4 | 0.0 75 |
| Summe | | | 2.125 |
| Version | Anzahl |
|---|---|
| A8 | 123 (Auslieferung 2025â2030) |
| A7A1 | 0 17 (Auslieferung bis 2025) |
| A6MA3/A6A3 (Vergleichbar A7V) | 0 50+51 (Auslieferung bis 2026) |
| A7V | 104 |
| A6 | 0 69 |
| A5 (nur fĂźr GĂZ ) | 0 19 |
| Summe | 433 |
Leopard 2AV
Leopard 2A0
Erste Serienversion. Gefertigt im Oktober 1979 bis März 1982 als erstes Baulos mit insgesamt 380 Fahrzeugen, davon 209 von Krauss-Maffei und 171 durch MaK. Die Grundausrßstung bestand aus dem Hauptzielfernrohr EMES 15, einem Laser-Entfernungsmesser, dem Rundblickperiskop PERI R17, dem Turmzielfernrohr FERO Z18, einer elektrisch-hydraulischen WNA-H22, einem Feuerleitrechner, einem Querwindsensor auf dem Turmdach sowie einem rechnergesteuerten Panzerprßfgerät RPP 1-8. Statt eines Wärmebildgerätes verfßgten 200 Fahrzeuge des Loses ßber einen Restlichtverstärker (PZB 200 = Passives Ziel- u. Beobachtungsgerät). Zwei Fahrgestelle 10001 (KMW) und 20010 (MaK) dienten als Ausbildungsfahrzeuge.cite-ref-spielberger-50-1[50]
Leopard 2A1
Zwei Baulose mit insgesamt 750 Fahrzeugen. Die Fertigung des Bauloses 2 erstreckte sich vom März 1982 bis November 1983 mit 450 Leopard 2A1, woran nahtlos das dritte Baulos mit den restlichen 300 Panzern anschloss. Die Endfertigung war im November 1984 abgeschlossen. Die Hauptänderungen umfassten vorwiegend das Baulos 2 und waren: Wegfall des Querwindsensors, Wärmebildgerät serienmäĂig, einheitlicher NATO-Standard der Munitionshalterung der Hauptwaffe, verbesserte Fahrzeugelektrik, Trittbleche auf dem Triebwerksblock, Kommandantenperiskop 5 Zentimeter hĂśher, geänderte Abgas-Grätings, Feldkabelanschlussstelle am linken Turmheck, Verlegung des TankeinfĂźllstutzen seitlich zu den Nischenbehältern, VergrĂśĂerung der Abdeckung der Ansaughutze fĂźr die SchutzbelĂźftungsanlage und Neuanordnung und Kreuzung der Abschleppseile am Fahrzeugheck. Im Baulos 3 erhielt der Kampfpanzer Detailverbesserungen im Innenraum.cite-ref-spielberger-50-2[50]
Leopard 2A2
Nachrßstung aller 2A0 mit einem Wärmebildgerät. Das PZB 200 entfällt. Die Bezeichnung ändert sich zu 2A2.cite-ref-spielberger-50-3[50]
Leopard 2A3
Baulos 4 mit Detailverbesserungen. Einbau einer neuen Funkanlage SEM 80/90 (VHF) mit kĂźrzeren Antennen, verkĂźrztem Staurohr fĂźr das RichtschĂźtzen-Hilfszielfernrohr und nunmehr Dreifarb-Tarnanstrich. Insgesamt wurden zwischen Dezember 1984 und Dezember 1985 300 Fahrzeuge gefertigt.cite-ref-spielberger-50-4[50]
Leopard 2A4
Die Fertigung des Leopard 2A4 erstreckte sich auf vier Baulose mit 695 Fahrzeugen. Das 5. Baulos der Fertigung begann im Dezember 1985 und endete im März 1987. Die 370 Leopard verfĂźgten Ăźber einen digitalen ballistischen Rechner fĂźr zusätzliche Munitionsarten wie die der amerikanischen Streitkräfte, die Munitionsluke an der linken Turmseite entfiel und eine verbesserte BrandunterdrĂźckungsanlage wurde eingebaut. Das Baulos 6 der Serie verfĂźgte ab dem 97. Fahrzeug Ăźber einen verbesserten Panzerschutz der Turm- und Wannenfront, eine neue schwere KettenschĂźrze, neue Ketten der Firma Diehl, wartungsarme Batterien und instandsetzungsfreundliche Leitradabdeckungen. Zum Schutz der Soldaten wurde der Tarnanstrich auf zinkchromatfreie Lacke umgestellt. Die Fertigung der 150 Fahrzeuge erstreckte sich vom Januar 1988 bis zum Mai 1989. Das Baulos 7 mit 100 Fahrzeugen folgte nahtlos und endete ohne Ănderungen im April 1990. Ab dem Januar 1991 folgte das letzte Baulos 8 mit 75 Fahrzeugen. Die Ănderungen umfassten eine verbesserte leichte und schwere KettenschĂźrze in D-Technologie â mit gerader Unterkante und nur noch einer Aufstiegshilfe an den ersten Segmenten â und einen Feldjustierspiegel an der MĂźndung der Bordkanone. Der Spiegel wurde an allen Fahrzeugen nachgerĂźstet. Das Baulos endete am 19. März 1992 mit der feierlichen Ăbergabe des letzten produzierten Leopard 2A4 der Bundeswehr an das Gebirgspanzerbataillon 8.
Zur Vereinheitlichung wurde der Konstruktionsstand der Leopard-2-Flotte ab 1995 auf den Stand der A4 gebracht. Ein GroĂteil der Fahrzeuge sind Mischlose, bestehend aus Wannen des ersten Bauloses und TĂźrmen aus dem sechsten bis achten Baulos. Zwei Fahrzeuge â Fahrgestell 11156/Turm 41164 (Truppenversuchsmuster maximum); Fahrgestell 11157/Turm 41265 (Truppenversuchsmuster minimum) â des achten Bauloses dienten schon zur Erprobung des Kampfwertsteigerungsprogramms von Krauss-Maffei.cite-ref-spielberger-50-5[50]
Truppenversuchsmuster (TVM)
Um den Umfang der geplanten Kampfwertsteigerung zu bestimmen, wurden vom Bundesamt fĂźr Wehrtechnik und Beschaffung mehrere Versuchsfahrzeuge in Auftrag gegeben. Die 1984 formulierten Vorgaben des BWB wurden 1989 im Komponentenversuchsträger (KVT) umgesetzt. Als Basis diente ein Serienfahrzeug aus dem 5. Baulos. Das vorwiegend auf Schutz ausgelegte Paket umfasste eine Aufpanzerung der Wannen- und Turmfront sowie des Turmdaches mit einer Mehrschichtpanzerung der 4. Generation. Der Innenraum wurde mit einem Splitterschutz (Spall-Liner) ausgekleidet. Eine elektrische WaffennachfĂźhranlage ersetzte die hydraulische und verbesserte durch Wegfall der HydraulikflĂźssigkeit den passiven Schutz fĂźr die Besatzung. Um ballistische LĂścher in der Panzerung zu beseitigen, erhielt der Fahrer eine Schiebeluke, der Ausblick des EMES 15 wurde hĂśhergesetzt. Weitere notwendige Ănderungen, die vorrangig der Anpassung dienten, waren die Verlegung des PERI R17 hinter die Kommandantenluke, ein neuer Kommandanten-Winkelspiegel und ein ErhĂśhen der Vorspannung der Drehstäbe. Das Gesamtgewicht stieg um sieben Tonnen und reduzierte die spezifische Leistung auf 17,7 kW/t. Der aus dem KVT â nach erfolgreicher Erprobung â geschaffene Instrumentenversuchsträger (IVT) diente zur Erprobung des Integrierten FĂźhrungs- und Informationssystems (IFIS), um Lageinformationen und Position des Kampfpanzers zu Ăźbertragen.
Die mit dem KVT gemachten Erfahrungen wurden im Truppenversuchsmuster 1 (TVM) auf zwei weitere Serienfahrzeuge des 8. Bauloses angewendet. Es entstanden im Zeitraum Winter 1990 bis Herbst 1991 der TVM-max (Maximalanforderung) und TVM-min (Minimalanforderung). Die beiden Versuchsmuster verfßgten ßber die Vorsatzmodule an Turm und Fahrgestell, einen Bombletschutz auf dem Turmdach, Schiebeluken fßr Kommandant, Fahrer und Ladeschßtzen, Splitterschutz im Kampfraum, geänderte hydraulische Endanschläge und die erhÜhte Drehstabvorspannung.
In einigen Teilbereichen wurden jedoch eine unterschiedliche AusrĂźstung vorgenommen und Komponenten verschiedener Hersteller eingebaut. Der Kommandant des TVM-max verfĂźgte mit dem PERI-R17A2 Ăźber das israelische Wärmebildgerät TIM 8-12 (El OP, seit 2000 Elbit Systems),cite-ref-52[52] dessen Bilder auf einem Monitor dargestellt wurden, die Navigation wurde durch ein Trägheitsnavigationssystem unterstĂźtzt. Die Richtantriebe des Turmes waren elektrisch ausgefĂźhrt. Der TVM-min erhielt mit dem PERI R17 TW eine NachtsichtlĂśsung auf TV-Basis mit GroĂfeldlupe sowie eine GPS-gestĂźtzte Navigationshilfe. Auf den Einsatz der Tippvisiere fĂźr den Kommandanten â mit denen das Kommandantenrundblickperiskop automatisch auf den entsprechenden Bereich eingeschwenkt werden konnte â wurde verzichtet. Ebenfalls nicht umgesetzt wurden die gepanzerten Nabendeckel des Laufwerkes und die Laser-Erstecho-Auswertung. Der Turm- und Waffenantrieb erfolgte Ăźber leistungsgesteigerte elektro-hydraulische Richtantriebe.
Ab Winter 1991 bis FrĂźhjahr 1992 wurden beide Panzer durch die Panzertruppenschule im aktiven Truppendienst erprobt. Die Ăberlegenheit des elektrischen Richtantriebs zeigte sich schnell, die Monitorbetrachtung des vom Wärmebildgerät ausgegebenen Bildes wurde favorisiert. Die Tippvisiere und die Schiebeluken fĂźr Kommandant und LadeschĂźtze erwiesen sich zu der Zeit als nicht truppentauglich.
Die gewonnenen Erkenntnisse wurden am 30. März 1992 bis 3. April 1992 an der Bundesakademie fĂźr Wehrverwaltung und Wehrtechnik in Mannheim durch die drei Nutzerstaaten Deutschland, die Niederlande und die Schweiz erĂśrtert. Der UmrĂźstungsumfang entsprach folgenden Kriterien: Einhaltung der finanziellen Obergrenze von 1,18 Millionen DM pro Fahrzeug, Wegfall von Komponenten mit hohem Entwicklungsrisiko und Einhaltung des Verladegewichts des Schwerlasttransporters SLT-56. Nicht umgesetzt wurden daher die Turmdachzusatzpanzerung, der Bugschutz des Fahrgestells, der Splitterschutz im Fahrgestell und das Tippvisier. Hinzu kam dagegen die Heck-Videokamera fĂźr den Fahrer. Die so festgelegte Konfiguration wurde mit dem Truppenversuchsmuster 2 â in einigen Publikationen auch als TVM 2 mod. bezeichnet â 1993 erprobt, an den sich 1994 Logistikversuche an der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres fĂźr Technik anschlossen. Der Konstruktionsstand während dieser Nachuntersuchungen entsprach dem des Leopard 2A5.cite-ref-tvm-leopard-53-0[53]
Leopard 2A5 KWS II
Der Leopard 2A5 ist die Umsetzung der als Mannheimer Konfiguration bekannten Kampfwertsteigerung (KWS) der Stufe 2. Wegen Finanzierungsproblemen bei der UmrĂźstung in der Bundeswehr verlief die Abwicklung in zwei Losen; im Jahr 1995 bis 1998 fĂźr Los 1 (225 Fahrzeuge) und 1999 bis 2002 fĂźr Los 2 (125 Fahrzeuge). Die Ănderungen an den 2A4 umfassten eine Zusatzpanzerung an der Turmfront, leichte Kettenblenden der zweiten und dritten Generation (Bauform in D-Technologie mit gerader Unterkante), neues Kommandantenperiskop PERI R17A2 mit eigenem Wärmebildgerät (TIM, englisch Thermal Imaging Module), einen Digitalrechner, eine elektrische WaffennachfĂźhranlage, RĂźckfahrkamera und elektropneumatische Schiebeluke fĂźr den Fahrer, Splitterschutz aus Kevlar (Spall-Liner) an der Turminnenseite, gepanzerte Nabendeckel fĂźr die Laufrollen, Einbau von GPS und einem Trägheitsnavigationssystem sowie die Vorbereitung fĂźr die Glattrohrkanone L/55. Die Panzer sind ausschlieĂlich Umbauten, bestehend aus den ältesten TĂźrmen (zum Teil aus dem 1. Los) und den neuesten Wannen der Lose 6, 7 und 8. Diese sind leicht an der Kombination von zugeschweiĂter Munitionsluke am Turm und meist sechsteiligen schweren Kettenblenden an der Wanne zu erkennen. Der Grund hierfĂźr lag darin, dass an der Wanne nicht viel geändert werden musste, es wurde lediglich die Fahrerluke geändert und die RĂźckfahrkamera angebracht. Die TĂźrme hingegen wurden vollständig Ăźberarbeitet, daher konnten hier die ältesten verwendet werden. Die Gesamtkosten betrugen 347 Millionen DM fĂźr Los 1 und 272 Millionen DM fĂźr Los 2.cite-ref-tvm-leopard-53-1[53]cite-ref-spielberger-50-6[50]cite-ref-kws-a5-a6-a6m-54-0[54]
Leopard 2A6
Der Leopard 2A6 basiert auf dem KWS-I-Programm von Krauss-Maffei, mit dem die Feuerkraft erhÜht werden sollte. Die Umrßstungen am Panzer betrafen daher vorwiegend die Primärwaffe. Man verstärkte die Rohr-Rßcklaufbremse und die Schildzapfenlagerung der neuen 120-mm-Glattrohrkanone L/55 und passte die Feuerleit- und Waffennachfßhranlage an. Von der alten Serienwaffe wurden das Wiegerohr, der Rauchabsauger, das Bodenstßck und der Keilverschluss ßbernommen. Vollständig erneuert wurden die Feldjustieranlage, die Rohrschutzhßlle und der Hßlsensack. Als Basis dienten 160 Leopard 2A5 und 65 Leopard 2A4, die aus dem zweiten Los der KWS-II direkt zum A6 aufgewertet wurden. Am 7. März 2001 wurde der erste 2A6 vom Hersteller an den Nutzer ßbergeben und im Panzerbataillon 403 eingesetzt.cite-ref-55[55]
AuĂerdem wurde ein neues Wuchtgeschoss (auch KE-Munition genannt) eingefĂźhrt. Die als LKE-II bezeichnete Munition durchdringt je nach Entfernung bis zu 1000 Millimeter RHA und erfĂźllte die Forderungen der Bundeswehr zum Durchschlagen von Verbundpanzerung. Als Problem erwies sich die seit der AusfĂźhrung 2A4 bekannte Verschmutzung der Feldjustieranlage bei der RĂźckwärtsfahrt. Die Panzertruppenschule erprobte darauf mit einem modifizierten Panzer (2A6 mod) FrontschĂźrzen (siehe Strv 121), die dies unterbinden sollen. Die neue Anordnung der Nebelmittelwurfanlage wurde mit dem 2A6M offiziell eingefĂźhrt und mit Wirkung zum Mai 2005 bei allen noch genutzten Varianten bei Depot-Instandsetzungen montiert.cite-ref-spielberger-50-7[50]cite-ref-kws-a5-a6-a6m-54-1[54]
Leopard 2A6M
Der 2A6M entspricht dem 2A6 mit zusätzlichem Minenschutz. Der Umbau umfasste den Einbau eines entkoppelten Kommandanten- und Richtschßtzensitzes, eine modifizierte Notausstiegsluke, einen adaptierbaren Minenschutz, Drehstababdeckungen (um deren Umherfliegen bei einer Minenexplosion zu verhindern), Abdeckung des Schleifringßbertragers und eine geänderte Verstauung angebrachter Gegenstände auf dem Boden. Insgesamt wurden 70 der 225 2A6 auf den Rßststand 2A6M modernisiert.
Besonders umfangreich und ungewĂśhnlich sind die Ănderungen am Fahrerplatz. So wurde der konventionelle Sitz entfernt und durch einen Suspended Dynamic Seat ersetzt. Entwickelt von der Firma Autoflug ist dieser Sitz mit integriertem Gurtzeug Ăźber vier Gurte an der Fahrzeugdecke aufgehängt, wodurch der Sitz und damit der Fahrer von der starren Fahrzeugstruktur des Panzers entkoppelt wird. Da diese Gurte Ăźber Retraktoren (Gurtaufroller) an der Fahrzeugdecke befestigt sind, kann der Fahrer seine individuelle SitzhĂśhe (Augenpunkt) Ăźber und unter Luke nahezu stufenlos einstellen. Durch weitere Gurte wird der Sitz dann so verspannt, dass der Fahrer auch im Falle einer Kollision mit einem anderen Panzer bzw. beim Ăberrollen in seiner Position fixiert bleibt. Anhand eines Abstandskissens, das während der Fahrt verstaut wird, kann der Fahrer den notwendigen Mindestabstand zum Boden ermitteln. Dies ist unbedingt notwendig, da sich der Fahrzeugboden während einer unter der Wanne wirkenden Ansprengung sowohl plastisch als auch elastisch verformt, was bei BerĂźhrung schwerwiegende Folgen hat. An der Entwicklung waren Deutschland, die Niederlande, Norwegen, Schweden und die Schweiz beteiligt.cite-ref-57[57]cite-ref-spielberger-50-8[50]cite-ref-kws-a5-a6-a6m-54-2[54]
Kampfwertsteigerung â Stufe III
Eine nicht umgesetzte KWS war die Stufe 3. So sollte ab 2008 die Kampfkraft des Leopard 2 durch eine 140-mm-Glattrohrkanone und eine Ladeautomatik im Turmheck gesteigert werden. Die Turmbesatzung sollte damit auf zwei Mann reduziert werden. Gleichzeitig sollte durch den Einbau eines Computersystems (Combat Forces Command and Control System IFIS) â im Sprachgebrauch der Bundeswehr als FĂźhrungs- und Waffeneinsatzsystem (FĂźWES) IFIS bezeichnet â und leistungsfähiger Datenfunkgeräte die FĂźhrbarkeit verbessert werden. Im Jahr 1995 stellte das Bundesministerium der Verteidigung bei einer Planungsbesprechung in WaldbrĂśl die KWS III ein. Die Geldmittel wurden dem Projekt Neue Gepanzerte Plattform zugeteilt.cite-ref-spielberger-50-9[50]cite-ref-kws-a5-a6-a6m-54-3[54]
Leopard 2 UrbOp
Diese Variante des Leopard 2 war eine in Planung befindliche Umsetzung des PSO-Konzepts von Krauss-Maffei Wegmann fĂźr die Bundeswehr. Die Bezeichnung UrbOp stand dabei fĂźr Urbane Operationen und kennzeichnete gleichzeitig die geforderten Anpassungen des Waffensystems. So waren die Wannen von 150 Leopard 2A6M als Fahrgestell vorgesehen und sollten mit Komponenten des PSO ausgerĂźstet beziehungsweise dafĂźr vorbereitet werden. Darunter waren unter anderem der Räumschild, eine verbesserte Front- und Seitenpanzerung, die AuĂensprechanlage, das 360-Grad-Kamerasystem sowie das Hilfstriebwerk. Deren A6-TĂźrme sollten bei einem Einsatz durch UrbOp-Module ersetzt werden. Es waren 50 A4-TĂźrme geplant, die mit einer Zusatzpanzerung verstärkt und mit einer fernbedienbaren Waffenstation, einem FĂźhrungssystem (IFIS), dem WeiĂlichtscheinwerfer, einem neuen PERI mit verbessertem Wärmebildgerät und der Klimaanlage im Turmheck aufgerĂźstet wären. Als Waffenanlage war in der Anfangsphase weiterhin die 120-mm-Glattrohrkanone L/44 vorgesehen. Der Leopard 2 UrbOp wäre somit kein Neu-, sondern ein Umbau und nicht ständig verfĂźgbar. Ab Juli 2009 wurde der Versuchsträger Leopard 2 PSO-VT in dieser Konfiguration erprobt.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-1[36] Abweichend zu den vorherigen Planungen wurde er mit der L/55-Glattrohrkanone bewaffnet.cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]
Die ursprßngliche Zeitplanung sah vor, von 2011 bis 2018 die Leopard 2 entsprechend aufzurßsten. KMW (seit 2024 KNDS Deutschland) präsentierte ihre endgßltige Konfiguration unter der Bezeichnung Leopard 2A7+ auf der Rßstungsmesse Eurosatory 2010. Die Bundeswehr verschob die Umsetzung des PSO-Konzepts zunächst auf 2019 und stellte sie später zugunsten der Aufrßstung zum A7 ein.cite-ref-infobrief03-12-33-1[33]
Leopard 2A7 / Leopard 2A7V
Der erste Leopard 2A7 wurde am 10. Dezember 2014 an die Bundeswehr Ăźbergeben.cite-ref-62[62]
Leopard 2A7V (das âVâ im Namen steht fĂźr âverbessertâcite-ref-1-63-0[63]) verfĂźgen gegenĂźber ihren Vorgängerversionen unter anderem Ăźber eine Klimaanlage, eine passive Zusatzpanzerung (gegen panzerbrechende Munition) an der Wannenfront, eine verbesserte Beschleunigung (durch Modifikationen am Getriebe und Seitenvorgelege), ein SPECTUS genanntes Fahrassistenzsystem (Wärmebild- und Tagsichtkameras mit Dämmerungsfunktion an Front und Heck und ein zusätzliches Wärmebildgerät fĂźr den RichtschĂźtzen, wodurch der Panzer auch in der Nacht und bei schlechter Sicht sicher gefĂźhrt werden kĂśnnen soll), ein verbessertes Laufwerk (längere Haltbarkeit der Fahrzeugfederung), eine weiterentwickelte Bordkanone (die Ziele auf bis zu 5 Kilometer Entfernung mit High Explosive-Panzermunition bekämpfen kann), eine Battle-Management-System-fähige digitalisierte Bordelektronik und einen motorunabhängigen Stromgenerator (2-Zylinder-Grundmotor des Typs âSteyr M12 TCA UIâcite-ref-64[64], 20 kW DCcite-ref-65[65]cite-ref-66[66]) fĂźr den Betrieb der Bordsysteme.cite-ref-1-63-1[63] Die AufrĂźstung umfasst auĂerdem das Barracuda-Tarnsystem mit Hitze-Transfer-System (SAAB BARRACUDA MCS mit HTR CoolCam),cite-ref-67[67] Bordnetzoptimierung mit UltraCaps im Fahrgestell- und Turmbereich, eine digitale Bordverständigungsanlage vom Typ SOTAS-IP sowie eine Erneuerung der BrandunterdrĂźckungsanlage im Kampfraum.cite-ref-68[68]cite-ref-69[69] AuĂerdem verändert gegenĂźber den Vorgängern ist, dass die ABC-Schutzanlage in das Turmheckcite-ref-70[70] und Schneegreifer zum Austausch von Kettenpolstern (fĂźr mehr Grip) auĂen an das Turmheck verlegt wurden. Ein Leopard 2A7 wiegt 63,9 Tonnen und hat einen Fahrbereich von 450 Kilometern.cite-ref-1-63-2[63] Er erreicht eine Geschwindigkeit bis zu 63 km/h bei einer Motorleistung von rund 1500 PS (1100 kW).cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]
Zum Jahr 2026 soll die Anzahl der in der Bundeswehr genutzten Leopard 2A7V (oder vergleichbar) bei 205 von insgesamt 328 geplanten Leopard 2 liegen. Der Stßckpreis eines Leopard 2A7V beträgt etwa 15 Millionen Euro.cite-ref-73[73] Bei der Nachrßstung zum A7V und der Anpassung der bereits gebauten A7 wurde vom Bundesrechnungshof bemängelt, dass die Konditionen des Vertrags mangelhaft seien und im Endeffekt zu Lasten der Steuerzahler gehen wßrden.cite-ref-74[74]
Am 12. Oktober 2023 erhielt die Bundeswehr den letzten von 104 bestellten Leopard 2A7V.cite-ref-leo2-a7v-esut1-76-0[76]
Leopard 2A7A1
Der Leopard 2A7A1 basiert auf dem Leopard 2A7 bzw. Leopard 2A7V und soll mit der abstandsaktiven SchutzmaĂnahme (englisch active protection system, APS) ausgestattet sein. Das System heiĂt Trophy-HV und ist gemeinsam von Rafael Advanced Defense Systems und Israel Aircraft Industries Elta Group entwickelt worden. Es erkennt alle Arten von anfliegenden Geschossen oder Raketen und zerstĂśrt diese. Es besteht aus einer splittergeschĂźtzten Radaranlage mit Flachantennen am Fahrzeug. Befindet sich ein Projektil auf Kollisionskurs zum eigenen Fahrzeug, wird diese Information an die abstandsaktiven Schutzsysteme weitergegeben. Trophy-HV richtet dann eine drehbare projektilbildende Ladung auf die Bedrohung aus. Die Ladung wird gezĂźndet, wenn sich das angreifende Projektil wenige Meter vor dem Panzer befindet. Die Explosion der Ladung erzeugt einen Splitterkegel, der die angreifende Waffe zerstĂśrt (Hardkill-System). Das System wird im Merkava-Kampfpanzer (ab Version IV) der Israelischen Armee bereits verwendet.cite-ref-77[77]cite-ref-78[78]cite-ref-79[79]
Am 29. Oktober 2024 fand der Roll-out des ersten Leopard 2A7A1 (ein Versuchsträger) im Hauptsitz von KNDS in MĂźnchen statt. Die Bundeswehr hat weitere 17 Kampfpanzer dieser Version bestellt und KNDS hierfĂźr 17 TĂźrme Leopard 2A6A3 zur VerfĂźgung gestellt. Die TĂźrme mit eingebauten Trophy-Systemen werden mit Fahrgestellen âverheiratetâ, die KNDS eigens fĂźr dieses Projekt Ăźberarbeitet hat. Die Ăberarbeitung war u. a. erforderlich, um die zusätzlich notwendige Stromversorgung unterbringen zu kĂśnnen. Das durch das auf 70 t gestiegene Gefechtsgewicht des Leopard 2A7A1 gesunkene Beschleunigungsverhalten wurde durch eine veränderte Ăbersetzung sowie einen grundĂźberholten Motor annähernd wieder hergestellt.cite-ref-80[80]
Leopard 2A8
Der Leopard 2A8 ist die derzeit aktuellste Version (Stand November 2025). GegenĂźber dem 2 A7A1 verfĂźgt er unter anderem Ăźber das neue Periskop PERI RTWL Digital mit eingebautem Laserentfernungsmesser sowie Tageslichtkamera, ein Laserwarnsystem, ein verstärktes Turmdach ähnlich dem der schwedischen Leopard-AusfĂźhrung, eine neue Kette des Typs FT 571, neue Kettenpolster und verstärkte KettenschĂźrzen. AuĂerdem ist ein meteorologischer Sensor verbaut, welcher Werte fĂźr Querwind, Luftdruck und Temperatur ermittelt. Die ersten Leopard 2 A8 wurden am 19. November 2025 in MĂźnchen vorgestellt.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82]cite-ref-83[83]
Die Bundeswehr bestellte im Jahr 2023 zum Kaufpreis von insgesamt etwa 525,6 Millionen Eurocite-ref-84[84]cite-ref-85[85] 18 Leopard 2A8 als Ersatz fĂźr die an die Ukraine gelieferten A6. Der Vertrag umfasst zudem ein Paket zur logistischen Betreuung inklusive Ersatzteilen und Wartung fĂźr 5 Jahre. FĂźr weitere 2,4 Milliarden Euro war optional die Lieferung von 105 Kampfpanzern Leopard 2A8 vereinbart, welche der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 3. Juli 2024 genehmigte. Der Zulauf zur Truppe wird ab 2025 erwartet und soll 2030 abgeschlossen werden.cite-ref-86[86]
Das niederländische Verteidigungsministerium teilte Mitte Oktober 2024 mit, ebenfalls 46 Kampfpanzer (+ 6 als Option) vom Typ Leopard 2A8 beschaffen zu wollen und sich dabei der deutschen Initiative anzuschlieĂen. Die ersten dieser Kampfpanzer sollen 2027 in Dienst gestellt werden, die letzten 2030. Ab dann soll die Koninklijke Landmacht wieder Ăźber ein komplettes Panzerbataillon mit 500 Soldaten verfĂźgen.cite-ref-niederlande-leo2a8-87-0[87] Litauen, Kroatien und Tschechien mit jeweils 44 Kampfpanzern + 14 Optionen fĂźr Tschechien, traten ebenfalls der Initiative bei.cite-ref-88[88]
Varianten Krauss-Maffei Wegmann/KNDS
Leopard 2A6EX
Der 2A6EX war eine privatwirtschaftliche Weiterentwicklung des Leopards 2 von Krauss-Maffei Wegmann. Als Basis diente ein Leopard 2A4 aus dem achten Baulos, den KMW 1998/1999 als Präsentationspanzer umbaute. Der firmenintern als Demo 1 bezeichnete Kampfpanzer entsprach in der Ausstattung dem schwedischen Strv 122 mit zusätzlicher Wannen- und Turmpanzerung, Klimaanlage, Tipp-Visieren, hydraulischen Kettenspannern und einem Hilfsaggregat. KMW präsentierte seine Version eines Kampfwertsteigerungsprogramms erstmals 2002 auf der Militärausstellung Eurosatory in Paris und Defendory in Athen. Mit spanischen Markierungen versehen nahm er ebenfalls an der Parade am 12. Oktober 2002 zum Nationalfeiertag Spaniens teil. Als kommerzielles Gegenstßck sind die spanischen Leopard 2E und griechischen Leopard 2HEL zu sehen.
Unter der Bezeichnung Demo 2 wurde der Kampfpanzer mit der Glattrohrkanone L/55 und mit dem Euro-Powerpack als Antrieb ausgestattet. Das Euro-Powerpack besteht aus dem Dieselmotor MT 883 von MTU und dem Schaltgetriebe HSWL 295 TM von Renk. Es benĂśtigt bei gleicher Leistung gegenĂźber dem Standardtriebwerk einen Meter weniger Platz im Motorraum, kann jedoch nicht ohne groĂe Ănderungen an der Wanne ausgetauscht werden. Zusätzlich wurden Modifikationen an der LuftfĂźhrung vorgenommen, die das Ansaugen von Brandsätzen verhindert; die Wärmeabstrahlung des Triebwerks wurde reduziert und ein Schalldämpfer zur Geräuschreduzierung eingebaut.cite-ref-leopard-2ex-a-35-2[35]
Leopard 2 PSO/2A7+
Eine der modernsten Varianten des Leopard 2 stellt der Leopard 2 PSO (Peace Support Operation) dar. Anfangs von KMW als eigenes Angebot fĂźr Einsätze im Ortskampf, sogenannte MOUT-Einsätze (Military Operations in Urban Terrain) entwickelt, wurde der PSO seit dem Bekunden des Interesses durch die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Schule gepanzerte Kampftruppen in Munster erprobt und verbessert. Er dient im Rahmen der Show of Force speziell friedenssichernden und -erhaltenden MaĂnahmen.cite-ref-89[89] Die komplette Ausstattung ist dabei modular und kann je nach Bedarf angepasst werden. Es gibt somit keine festgelegte Konfiguration.
Als Basis fĂźr den Demonstrator diente die Wanne des Präsentationspanzers Demo 2cite-ref-leopard-2ex-a-35-3[35] sowie ein Turm des Leopard 2A5. Er wurde mit einem Minenschutz ausgestattet und einer zusätzlichen passiven Rundumpanzerung versehen. Als Bewaffnung verfĂźgt er Ăźber die Glattrohrkanone L/44 und Ăźber eine ferngesteuerte Waffenstation mit ungekĂźhltem Wärmebildgerät auf dem hinteren Turmdach. KMW verwendete 2002 die Autonome Waffen- und Beobachtungsstation (AWBS) aus dem WE-Programm der Schweiz, die jedoch in Bezug auf die Bewaffnung eingeschränkt war und durch die ungepanzerte FLW 200 mit Zeiss-Sensorbox ersetzt wurde. GegenĂźber der AWBS ist die Waffenstation leichter, flexibler in der Waffenaufnahme (fĂźr 5,56-mm- bis 12,7-mm-MG oder die 40-mm-Granatmaschinenwaffe) und verfĂźgt Ăźber einen grĂśĂeren HĂśhenrichtbereich. FĂźr Hindernisse und Barrikaden wurde der Kampfpanzer mit einem Räumschild ausgestattet. Der aus ziviler Produktion stammende Schild entspricht in der Bauweise einem Schneepflug mit Schwimmstellung und dient nur zum Räumen.
Um in allen Klimazonen, bei jeder Witterung und auch bei Nacht voll einsatzfähig zu sein, sind verbesserte Klimaanlagen (âKampfraumkĂźhlanlageâ), eine stärkere Stromversorgung und ein 360-Grad-Kamerasystem (MiniSight von Cassidian Optronics (ehemals Carl Zeiss Optronics, später Airbus DS Optronics)) zur Rundumsicht integriert â mit Wärmebildgerät und Tagsicht fĂźr Einsätze in der Nacht oder bei widrigen Wetterverhältnissen. Da der Panzer im Orts- und Häuserkampf eng mit der Infanterie zusammenarbeitet und diese bei ihren Aufgaben unterstĂźtzen soll, befindet sich eine von auĂen zugängliche Kommunikationsplattform am Panzer, um der Infanterie sowohl die Kommunikation mit der Panzerbesatzung als auch die Kommunikation der Soldaten untereinander zu ermĂśglichen.cite-ref-leopard-2ex-a-35-4[35]cite-ref-leopard-2pso-90-0[90]
Zur RĂźstungsmesse Eurosatory 2010 präsentierte KMW ihre endgĂźltige Modifikation anhand eines Präsentationsfahrzeugs unter der Bezeichnung Leopard 2A7+ und mit dem Werbeaufdruck âEntwickelt von KMW â getestet und abgenommen vom deutschen Bundesverteidigungsministeriumâ (developed by KMW â tested and qualified by German MoD). Bei diesem Präsentationsfahrzeug war nur eine Fahrzeugseite mit der neuen Panzerung ausgestattet, die vom Fahrer aus linke Fahrzeugseite befand sich panzerungstechnisch noch auf dem Stand Leopard 2A5. Die Wannenfront war mit der vom Strv 122 bekannten Zusatzpanzerung ausgestattet, die Wannenunterseite verfĂźgte Ăźber den Minenschutz des Leopard 2A6M. Die Ausstattung des 2A7+ wurde um ein Nachtfahrsystem ergänzt, kombiniert aus Restlichtverstärker und Wärmebildgerät (SPECTUScite-ref-91[91] von Cassidian Optronics) fĂźr den Fahrer, sowie ein neues aus dem SchĂźtzenpanzer Puma abgeleitetes Kommandantenperiskop PERI RTWL. Als Bordkanone wählte man die L/55, um die Duellfähigkeit des Kampfpanzers im symmetrischen Gefecht zu erhalten.
Leopard VT-ETB
Der VT-ETB (Versuchsträger fßr die entwicklungstechnische Betreuung) wird mit dem System Trophy-HV ausgestattet sein wie der Leopard 2AX. Dieser Panzer zeichnet sich, anders als die von der Bundeswehr bestellten Fahrzeuge, durch eine andere Anordnung der Radarantennen des Schutzsystems aus.
Leopard 2A-RC 3.0
a-rcax KNDS (als Nachfolger von Krauss-Maffei Wegmann) präsentierte vor der RĂźstungsmesse Eurosatory im Juni 2024 eine komplette Neuentwicklung des Leopard 2 mit unbemanntem Turm. Im Demonstrator âLeopard 2A-RC 3.0â (autoloader remote-controlled) sitzt die auf 3 Personen reduzierte Besatzung gut geschĂźtzt in der Wanne. Der Turm ist unbemannt und eine Ladeautomatik Ăźbernimmt das Laden der Bordkanone, die eine maximale Feuerrate von 3 SchĂźssen pro 10 Sekunden ermĂśglicht. Das Munitionslager ist von der Besatzung getrennt. Der Turm kann mit einer Hauptwaffe im Kaliber 120 Millimeter ausgerĂźstet werden, aber auch die schweren 130-mm- oder 140-mm-Kanonen tragen.cite-ref-92[92] Der Leopard 2 A-RC 3.0 steht in direkter Konkurrenz zum Rheinmetall Panther KF51-U (unbemannter Turm). Beide Panzer gelten als ĂbergangslĂśsungen zwischen dem Leopard 2 und dem geplanten Main Ground Combat System (MGCS). Der Leopard 2 A-RC 3.0 hat eine Reaktivpanzerung, wiegt wohl unter 60 Tonnen und kann auf Ăźber 65 km/h beschleunigen. Mit einer TankfĂźllung erreicht der Panzer eine Reichweite von 460 Kilometern.cite-ref-93[93]cite-ref-esut-94-0[94]
Der Turm ist sehr flach konstruiert und ragt nicht in die Panzerwanne hinein. Damit wird das Volumen des Turms deutlich geringer und braucht weniger Panzerung. Das reduziert das Gewicht (der Vorgänger A8 wiegt etwa 10 Tonnen mehr),cite-ref-esut-94-1[94] bewirkt einen tieferen Schwerpunkt und macht seine Silhouette flacher. Ob der Leopard 2 A-RC 3.0 Leopard 3 genannt werden wird, war zunächst noch unklar.cite-ref-95[95] In der Planung wird er als Modernisierungspaket âLeopard 2AXâ gefĂźhrt. Dabei ist neben dem neuen Turm auch die Integration einer 130-mm-Kanone und neuartiger Schutzsysteme geplant, die eigentlich fĂźr den MGCS vorgesehen sind.cite-ref-96[96] Das Konzept 2AX kann ab 2030 als Kampfwertsteigerung fĂźr die verbliebenen 105 Leopard 2 kommen, fĂźr die bisher keine Aufwertung zum Leopard 2A7/2A8 beauftragt wurde.cite-ref-97[97]
Variante IBD Deisenroth Engineering
Das Unternehmen IBD Deisenroth Engineering präsentierte 2008 unter der Bezeichnung Leopard 2A4 Evolution ihr Schutzkonzept fßr den Kampfpanzer. Nach eigenen Angaben fßr einen damals nicht näher genannten ausländischen Abnehmer entwickelt, wurde die Zusatzpanzerung AMAP gewählt und ein Demonstrator damit aufgepanzert. So wurde die Variante Leopard 2A4 mit einem ballistischen Schutz (AMAP-B) kombiniert, mit dem Schutz AMAP-SC gegen Hohlladungsgeschosse und einem erweiterten Minenschutz (AMAP-M, AMAP-IED) sowie einer Innenraumverkleidung, dem Liner (AMAP-L) ausgestattet. Der Dachschutz (AMAP-R) schßtzt in der Erweiterung Level 2 mit einem Gewicht von 120 kg/m² gegen projektilbildende Ladungen. Das Panzerheck wurde mit einer Käfigpanzerung versehen. Als abstandsaktives Schutzsystem wurde AMAP-ADS gewählt und 2009 integriert. Das Gesamtgewicht des Demonstrators beträgt 60 Tonnen.cite-ref-98[98]cite-ref-99[99]
Variante Rheinmetall Defence
Der Rßstungsbereich von Rheinmetall präsentierte 2010 auf der Rßstungsmesse Eurosatory ihr einsatzorientiertes modulares Konzept fßr den Leopard 2A4, das unter der Bezeichnung MBT Revolution vermarktet wird. Die als Baukastensystem ausgelegte Kampfwertsteigerung kann dabei an die jeweiligen Forderungen des Nutzers angepasst werden. Gemäà Rheinmetall betrifft dies den Schutz, die Wirkmittel (Munition), die Fßhrungs- und Vernetzungsfähigkeit sowie die Aufklärungs- und Sichtsysteme.
Die Panzerung des Demonstrators wurde mit dem Evolution-Paket von Deisenroth Engineering verstärkt und bietet somit einen IED-Seitenschutz an Turm und Wanne, Schutz des Fahrgestells und Turmes gegen KE-Munition, LenkflugkÜrper und Panzerabwehrwaffen, einen Dachschutz gegen Bomblets, einen erweiterten Minenschutz sowie eine Innenraumverkleidung gegen eindringende Splitter und durch ein aktives Nebelschutzsystem vom Typ ROSY Schutz gegen TV-, EO-, IR-, IIR-, LASER- und SACLOS-gelenkte Waffen. Der Turm ist vollständig digitalisiert, das bedeutet Schnittstellen wie Laserentfernungsmesser, Kommandantenperiskop und Richtschßtzenzielgerät wurden verbessert; bei gleichzeitiger Platzersparnis. Das Bedien- und Bekämpfungskonzept ist dabei automatisiert und bietet der Besatzung eine erweiterte Realität, die Reaktionszeiten verkßrzt und die Ersttreffwahrscheinlichkeit steigert. Optional kann der Turm auch unter Beibehaltung des analogen Kernsystems teilweise digitalisiert werden.
Das Kommandantenperiskop wurde durch das von Rheinmetall stammende Sichtsystem SEOSS ersetzt. Die in zwei Achsen stabilisierte Optik verfĂźgt Ăźber ein Wärmebildgerät vom Typ Saphir, einen Laserentfernungsmesser und einen integrierten Feuerleitrechner fĂźr sechs verschiedene Munitionstypen. SEOSS erlaubt die Zielbekämpfung auch während der Fahrt bei Tag und Nacht sowie bei eingeschränkter Sicht. FĂźr die Rundumsicht im Nahbereich wurde ein Situational Awareness System (SAS) installiert, das durch zwei bis vier Module, die jeweils 3Ă60° abdecken, Ziele automatisch entdecken und verfolgen kann. Ein Interface zum Feuerleitsystem ermĂśglicht eine Anbindung an die fernbedienbare Waffenstation Qimek und erlaubt der Besatzung durch die automatisierte Weitergabe von erfassten Zieldaten eine unmittelbare Bekämpfung.
Zu den weiteren UmrĂźstungen zählen eine Klimaanlage, ein Stromerzeugungsaggregat mit 17 kW Leistung und ein FĂźhrungs- und Informationssystem der INIOCHOS-Familie. Neu und bislang einzigartig ist die âKommandanten-Bremseâ, mit der eine Voll- oder Teilbremsung des Panzers durchgefĂźhrt werden kann. DarĂźber hinaus bietet Rheinmetall einen Logistik- und Wartungsvertrag sowie passende Simulations- und Ausbildungssysteme an.cite-ref-100[100]
Variante Aselsan
Der tĂźrkische RĂźstungskonzern Aselsan präsentierte 2011 ein eigenfinanziertes Konzept einer Kampfwertsteigerung fĂźr den Leopard 2A4 unter der Bezeichnung Leopard 2 Next Generation. Die Ănderungen umfassen eine neue Feuerleitanlage inklusive Bediengeräten, einen elektrischen Turm- und Waffenantrieb, eine fernbedienbare Waffenstation des Typs SARP, ein FĂźhrungs- und Informationssystem, ein neues FeuerlĂśschsystem, Laserwarner sowie ein Fahrersichtsystem fĂźr Tag- und Nachtsicht. Alle Komponenten werden von tĂźrkischen Unternehmen gefertigt. Als Zusatzpanzerung wird das AMAP-Paket von Deisenroth Engineering verwendet. Das Gefechtsgewicht erreicht 65 Tonnen.cite-ref-101[101]cite-ref-102[102] Als mĂśglicher Käufer der KWS wurden laut tĂźrkischer Medien neben der TĂźrkei auch Finnland gesehen.cite-ref-103[103]
Andere Plattformen auf Leopardbasis
Auf Basis der Leopard-2-Wanne wurden weitere Fahrzeuge eingefĂźhrt:
⢠Fahrschulpanzer Leopard 2
⢠Bergepanzer Bßffel (BPz 3)
⢠Pionierpanzer Kodiak (PiPz 3)
⢠Panzerhaubitze 2000 (nur die Laufrollen)
⢠Brßckenlegerfahrzeug fßr die Panzerschnellbrßcke 2
⢠Brßckenlegerfahrzeug fßr die Panzerschnellbrßcke Leguan
⢠Flugabwehrpanzer ItPsv 90 Marksman
Technische Daten
| Bezeichnung | Leopard 2A4 | Leopard 2A5 | Leopard 2A6/A6M |
|---|---|---|---|
| Typ: | Kampfpanzer mit selbsttragender Panzerwanne und geschweiĂtem Drehturm | Kampfpanzer mit selbsttragender Panzerwanne und geschweiĂtem Drehturm | Kampfpanzer mit selbsttragender Panzerwanne und geschweiĂtem Drehturm |
| Besatzung: | 4 | 4 | 4 |
| Motor: | MTU-ZwĂślfzylinder-Dieselmotor MB 873-Ka 501 mit LadeluftkĂźhlung und zwei Abgasturboladern | MTU-ZwĂślfzylinder-Dieselmotor MB 873-Ka 501 mit LadeluftkĂźhlung und zwei Abgasturboladern | MTU-ZwĂślfzylinder-Dieselmotor MB 873-Ka 501 mit LadeluftkĂźhlung und zwei Abgasturboladern |
| Hubraum: | 47.600 cmÂł, Drehzahl: 2600/min | 47.600 cmÂł, Drehzahl: 2600/min | 47.600 cmÂł, Drehzahl: 2600/min |
| Leistung: | 1103,25 kW (1500 PS) | 1103,25 kW (1500 PS) | 1103,25 kW (1500 PS) |
| KĂźhlung: | FlĂźssigkeits-Pumpen-UmlaufkĂźhlung | FlĂźssigkeits-Pumpen-UmlaufkĂźhlung | FlĂźssigkeits-Pumpen-UmlaufkĂźhlung |
| Getriebe: | Hydromechanisches Schalt-, Wende- und Lenkgetriebe HSWL 354 mit kombinierter hydrodynamisch-mechanischer Betriebsbremse, 4 Vorwärts-, 2 Rßckwärtsgänge | Hydromechanisches Schalt-, Wende- und Lenkgetriebe HSWL 354 mit kombinierter hydrodynamisch-mechanischer Betriebsbremse, 4 Vorwärts-, 2 Rßckwärtsgänge | Hydromechanisches Schalt-, Wende- und Lenkgetriebe HSWL 354 mit kombinierter hydrodynamisch-mechanischer Betriebsbremse, 4 Vorwärts-, 2 Rßckwärtsgänge |
| Fahrwerk: | drehstabgefedertes Stßtzrollenlaufwerk mit Lamellendämpfern und hydraulischen und festen Endanschlagsdämpfern | drehstabgefedertes Stßtzrollenlaufwerk mit Lamellendämpfern und hydraulischen und festen Endanschlagsdämpfern | drehstabgefedertes Stßtzrollenlaufwerk mit Lamellendämpfern und hydraulischen und festen Endanschlagsdämpfern |
| Länge ßber alles (Bordkanone auf 12 Uhr): | 9670 mm | 9670 mm | 10.970 mm |
| Breite Ăźber alles: | 3700 mm | 3760 mm | 3760 mm |
| HĂśhe Ăźber alles: | 2790 mm | 3030 mm | 3030 mm |
| Bodenfreiheit: | 540 mm, nach hinten auf 500 mm abfallend | 540 mm, nach hinten auf 500 mm abfallend | 540 mm, nach hinten auf 500 mm abfallend |
| Watfähigkeit o. Aufbau: | 1200 mm | 1200 mm | 1200 mm |
| Tiefwaten m. Tiefwat-Schacht: | 2250 mm | 2250 mm | 2250 mm |
| Unterwasserfahren m. Unterwasserfahr-Schacht: | 4000 mm | 4000 mm | 4000 mm |
| Grabenßberschreitfähigkeit : | 3000 mm | 3000 mm | 3000 mm |
| Kletterfähigkeit: | 1100 mm | 1100 mm | 1100 mm |
| Steigfähigkeit : | 60 % | 60 % | 60 % |
| Querneigung: | 30 % | 30 % | 30 % |
| Leergewicht: | 52.000 kg | 57.300 kg | 57.600 kg A6M 60.200 kg |
| Gefechtsgewicht: | 55.150 kg | 59.500 kg | A6 59.900 kg ( zGG 61.700 kg), A6M 62.500 kg |
| Spezifischer Bodendruck : | 0,83 kg/cm² [ 106 ] | 9,3 N /cm² [ 107 ] (0,92 kg/cm²) | |
| Bauartbedingte HÜchstgeschwindigkeit: | 72 km/h; rßckwärts 31 km/h | 72 km/h; rßckwärts 31 km/h | 72 km/h; rßckwärts 31 km/h |
| Kraftstoffmenge: | 1160 Liter (im Frieden auf 900 Liter begrenzt) | 1160 Liter (im Frieden auf 900 Liter begrenzt) | 1160 Liter (im Frieden auf 900 Liter begrenzt) |
| Wendekreis: | je nach Gang 7 bis 27 m | je nach Gang 7 bis 27 m | je nach Gang 7 bis 27 m |
| Drehen um die Hochachse (360°): | 10 Sekunden | 10 Sekunden | 10 Sekunden |
| Bewaffnung: | Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone L/44 2 Ă 7,62-mm Maschinengewehr | Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone L/44 2 Ă 7,62-mm Maschinengewehr | Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone L/55 2 Ă 7,62-mm Maschinengewehr |
| Munition: | 42 Patronen, Standardbeladung dabei 30 Wuchtgeschosse und 12 Mehrzweckgeschosse | 42 Patronen, Standardbeladung dabei 30 Wuchtgeschosse und 12 Mehrzweckgeschosse | 37 Patronen |
| Turmgewicht: | 16 t | 21 t | 21 t |
| Richten des Turms: | 360° in 9 Sekunden (elektrisch) | 360° in 9 Sekunden (elektrisch) | 360° in 9 Sekunden (elektrisch) |
| | L/44 | L/55 (bei A6) |
|---|---|---|
| Kaliber: | 120 mm | 120 mm |
| Rohrlänge: | 5280 mm | 6600 mm |
| Masse Rohr: | 1190 kg | 1347 kg |
| Rohranbauteile: | 50 kg | 65 kg |
| Masse Waffenanlage: | 3780 kg | 4160 kg |
Der Leopard 2 in anderen Streitkräften
Neben den aus Bundeswehrbeständen kommenden Leopard-2-Kampfpanzern wurden auch Neufahrzeuge fßr Staaten neben der Bundesrepublik Deutschland gefertigt.
| Erste Lieferung | StĂźckzahl | Variante | Nutzer |
|---|---|---|---|
| 1981 | 0. 445 | Leopard 2A4NL | Niederlande |
| 1987 | 0. 380 | Pz 87 | Schweiz |
| 1995 | 0. 120 | Strv 122 | Schweden |
| 2004 | 0. 219 | Leopard 2E | Spanien |
| 2007 | 0. 170 | Leopard 2A6HEL | Griechenland |
| 2013 | 0.0 62 | Leopard 2A7Q | Katar |
| 2018 | 0.0 44 | Leopard 2A7HU | Ungarn |
| 2022 | 0.0 54 | Leopard 2A7NOR | Norwegen |
| Summe | 1.494 | | |
Ein deutscher Militärhistoriker schätzte die Zahl der Anfang 2023 weltweit im Dienst stehenden âLeopard 2â-Panzer auf etwa 2670, darunter etwa 1000 der Version A4.cite-ref-109[109]
Chile
Die chilenische Armee verfßgt seit dem 14. November 2007 ßber die ersten Kampfpanzer der Leopard-2-Serie.cite-ref-110[110] Die aus dem Bestand der Bundeswehr kommenden Fahrzeuge wurden von KMW generalßberholt und auf chilenische Bedßrfnisse umgerßstet. Während der Vertragsverhandlungen wurde die Stßckzahl mehrfach gesteigert. Waren es am Anfang 118, steigerte sich die Zahl später auf 140, dann auf 172. Als Kaufpreis werden 88 Millionen Euro genannt. Rund 140 Panzer sind im Einsatz, die restlichen dienen als Fahrschulpanzer oder Ersatzteilspender. Der Vertrag umfasst auch die Lieferung von Sonderwerkzeugen, Prßfmitteln und Ausbildungsunterstßtzung; letztere wurde von der Bundeswehr im Zeitraum von 2006 bis 2008 durchgefßhrt. Insgesamt wurden drei Bataillone mit dem 2A4CHL ausgestattet. Als Bergepanzer dienen niederländische Bergepanzer 2, die vom Unternehmen Flensburger Fahrzeugbau zum Bergepanzer 2000 kampfwertgesteigert werden.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-2[36]
Dänemark
Das dänische Militär suchte Mitte der 1990er-Jahre nach einer AblÜsung seiner Leopard-1A5-Bestände. Die Einsätze bei UNPROFOR, SFOR und KFOR bestimmten den Forderungs- und Fähigkeitskatalog des neuen Kampfpanzers. Es wurden keine praktischen Tests mit anderen länderspezifischen Rßstsätzen unternommen, sondern unter anderem auf die Erfahrungen Schwedens zurßckgegriffen.
Die dänische Kampftruppenschule HÌrens Kampskole in Oksbøl empfahl darauf der Regierung, den Leopard 2 mit Modifikationen zu kaufen. Im Dezember 1997 wurden 51 Leopard 2A4 aus dem Bestand der Bundeswehr gekauft, die Kampfwertsteigerung (KWS) war schon grob festgelegt. Die Kampfpanzer wurden mit dänischen Funkgeräten und dänischen Markierungen versehen.
Gemäà dem schon geplanten KWS-Programm wurden ab 2002 die Fahrzeuge auf den Stand 2A5DK gebracht. Die MaĂnahmen waren ein Mix aus der Mannheimer Konfiguration und den Ănderungen des schwedischen Strv 122. So erhielten die Panzer die Bugzusatzpanzerung und das Turmheck des Strv 122, das durch die Klimaanlage MKK3 ergänzt wurde. Als erster Leopard 2 erhielten sie das 10-kW-Zusatzaggregat (APU) im rechten Wannenheck, das dafĂźr leicht erhĂśht wurde. Der israelische Suchscheinwerfer auf der Kanonenblende wurde aufgrund der Erfahrungen bei den UN-Einsätzen installiert, um mĂśglichen Konfliktparteien zu zeigen, dass sie unter Beobachtung stehen. Auf dem Turmdach wurden ein zusätzlicher Staukasten und Bereitschaftshalterungen fĂźr das Gewehr M96 (M16-Derivat) montiert sowie das Verstaukonzept der AusrĂźstung angepasst. Nach einer Umstrukturierung der Streitkräfte im Jahr 2004 wurden weitere 18 Leopard 2A4 aus dem Bestand der Bundeswehr gekauft, von denen sechs auf den Stand 2A5DK gebracht wurden.
Wie auch Schweden entschied sich das Militär nach Hitzetests in Spanien, das Barracuda-Tarnsystem mit Hitze-Transfer-System (HTC â Heat Transfer Reduction System) einzusetzen, um die Innenraumtemperaturen zu senken und so die Leistungsfähigkeit von Technik und Besatzung zu erhalten. Die 2007 aufgestellte Quick Reaction Force (schneller Eingreifverband) fĂźr Irak und Afghanistan wurde als erste Einheit damit ausgestattet.
Nach dem Tod eines Soldaten bei einem Anschlag auf einen der in Afghanistan eingesetzten Panzer wurden diese nachträglich mit einem Minenschutz des Unternehmens IBD Deisenroth Engineering ausgestattet. Ebenfalls umgesetzt wurde die Käfigpanzerung. Als Munition sind neben der ßblichen KE- und MZ-Munition PELE und Canister im Einsatz.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-3[36]
2016 begannen im dänischen Militär die Vorbereitungen zur zweiten Kampfwertsteigerung der Panzer. 2017 wurde das Midlife-Update-Programm gestartet. Mit dem im Jahr 2019 absolvierten Factory Acceptance Test, wobei u. a. die Harmonisierung zwischen dem dänischen Leopard 2A7 und dem deutschen Leopard 2A7V, das Verstausystem und die dänischen elektronischen Benutzerschnittstellen geprĂźft wurden, erfolgte im Oktober die offizielle Ăbergabe an das dänische Heer. Bis 2022 sollen insgesamt 44 Panzer zum 2A7 aufgerĂźstet werden.cite-ref-111[111]
Finnland
Finnland erhielt zwischen 2002 und 2003 deutsche Leopard 2A4 aus Bundeswehrbeständen zur AblÜsung der T-55 und T-72GM1. Von den 124 Kampfpanzern dienen sechs als Brßckenleger mit der Panzerschnellbrßcke Leguan (Leopard 2L; L=Leguan), sechs als Minenräumpanzer (Leopard 2R; R=Raivaamis fßr brechen) und zwÜlf zur Ersatzteilgewinnung. Die zu einem späteren Zeitpunkt gekauften 15 Leopard 2 dienen ebenfalls der Ersatzteilgewinnung oder als Austauschfahrzeuge. Mit Stand Anfang 2023 hatte Finnland 100 Leopard 2A4 eingelagert.cite-ref-112[112]
Der Leopard 2A4FIN entspricht technisch dem deutschen Standard. Zusätzlich erhielten die Fahrzeuge weitere StaukÜrbe, das Funkgerät Tadrin VRC-959, zusätzliche Antirutschbeläge, eine andere Dreifarbtarnung und Modifikationen an den bestehenden Staukästen. Die Klappe des EMES 15 erhielt eine kleine Bohrung, die dem Richtschßtzen ein Beobachten bei geschlossener Klappe ermÜglicht. Als KE-Munition wird die LKE-2 eingesetzt.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-4[36] Im Januar 2014 wurde ein Liefervertrag ßber 100 A6NL und ein Zehn-Jahres-Vertrag zur Ersatzteillieferung mit den Niederlanden abgeschlossen. Neben den Kampfpanzern werden zwischen 2015 und 2019 Munition, Simulatoren und Werkzeuge geliefert.cite-ref-113[113]cite-ref-114[114] Bereits seit Juni 2009 untersuchte Finnland die MÜglichkeit einer Kampfwertsteigerung ihrer bestehender Leopard 2.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-5[36] Seit 2016 wird das britische Marksman-Flugabwehrsystem auf dem Leopard-2-Fahrgestell genutzt. Zuvor war es bis 2010 auf T-55AM montiert.
Griechenland
Griechenland ist ein weiteres NATO-Mitglied, das den Leopard 2 nutzt. Nach Tests in den Jahren 1998 oder 1999 verhandelte die griechische Regierung (Ministerpräsident von 1996 bis 2004 war Konstantinos Simitis) mit Deutschland (Kabinett SchrĂśder I) Ăźber den Kauf von bis zu 250 Leopard-Panzern.cite-ref-115[115] Die griechische Regierung bestellte im März 2003 bei Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) 170 Leopard 2A6. Der Preis von 1,7 Milliarden Euro beinhaltete zwĂślf Bergepanzer BĂźffel, acht BrĂźckenlegepanzer Leguan auf Leopard-1-Fahrgestell, zwei Fahrsimulatoren, einen Schusssimulator sowie technische UnterstĂźtzung und Ersatzteile fĂźr zwei Jahre. Die Fahrzeuge entsprachen dem Konstruktionsstand A6 und galten als modernste Leopard 2 zum Zeitpunkt der Auslieferung der Erprobungsträger ab dem Jahr 2005 (Serie: 2006). Die Panzer haben eine Klimaanlage, ein Hilfstriebwerk (engl. auxiliary power unit, APU), Zusatzpanzerung sowie länderspezifische Ausstattung wie Funkgeräte und Tarnanstrich. Insgesamt fertigte KMW 30 Panzer in Deutschland, die Ăźbrigen 140 wurden bis 2009 in Griechenland von ELBO, (transkr.: Elliniki Biomichania Ochimaton, deutsch: Griechische Fahrzeugindustrie), hergestellt, was einem Auftragsvolumen von 557 Millionen Euro fĂźr die einheimische RĂźstungsindustrie entsprach. Die Kennzeichnung der Panzer lautet Leopard 2A6 HEL. Eine weitere eingesetzte Variante ist der Leopard 2A4 aus Bundeswehrbeständen. Insgesamt verfĂźgt Griechenland Ăźber 183 Panzer, von denen 130 durch KMW und Rheinmetall Landsysteme modernisiert wurden. Die Ănderungen umfassen die Instandsetzung, einen neuen Tarnanstrich, neue Funkgeräte und weitere kleine Ănderungen. Im Zuge der UmrĂźstung lieferte Rheinmetall Defence Electronics ebenfalls elektronische PrĂźfausstattungen, FĂźhrungssysteme fĂźr Bataillonsgefechtsstände und ergänzte die Depot-PrĂźfanlage im griechischen Velestino. Insgesamt zahlte Griechenland 270 Millionen Euro fĂźr den Kauf, der zusätzlich 150 Leopard 1A5 als ĂberbrĂźckung bis zur Auslieferung der A6 beinhaltete.cite-ref-rheinmetall-de-116-0[116]
2008 wurde bekannt, dass KMW offene Forderungen in HÜhe von 480 Millionen Euro an Griechenland hatte. So lieferte das Unternehmen 100 Panzer, von denen lediglich 20 bezahlt wurden. Laut dem Geschäftsfßhrer Frank Haun bereitete das fehlende Geld zunehmend Liquiditätsengpässe.cite-ref-griechenland-ftd-de-117-0[117]cite-ref-118[118]
Nach Angaben griechischer Medien wurden die Zahlungen an KMW eingestellt, weil Risse an den Turmluken von 40 Leopard 2A6HEL entdeckt wurden. Das Wehrwissenschaftliche Institut fßr Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB) des BWB wurde mit der Untersuchung der Risse beauftragt.cite-ref-defencenet-gr-119-0[119] Zur Fehlerbehebung der in Deutschland und Griechenland gefertigten Leopard 2 werden die Risse mit Harz ausgegossen und die Schadstelle durch einen Stahlring verstärkt. Darßber hinaus wurden an 39 Geschßtzrohren des Subunternehmers Rheinmetall Roststellen gefunden.cite-ref-120[120] Die offenen Forderungen betrugen darauf im August 2010 100 Millionen Euro.cite-ref-121[121]
Indonesien
Am 7. Mai 2013 gab die Bundesregierung (Kabinett Merkel II) bekannt, dass der Bundessicherheitsrat der Lieferung von 104 gebrauchten Leopard 2, 4 Bergepanzern, 3 BrĂźckenlegepanzern und 3 Pionierpanzern sowie 50 älteren Marder-Modellen (Marder 1A3) nach Indonesien zugestimmt hat.cite-ref-122[122] Im Sommer 2012 hatte Staatschef Susilo Bambang Yudhoyono Merkel getroffen.cite-ref-123[123] Die endgĂźltige Liefervereinbarung mit Rheinmetall umfasste 103 instandgesetzte und modernisierte Fahrzeuge der Ausbaustufe A4. Der im Dezember 2012 unterschriebene Vertrag mit einem Gesamtvolumen von 216 Millionen Euro enthält neben den Kampfpanzern 43cite-ref-124[124] Ăźberholte Marder 1A3, 11 Berge- und Pionierfahrzeuge sowie zugehĂśrige Dokumentation, Ausbildungsgeräte und LogistikunterstĂźtzung sowie eine Anfangsausstattung an Ăbungs- und Gefechtsmunition.cite-ref-125[125] FĂźr 61 Panzer war eine AufrĂźstung mit dem Revolution-Paket von Rheinmetall geplant. Die Ănderungen umfassten den Turmantrieb, den ballistischen Schutz, ein Hilfstriebwerk, Klimaanlage, Nacht- sowie RĂźckfahrhilfe fĂźr den Fahrer und eine Anpassung der Waffenanlage an die HE-Munition.
Siehe auch
:
Geschichte Indonesiens seit 1998
Italien
Italien wollte im Zuge der Erneuerung seines Heeres Leopard 2A8 IT beschaffen, die in La Spezia produziert werden sollten. Das Projekt hatte ein Volumen von 132 Kampfpanzern und 140 Spezialpanzern fĂźr 8,2 Milliarden Euro.cite-ref-126[126] Am 11. Juni 2024 wurde bekannt, dass KNDS und Leonardo die Verhandlungen diesbezĂźglich abgebrochen haben, weil sie sich nicht Ăźber die Konfiguration der italienischen Leopard 2A8-Variante, den verbundenen Arbeitsanteil und die damit verbundene langfristige strategische Kooperation der beiden Unternehmen einigen konnten.cite-ref-127[127] Am 3. Juli 2024 verkĂźndeten Rheinmetall und Leonardo die GrĂźndung eines Joint Venture zur Produktion von 200 KF51 Panther Kampfpanzern und 350 KF41 Lynx SchĂźtzenpanzern.cite-ref-128[128]cite-ref-129[129]
Kanada
Kanada hat seit 2007 den Leopard 2 und entschied sich damit gegen die Beschaffung eines Radpanzers mit 105-mm-Kanone. Ursprßnglich sollte der M1128 Stryker MGS die restlichen Leopard C2 (eine Variante des Leopard 1) ersetzen. Die späte Einsatzreife des Stryker MGS und die seit 2006 positiven Einsatzerfahrungen mit dem Leopard C2 in Sßdafghanistan (ISAF) veranlassten die Regierung, einen Nachfolger zu suchen. Sie schickte im Februar 2007 eine Anfrage an die Regierung Merkel und leaste später fßr zwei Jahre 20 Leopard 2A6M und zwei Bergepanzer 3 aus den Beständen der Bundeswehr, um den einsatzbedingten Sofortbedarf zu decken. Der Vertrag umfasste auch eine Vereinbarung ßber logistische Unterstßtzung fßr den Betrieb, darunter die Ausbildung kanadischer Panzerbesatzungen und Instandsetzungspersonal durch die Bundeswehr.cite-ref-leopard-2-f-r-kanada-130-0[130]cite-ref-national-defence-and-the-canadian-forces-131-0[131]cite-ref-bundeswehr-de-132-0[132]cite-ref-canadian-american-strategic-review-133-0[133] Die ursprßnglich im September 2009 abgelaufene Vereinbarung wurde bis Ende 2010 verlängert.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-6[36]
Die Kampf- und Bergepanzer wurden bei Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Landsysteme modifiziert und im August und September 2007 mit der Strategic Airlift Interim Solution nach Afghanistan verlegt. Der erste durch Krauss-Maffei Wegmann modifizierte Leopard 2 wurde am 2. August 2007 vorgestellt. Die Bezeichnung lautet Leopard 2A6M CAN.cite-ref-tankograd-leo2a4m-can-134-0[134]
Am 12. April 2007 teilte das kanadische Verteidigungsministerium mit, im Rahmen des Tank Replacement Projekt aus den Beständen der Niederlande 100 Leopard 2 (80 A4NL, 20 A6NL) fßr 650 Millionen Dollar zu kaufen. Die Option zum Kauf von 80 deutschen A4 wurde nicht weiterverfolgt.cite-ref-leopard-2-f-r-kanada-130-1[130] Der Kaufvertrag wurde im Dezember 2007 unterzeichnet. Die ersten Leopard 2 der Niederlande kamen Ende 2008 in Kanada an. Kanada kaufte 2011 weitere zwÜlf Leopard 2A4 von der Schweiz. Sie dienen als Plattform fßr geschßtzte Spezialfahrzeuge.cite-ref-135[135]
Kanada lieĂ die A6NL auf den deutschen RĂźststand A6M bringen und gab sie anstelle der geleasten Panzer an Deutschland zurĂźck. Statt der ursprĂźnglich geplanten UmrĂźstung von 20 A4NL auf den Stand A6M CAN wurde einer HybridlĂśsung der Vorzug gegeben. Ziel dieses Konzeptes war es, Panzer fĂźr das asymmetrische Gefecht und das symmetrische Gefecht zu erhalten. Der Auftrag an KMW erfolgte am 16. Juni 2009 und wurde ab Juli 2009 mit dem Eintreffen der Panzer umgesetzt. Die Modifikationen wurden in den Werken Kassel (Turm) und MĂźnchen (Wanne) durchgefĂźhrt.cite-ref-tankograd-leo2a4m-can-134-1[134]
Die ersten Konzepte mit der Bezeichnung 2A4 (Ops)CAN+ definierten die L/55-Bordkanone, den elektrischen Turmantrieb, einen IED-Schutz und eine Aufpanzerung als mĂśgliche Modifikation.cite-ref-136[136] Auf den Einsatz der Käfigpanzerung am kompletten Fahrzeug sollte verzichtet werden, weil diese im Einsatz auf engen Wegen oft hinderlich gewesen waren. Sie sollten auch das Standardmaschinengewehr C6 GPMG als Sekundärbewaffnung erhalten. FĂźr weitere 42 A4NL, die vorwiegend dem Training dienen, wurde eine teilweise UmrĂźstung vorgesehen. Die von Rheinmetall Kanada ausgefĂźhrten Ănderungen an diesen Trainingsfahrzeugen wurden bis Anfang 2012 abgeschlossen und brachten die Panzer auf kanadischen AusrĂźstungsstandard. Die Gesamtkosten fĂźr Modernisierung und Instandsetzung betrugen 17 Millionen Euro.cite-ref-137[137] Die restlichen Fahrzeuge, inklusive der oben genannten schweizerischen Fahrzeuge, waren fĂźr die UmrĂźstung zu Pionier- und Bergepanzern vorgesehen. Diese sind 18 Pionierpanzer (ursprĂźnglich 13 + 5 weitere als Option im Force-Mobility-Enhancement-Programm, das 2012 ausgelĂśst wurde)cite-ref-138[138] vom Typ Wisent 2 sowie 12 kampfwertgesteigerte Bergepanzer 3 (davon vier (zwei als Option) aus dem Force Mobility Enhancement Programm).cite-ref-tankograd-mfz-04-2012-139-0[139]
KMW Ăźbergab im Oktober 2010 den ersten von 20 modernisierten Leopard-Panzern. Die endgĂźltige Bezeichnung lautet Leopard 2A4M CAN und kennzeichnet die Panzervariante Kanadas fĂźr das asymmetrische Gefecht. Die Panzer haben die L/44-Bordkanone, hydraulische Kettenspanner, einen Staukasten fĂźr Handwaffen auf dem Turmdach, eine Käfigpanzerung an Turm- und Wannenheck und einen digital-elektrischen Turmantrieb. Die Zusatzpanzerung an den Turmseiten, der Turmfront, den Wannenseiten und auf der Wannenoberseite haben das Schutzniveau des 2A7+. Die Turmvorsatzmodule sind erneut keilfĂśrmig ausgebildet. Der Minenschutz wurde wie auch beim A6M durch eine Minenschutzplatte, Drehstababdeckungen und vom Boden entkoppelte Sitze realisiert. Panzerungselemente hinter den Laufrollen verstärken zusätzlich den Schutz gegen Minen. Ein System fĂźr elektronische GegenmaĂnahmen (Electronic Counter Measure System â ECM), mit der sich Funk- und Mobilfunkfrequenzen stĂśren lassen, schĂźtzt gegen ferngezĂźndete Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (Radio controlled improvised explosive device â RCIED). Das FeuerlĂśschsystem wurde von Halon auf Stickstoff umgestellt; das Kommandantenbediengerät, das LadeschĂźtzenbediengerät und die Zentrallogik/Hauptverteilung der Feuerleitanlage wurden durch neue Systeme ersetzt. Der Kraftfahrer kann den Panzer dank einer Wärmebildkamera an Front und Heck auch bei schlechten Witterungsverhältnissen oder vĂślliger Dunkelheit steuern. Das Barracuda-Tarnsystem mit Hitze-Transfer-System, wie es auch Dänemark nutzt, wird ebenfalls verwendet. KĂźhlwesten, eine Klimaanlage und landestypische Funkgeräte gehĂśren ebenfalls zur Ausstattung. Als Blenden- und Fliegerabwehrmaschinengewehr dient das C6 GPMG. Das Gefechtsgewicht erreicht 61,8 Tonnen.cite-ref-tankograd-leo2a4m-can-134-2[134] Eine Pioniergeräteschnittstelle an der Front fĂźr Minenroller, Minenpflug oder Räumschild erweitert das Einsatzspektrum und ermĂśglicht die Weiternutzung eingefĂźhrter Systeme.cite-ref-140[140]
Die Panzer fĂźr das symmetrische Gefecht werden mit den A6M der Bundeswehr sichergestellt. Die Panzer erhielten eine zusätzliche Bugplatte, eine Käfigpanzerung, das Barracuda-Tarnsystem mit Hitze-Transfer-System, kanadische Funkgeräte mit Antennenanlage, einen Staukasten fĂźr das Diemaco-C8-Sturmgewehr (M16-Derivat) auf dem Dach, einen StĂśrsender (Counter-IED) und eine KĂźhlhutze fĂźr die EWNA. Auf eine Klimaanlage wurde verzichtet, weil deren Einbau zu umfangreich gewesen wäre. Die Besatzung wurde mit KĂźhlwesten ausgestattet. Als Sekundärbewaffnung blieb es beim MG3, wobei im Einsatzland durch die kanadischen Panzersoldaten als Fliegerabwehr das C6 GPMG genutzt wurde, da der Lukenring des LadeschĂźtzen beim Leopard 1 und 2 baugleich ist. Eine Modifikation, die im Einsatzland erfolgte, ermĂśglicht es den Streitkräften, die Anbauvorrichtung des Leopard 1 zu nutzen, um Minenroller, TWMP-Minenpflug und das Räumschild an einigen Leopard 2 einzusetzen. Kanada verschieĂt neben der Ăźblichen Panzermunition auch Kartätschenmunition. Wie auch beim Kampfpanzer erhielten die geleasten Bergepanzer BĂźffel eine Kampfwertsteigerung. Die UmrĂźstung umfasste einen Minenschutz, ballistischen Schutz, die Käfigpanzerung, die landestypische Funkanlage, KĂźhlwesten und eine Verbreiterung des Räum- und StĂźtzschildes.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-7[36]
Eingesetzt wurden die Leopard 2 von der Task-Force Kandahar. In der Anfangszeit noch mit den Leopard C2 zusammen genutzt, waren sie die Einsatzreserve und schneller Eingreifverband (Quick Reaction Force) der Task-Force (TF) im vorgeschobenen MilitärstĂźtzpunkt Masum Ghar, Distrikt Panjwai. Gemäà den kanadischen Streitkräften wurde der Panzer in allen grĂśĂeren Operation der TF eingesetzt. Der Einsatz endete 2011 mit dem Abzug der Kampftruppen.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-8[36]cite-ref-tankograd-leo2a4m-can-134-3[134] Insgesamt unterhielten die Streitkräfte 2012 112 Leopard-2-Fahrzeuge (20 A6M CAN, 20 A4M CAN, 42 A4 CAN (Trainingsfahrzeuge), 12 Bergepanzer 3 und 18 Pionierpanzer Wisent 2).cite-ref-tankograd-mfz-04-2012-139-1[139]
Im Februar 2023 schickte Kanada den ersten von vier der Ukraine zugesagten Leopard 2 per Transportflugzeug.cite-ref-5-141-0[141]
Katar
Im Jahr 2009 wurde bekannt, dass Katar den Kauf von 36 Leopard-2-Panzern beabsichtigt. Die damalige schwarz-rote Koalition Deutschlands stimmte dieser Anfrage zu. Waffengeschäfte dieser Art mit arabischen Staaten waren aus Rßcksicht auf Israel bislang nicht erfolgt. Im Vorfeld wurde Israel ßber die Verkaufsabsichten informiert, es gab jedoch keine Einwände.cite-ref-142[142] 2012 gab Katar an, Interesse an 200 Leopard-2-Panzern zu haben.cite-ref-143[143]
Am 18. April 2013 verÜffentlichte KMW eine Pressemitteilung, die den Verkauf von 62 Leopard 2A7+ an Katar ankßndigt. Das Rßstungsgeschäft, das ebenfalls 24 Panzerhaubitzen 2000, Peripheriegerät, Ausbildungseinrichtungen und Dienstleistungen umfasst, hat einen Auftragswert von 1,89 Milliarden Euro.cite-ref-144[144] Bis Ende 2016 wurde ca. die Hälfte der bestellten Einheiten ausgeliefert.cite-ref-145[145]
Kroatien
Ende Oktober 2024 kĂźndigte der Stellvertretende Premierminister und Verteidigungsminister Kroatiens, Ivan AnuĹĄiÄ, die Beschaffung von bis zu 50 Kampfpanzern Leopard 2A8 fĂźr die Streitkräfte seines Landes an. Zuvor hatten Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und AnuĹĄiÄ einen Ringtausch zur Ausstattung der ukrainischen Armee vereinbart. Kroatien wird mit finanzieller UnterstĂźtzung Deutschlands in einer ersten Tranche 30 Kampfpanzer M-84A4 und 30 SchĂźtzenpanzer BVP M-80 jugoslawischer Bauart sowie Ersatzteile und Munition aus kroatischen Beständen an die Ukraine liefern. Die Vereinbarung sieht vor, dass Kroatien diese finanzielle UnterstĂźtzung fĂźr die kĂźnftige Beschaffung von Kampfpanzern Leopard 2A8 verwenden wird. Die ersten neuen Panzer sollten bereits 2026 ausgeliefert werden. Die Bundesrepublik Deutschland hatte Kroatien dazu eingeladen, sich dem Projekt der gemeinsamen Beschaffung von Kampfpanzern des Typs Leopard 2A8 anzuschlieĂen.cite-ref-146[146] Ende Oktober 2025 billigte der Verteidigungsausschuss des kroatischen Parlaments schlieĂlich die Bestellung von 44 Leopard 2A8, die im Zeitraum 2028-2030 ausgeliefert werden sollen.cite-ref-147[147]
Litauen
Im Januar 2024 beschloss der Nationale Verteidigungsrat Litauens die Beschaffung von Kampfpanzern des Typs Leopard 2. Das litauische Verteidigungsministerium wurde angewiesen, mit den Verhandlungen Ăźber die Beschaffung der Kampfpanzer zu beginnen. Die Entscheidung zu Gunsten des Leopard 2 erfolgte nach der Bewertung der Aussichten fĂźr die Interoperabilität mit der deutschen Panzerbrigade 45, die ab 2027 einsatzbereit und dauerhaft in Litauen stationiert werden soll. Mit den Kampfpanzern will Litauen die noch zu schaffende mechanisierte Division ausstatten.cite-ref-148[148] Am 16. Dezember 2024 unterschrieb die litauische Verteidigungsministerin DovilÄ Ĺ akalienÄ schlieĂlich die Purchase Confirmation fĂźr den Erwerb von 44 Kampfpanzern des Typs Leopard 2A8. Grundlage fĂźr den Vertrag ist der deutsche Rahmenvertrag mit KNDS Deutschland.cite-ref-149[149]
Niederlande
Am 2. März 1979 entschieden sich die Niederlande als erster ausländischer Abnehmer fĂźr die Beschaffung des Leopard 2. Die Panzer entsprachen dem Baulos 2 und 3, jedoch mit geänderter Funkanlage, neuer Nebelwurfanlage (NL-Standard), Fla-MG, TMG von FN Belgien und BIV-Fahrgerät aus niederländischer Produktion. Aufgrund der engen Kooperation zwischen Deutschland und den Niederlanden erfolgte darĂźber hinaus ein Technologieaustausch, dessen Ergebnisse bei der Panzerproduktion der deutschen Modelle berĂźcksichtigt wurden. Die Beschaffung der 445 Fahrzeuge war im Juli 1986 abgeschlossen. Aufgrund der Transformationen im Heer folgte ein Verkauf von 114 Leopard 2 (NL) an Ăsterreich, 330 wurden im Rahmen des KWS-II-Programms auf den Stand A5 (NL) umgerĂźstet. Wie auch bei der Bundeswehr wurden 180 Leopard 2 A5 (NL) auf den Stand A6 kampfwertgesteigert und 37 A6NL an Portugal, sowie 20 A6NL und 80 A4NL an Kanada, und 52 A4NL an Norwegen verkauft. Der aktive Bestand lag bei rund 73 A6NL. Zehn Leopard 2A4NL wurden durch Rheinmetall Landsysteme zum Pionierpanzer Kodiak umgebaut. Unter der Bezeichnung Bergingstank 600kN wird auch der Bergepanzer BĂźffel in der länderspezifischen Ausstattung genutzt.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-9[36] Im April 2011 verkĂźndete die niederländische Regierung, aufgrund von SparmaĂnahmen auf alle Leopard 2 zu verzichten.cite-ref-150[150] Die Panzer wurden an Finnland verkauft.cite-ref-rh120-nl-leo2-151-0[151]cite-ref-rh120-nl-leo22-152-0[152]
Mit Unterstellung der 43. niederländischen mechanisierten Brigade in die deutsche 1. Panzerdivision erhält das Land die MÜglichkeit, weiter den Leopard 2 zu nutzen. Die verbliebenen 16 A6NL wurden in den deutschen Gefechtsfahrzeug-Pool integriert und zur Version A7 aufgerßstet. Insgesamt wird von den Niederlanden eine Kompanie im Panzerbataillon 414 gestellt.cite-ref-153[153]
Das niederländische Verteidigungsministerium teile Mitte Oktober 2024 mit 46 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A8 beschaffen zu wollen und sich dabei an eine deutsche Initiative anzuschlieĂen. Die ersten dieser Kampfpanzer sollen 2027 in Dienst gestellt werden, die letzten 2030. Ab dann sollen die Streitkräfte wieder Ăźber ein komplettes Panzerbataillon mit 500 Soldaten verfĂźgen. Das Verteidigungsministerium prĂźft laut Mitteilung mit Deutschland die MĂśglichkeit, das Bataillon in Bergen-Hohne aufzustellen. Sollte ein Projekte zum SchlieĂen von FähigkeitslĂźcken â auch der Landstreitkräfte â mit unbemannten Systemen nicht erfolgreich sein, besteht eine Option auf den Kauf weiterer sechs Leopard 2A8.cite-ref-niederlande-leo2a8-87-1[87] Im Mai 2025 wurde schlieĂlich ein Kaufvertrag mit KNDS-Deutschland Ăźber die Lieferung von 46 Leopard 2A8 sowie vier Fahrschulpanzer zur Auslieferung in den Jahren 2028â2031 abgeschlossen. Bis 2027 soll darĂźber hinaus die Entscheidung Ăźber die OptionsausĂźbung zur Beschaffung der sechs weiteren Kampfpanzer getroffen werden.cite-ref-154[154]
Norwegen
Norwegen kaufte zwischen 2001 und 2002 gebrauchte Fahrzeuge, die aus den Niederlanden Ăźbernommen wurden. Die 52 Leopard 2A4NL ersetzten die ausgemusterten Leopard 1A1NO. Die Panzer erhielten wieder die ursprĂźngliche Mehrfachwurfanlage und nationale Funkgeräte und Bordverständigungsanlagen. Zusätzlich wurde ein FĂźhrungssystem mit entsprechenden Datenfunk- und GPS-Antenne integriert sowie ein grĂśĂerer Staukasten am Turmheck angebracht. Die als 2A4NO bezeichneten Leopard 2 sind darĂźber hinaus technisch unverändert. Eine erste Kampfwertsteigerung wurde ursprĂźnglich fĂźr das Jahr 2009 geplant, jedoch aus unbekannten GrĂźnden nicht begonnen.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-10[36]
Am 23. April 2015 verĂśffentlichte das norwegische Verteidigungsministerium weitere Pläne zur Modernisierung seiner Panzer auf den damals letzten Stand der Technik. Das 1,7 Milliarden US-Dollar teure Programm beinhaltete die AufrĂźstung zur vernetzten OperationsfĂźhrung Câ´ISR sowie eine Verbesserung der Feuerkraft, der Panzerungen und des Minenschutzes.cite-ref-155[155] Im Juni 2018 wurde jedoch bekannt, dass das geplante Modernisierungsprogramm verschoben und stattdessen in den Jahren 2025 bis 2028 neue Kampfpanzer erworben werden sollen. Nach Zustimmung durch das Parlament, dem Storting, wurden Krauss-Maffei Wegmann mit dem Leopard 2A7 und Hyundai mit dem K2 Black Panther aufgefordert, Angebote vorzulegen und Erprobungsmuster zu liefern.cite-ref-156[156]
Ende 2021 lagen die Angebote vor und im Februar 2022 wurden die gelieferten Muster grĂźndlichen Wintertests unterzogen. Bei den Tests standen Mobilität und Feuerkraft im Vordergrund.cite-ref-157[157] Am 3. Februar 2023 gab der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre schlieĂlich die Entscheidung zugunsten des deutschen Herstellers bekannt. 54 neue âLeopard 2â sollen gekauft und ab 2026 geliefert werden. FĂźr weitere 18 Kampffahrzeuge liege eine Option vor.cite-ref-4-158-0[158] Norwegen verfĂźgte Anfang 2023 Ăźber 36 Leopard 2A4.cite-ref-4-158-1[158]
Ăsterreich
Die Ăśsterreichische Regierung beschloss 1996 im Rahmen des Mech-Paketes den Ankauf von 114 gebrauchten Leopard 2A4 der niederländischen Armee und rĂźstete damit drei Panzerbataillone des Bundesheeres aus. Es handelte sich um Panzer, die zwischen Dezember 1984 und Dezember 1985 gebaut und als Leopard 2A3 an die niederländische Armee geliefert wurden. Merkmal dieser Serie ist die verschweiĂte Munitionsluke an der linken Turmseite. Die Fahrzeuge wurden mit der niederländischen Nebelwurfanlage, einer niederländischen Funkausstattung und einem belgischen 7,62-mm-FN-MAG-MG fĂźr den LadeschĂźtzen ausgerĂźstet. Mittlerweile wurden einige Fahrzeuge mit einer neuen Nebelwurfanlage und neuen Antennen ausgerĂźstet. Ebenfalls wurden die Panzer mit dem Bordsprechsystem VIC-3-0 von Rovis ausgestattet. 2006 wurde die Zahl auf zwei Panzerbataillone reduziert und 40 der ĂźberschĂźssigen Leopard-Panzer 2011 an den Hersteller KMW zurĂźckverkauft. Kanada, ein weiterer Interessent, wurde dabei Ăźberboten.cite-ref-159[159]cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-11[36] In einem weiteren Schritt erfolgte die Reduzierung der Ăśsterreichischen Panzertruppe auf lediglich ein Panzerbataillon (Panzerbataillon 14 in der 4. Panzergrenadierbrigade) mit zwei Kampfpanzerkompanien und insgesamt 40 Leopard 2.
In den Jahren 2017â2019 wurde im Panzerbataillon 14 eine 3. Kompanie mit Leopard 2A4 aufgestellt und die Anzahl der aktiven Panzer durch die Reaktivierung von 16 als Ersatzteilspender genutzten Exemplaren wieder auf 56 erhĂśht.cite-ref-160[160] Die Ăśsterreichische Regierung plante ab 2021 eine umfassende Modernisierung der Leopard-2-Kampfpanzer.cite-ref-161[161]cite-ref-162[162] Diese Modernisierung wurde im Februar 2023 Ăśffentlich bekanntgegeben. Alle vorhandenen Leopard 2A4 sollen auf die Version A7 aufgerĂźstet werden.
Polen
Das polnische Heer verfĂźgt seit 2002 Ăźber den Leopard 2A4. Die 128 Fahrzeuge stammen aus Bundeswehrbeständen, zum GroĂteil aus den aufgelĂśsten Panzerbataillonen 294 und 304. Die Ăźberholten Panzer wurden technisch unverändert eingefĂźhrt. Eingesetzt werden die 2A4PL im 1. und 2. Panzerbataillon der polnischen 10. Panzer-Kavalleriebrigade, die zu den Krisenreaktionskräften der NATO zählt.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-12[36] Ein Vertrag zur Auslieferung weiterer 119 Leopard 2, darunter 105 Panzer des Typs 2A5 wurde im November 2013 von den jeweiligen Verteidigungsministern unterzeichnet.cite-ref-163[163] Insgesamt verfĂźgt Polen Ăźber 249 Fahrzeuge. 105 Version 2A5, 142 Version 2A4 (modernisierter Leopard-2PL-Standard) und 2 Fahrschulpanzer.
Am 28. Dezember 2015 unterzeichneten die RĂźstungsinspektion und ein Konsortium, bestehend aus PGZ und ZakĹady Mechaniczne Bumar-ĹabÄdy, eine Vereinbarung Ăźber die Modernisierung von 128 Leopard-2-Panzern mit der Option auf weitere. Der deutsche Partner des Konsortiums ist das deutsche Unternehmen Rheinmetall Landsysteme, das in der Vergangenheit bereits Leopard 2 produziert hat. Das Auftragsvolumen betrug 2,415 Mrd. PLN. Am 20. Juni 2018 wurde ein Anhang mit der Option zur Modernisierung von 14 Panzern der Version A4 des Heeres unterzeichnet. Das Upgrade des Leopard 2A4 auf den 2PL-Standard umfasst die ErhĂśhung des ballistischen Schutzes des Turmes auf ein Niveau, das Ăźber dem der Leopard-2A5-Version liegt. HierfĂźr wurden zusätzliche, externe Panzerungsmodule am Turm montiert. Wanne und Fahrgestell wurden nicht zusätzlich gepanzert, um die Gewichtszunahme in Grenzen zu halten und Kosten zu sparen. Im Kampfraum wurden Gewebematten (Spall-Liner) installiert, um die Besatzung im Falle eines Treffers vor Splittern zu schĂźtzen. Die Hauptbewaffnung des Panzers ist nach wie vor die Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone Rh-120 L/44, die jedoch modifiziert wurde, um neue Munitionstypen aufzunehmen. Die MG3-Maschinengewehre wurden beibehalten. Weiterhin wurden folgende Ănderungen vorgenommen:
⢠Installation eines neuen Feuerleitrechners mit neuen Ballistikdaten
⢠Umstellung des Turmantriebs und der Waffenrichtanlage auf elektrische Antriebe
⢠Modernisierung der Optiken des Kommandanten und des Richtschßtzen durch Integration von Wärmebildkameras der 3. Generation aus polnischer Produktion
⢠Verbesserung der Ăbersicht des Fahrers durch Installation einer RĂźckfahrkamera
Portugal
Portugal verfßgt seit 2008 ßber 37 Leopard 2 A6 aus dem Bestand der Niederlande. Der 2001 in Lissabon unterschriebene Vertrag der Staatssekretäre fßr Verteidigung Cees van Kamp und João Mira Gomes sieht neben den Fahrzeugen Ausbildungsunterstßtzung, Ersatzteil- und Munitionslieferung durch die Niederlande vor. Die Lieferung wurde 2009 abgeschlossen. Aufgeteilt in drei Schwadronen ersetzen die 2A6PRT die Kampfpanzer des Typs M60A3 TTS.cite-ref-168[168]cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-13[36]
Saudi-Arabien
Bereits in den 1980er-Jahren beabsichtigte das saudische Militär, den Leopard 2 zu kaufen. Allerdings kam das Geschäft trotz der Zusagen von Helmut Schmidt (Bundeskanzler bis 1982) und Franz Josef Strauà nicht zustande, weil sich die Widerstände innerhalb der damaligen Bundesregierung als zu groà erwiesen. Die Bundesregierung unter Helmut Kohl hielt an ihrem 1983 gefassten Beschluss fest, das Waffensystem nicht an einen potentiellen Gegner Israels zu liefern.cite-ref-169[169]
Seit Juli 2011 lag eine entsprechende Voranfrage von KMW beim Bundessicherheitsrat.cite-ref-handelsblatt-2013-132-1-170-0[170] Anfang Juli 2011 wurde die Genehmigung des Bundessicherheitsrates zu einem mÜglichen Export von zweihundert Leopard 2A7+ nach Saudi-Arabien Gegenstand einer Üffentlichen Debatte, unter anderem im Deutschen Bundestag. Gegner des Rßstungsexports verwiesen auf die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien, dessen undemokratische Regierungsform und Gegnerschaft zu Israel sowie die Beteiligung von saudischen Streitkräften bei der Niederschlagung der Proteste in Bahrain 2011. Die Bundesregierung verwies auf die Geheimhaltung der Beschlßsse des Bundessicherheitsrates, das Nichtbestehen von Einwänden zum Export seitens der israelischen Regierung sowie auf die Rolle Saudi-Arabiens in der Terrorismusbekämpfung.cite-ref-171[171]cite-ref-172[172]
Im Mai 2012 wurde bekannt, dass Saudi-Arabien 200 bis 300 Panzer der vom spanischen Rßstungskonzern Santa Bårbara Sistemas in Lizenz gefertigten E-Variante kaufen will. Der von KÜnig Juan Carlos eingefädelte Waffendeal sollte ßber das spanische Verteidigungsministerium abgewickelt werden, das die Wartung der Panzer garantiert, die notwendige Munition liefert und bei mÜglichen Reklamationen haftet.cite-ref-173[173] Der der von 2013 bis 2017 amtierenden Bundesregierung angehÜrende Bundeswirtschaftsminister Gabriel verweigerte Spanien jedoch die erforderliche deutsche Zustimmung fßr die Lieferung der Panzer an die Saudis.cite-ref-174[174]
Laut Medienberichten wollte Saudi-Arabien auĂerdem bis zu 270 Leopard-2-Panzer im Wert von mindestens fĂźnf Milliarden Euro, nach anderen Angaben sogar bis zu 800 Exemplare im Wert von bis zu 18 Milliarden Eurocite-ref-175[175] von Krauss-Maffei Wegmann kaufen. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition (2009 bis 2013) wollte dem zustimmen, letztlich platzte der Deal aber: Aufgrund der weitreichenden Kritik in der deutschen Ăffentlichkeit, der Ablehnung dieser Panzerlieferung auch in Kreisen der ab 2013 im Kabinett Merkel III regierenden Parteien CDU und SPD sowie der abermaligen Weigerung von SPD-Wirtschaftsminister Gabriel reagierten die Saudis verärgert, sagten, nachdem ihre Voranfrage fĂźr die Panzerlieferung bereits zwei Jahre lang bei der deutschen Regierung vorlag,cite-ref-3-176-0[176] den Kauf der âLeopard 2â abcite-ref-177[177] und wandten sich den USA zwecks der Lieferung weiterer M1 Abrams zu. Die fĂźr Ausbildung, Wartung und Betrieb in Saudi-Arabien nĂśtige Infrastruktur sei zudem fĂźr den Abrams bereits vorhanden gewesen. FĂźr den Leopard hätte sie erst noch errichtet werden mĂźssen.cite-ref-3-176-1[176]
Schweden
Ein weiterer Rßstungsexport ist der Stridsvagn 121 und 122 nach Schweden. In den Jahren 1984 bis 1987 suchte das schwedische Militär im Rahmen des MBT-2000-Programms eine AblÜsung ihrer 350 Centurions sowie der Stridsvagn 103. Der eingeschlagene Weg der Eigenentwicklung Strv 2000 wurde 1989 als zu teuer aufgegeben.
Das schwedische Beschaffungsamt FÜrsvarets materielverk (FMV) untersuchte ab 1993 den Leclerc, den M1A2 Abrams und den Leopard 2 in der kampfwertgesteigerten Variante. Als Muster diente das Truppenversuchsmuster maximum (Leopard 2 improved) aus dem Programm der Bundeswehr. Nach umfangreichen Fahrversuchen sowie Wintertests erfßllte der Leopard 91 % der Anforderungen, der Abrams 86 % und der Leclerc 63 %. Im Januar 1994 wurde der Kaufvertrag unterschrieben, wobei 160 Leopard 2A4 (Stridsvagn 121) fßr 15 Jahre angemietet wurden. Als Munitionslieferant wurde die Israel Military Industries gewählt. Die Stridsvagn 121 (erste Ausfßhrung) waren unveränderte Leopard 2 aus den Baulosen 1 bis 5 mit der Funkanlage SEM 25/35 der Bundeswehr. Die Umrßstung umfasste lediglich schwedische Standardfunkgeräte.
Der Stridsvagn 122 (zweite Ausfßhrung) ist ein stark verbesserter Leopard 2A4 (TVM Maximus). Die Gesamtstßckzahl beläuft sich auf 120 Fahrzeuge mit Optionen fßr weitere Kampf- und Bergepanzer. Wie auch beim schweizerischen Panzer 87 wurde der Hauptteil der Fahrzeuge im Empfängerland gefertigt. Als Vertragspartner dienten Hägglunds und Bofors (seit 2005 mehrheitlich bei BAE Systems); Krauss-Maffei Wegmann blieb Generalunternehmer.
Der Stridsvagn 122 unterscheidet sich vom A5 durch eine zusätzliche Gesamtpanzerung (Mexas-Heavy) an der Fahrzeugfront inklusive Bombletschutz fßr das Turmdach, ein Fßhrungssystem (Tank Command and Control System (TCCS)), modifizierte Kettenblenden und das GALIX-Nebelmittelwurfsystem. Der digitale Feuerleitrechner wurde auf zwÜlf Speicherplätze fßr die Munitionssorten erweitert, die Motorkßhlanlage geändert, um das Ansaugen von Brandsätzen zu unterbinden und die Drehstäbe dem erhÜhten Gefechtsgewicht von 62,5 t angepasst. Eine Frontschßrze verringert Beschädigungen der Feldjustieranlage und reduziert ebenfalls die Schlagschattenbildung. Das Barracuda-Tarnnetzsystem (MCS; Multispectrum Cover System) reduziert die IR- und Wärmeabstrahlung des Panzers und bricht seine Konturen.
Die Version Stridsvagn 122B verfßgt ßber den zusätzlichen Minenschutz und wurde eingelagert. Das Gefechtsgewicht beträgt 65 t. Mit der Bezeichnung Bärgningsbandvagn 120 wird auch der Bergepanzer Bßffel genutzt. Erheblich modifiziert, verfßgen die 14 leistungsgesteigerten Varianten ßber das TCCS, GPS, eine Heckbergeeinrichtung, eine Rßckfahrkamera, eine zusätzliche Winde, Liner fßr den Kampfraum und das GALIX-Nebelmittelwurfsystem.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-14[36]
Im Oktober 2023 beauftragte das schwedische Beschaffungsamt FĂśrsvarets materielverk (FMV) KNDS Deutschland mit einer umfangreichen Modernisierung fĂźr 44 Stridsvagn 122. Nach Angaben von FMV umfasst das Upgrade unter anderem den Austausch praktisch aller elektronischen Komponenten im Turm, damit das System mit anderen modernen Leopard 2 Ăźbereinstimmt, eine neue Kanone im Kaliber 120 mm L55A1 mit der MĂśglichkeit, Munition zu programmieren, neue Nachtsichtgeräte fĂźr RichtschĂźtze und Kommandant sowie ein neues Fahrersichtgerät. KNDS nannte auch ein hĂśheres Schutzniveau, neue Fahr- und Bedienerkonzepte, eine APU (Auxiliary Power Unit) und weitere DigitalisierungsmaĂnahmen. Im Dezember 2024 beauftragte Schweden die Lieferung von 44 neuen Kampfpanzern Leopard 2A8 und die Modernisierung aller 110 Stridsvagn 122.cite-ref-178[178]
Die modernisierten Kampfpanzer erhalten die Bezeichnung Stridsvagn 123A und entsprechen dem Standard A7. Die Auslieferung soll 2027 beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein. Die 44 neuen Panzer sollen im Zeitraum 2028 bis 2031 geliefert und unter der Bezeichnung Stridsvagn 123B in die Truppe eingefĂźhrt werden. Mit der Beschaffung der neuen Kampfpanzer wird u. a. die Abgabe von zehn Stridsvagn 122 an die Ukraine kompensiert.cite-ref-179[179]
Schweiz
Während der Entwicklung des Leopard 2 in Deutschland untersuchte die Schweizer Armee die MĂśglichkeiten, ihre veralteten Panzer-68/88-Bestände abzulĂśsen. Es bestanden die Optionen der Neuentwicklung, des Nachbaus oder des Ankaufs eines ausländischen Serienfahrzeuges. Unter der FĂźhrung der Firma Contraves (jetzt Rheinmetall Defence) untersuchte die Schweizer RĂźstungsindustrie die MĂśglichkeit eines Neuen Kampfpanzers (NKPZ). Das Projekt wurde am 3. Dezember 1979 eingestellt. Die Risiken dieser Neuentwicklung und die damit verbundenen Kosten wurden als zu hoch eingestuft. Daraufhin wurden je zwei Fahrzeuge der Typen M1 Abrams und Leopard 2 angemietet und erprobt. Am 9. März 1981 wurden die Leopard 2 aus den Beständen der Bundeswehr mit leichten Ănderungen Ăźbergeben. So erhielten die Fahrzeuge eine 71-mm-Vorfeldbeleuchtungsanlage vom Typ Lyran sowie eine VRC-Funkanlage mit Sende- und Empfangsantennen vom Typ HX 101 A1. Nach umfangreichen Vergleichserprobungen â die von August 1981 bis Juni 1982 dauerten â wurde beschlossen, den Leopard 2 zu kaufen. GrĂźnde waren unter anderem dessen frĂźhere Serienreife und die direkte Beteiligung der Schweizer Industrie und damit eine kostengĂźnstigere Beschaffung als beim M1. Im Mai 1983 legte die Firma Contraves ein Angebot fĂźr den Lizenzbau vor, das am 11. Dezember 1984 vom Schweizer Nationalrat gebilligt wurde. Die GesamtstĂźckzahl belief sich auf 380 Leopard 2, von denen 35 direkt bei Krauss-Maffei produziert werden sollten. Die Endfertigung der restlichen 345 erfolgte durch die EidgenĂśssische Konstruktionswerkstätte in Thun. Die Endbezeichnung lautete Panzer 87 Leopard.
Der Panzer 87 entspricht dem Konstruktionsstand A4 des fĂźnften Bauloses der Bundeswehr. Er unterscheidet sich durch drei zusätzliche Halterungen fĂźr zehn Schneegreifer am Turm, eine US-Fahrzeugfunkanlage AN/VRC 12, Schweizer Mg 87, Konturänderungen am Turmheck durch eine AuĂenbordsprechstelle, hydraulische Kettenspanner und eine modifizierte ABC-SchutzbelĂźftungsanlage. Ein Hauptmerkmal ist der Abgas-Schalldämpfer am Heck. Dieser reduziert den Geräuschpegel und erfĂźllt die EG-Richtlinie 70/157. Ebenfalls genutzt werden 25 Bergepanzer BĂźffel sowie 12 Pionierpanzer Kodiak, die von RUAG auf ĂźberschĂźssigen Leopard-2-Fahrgestellen aufgebaut werden.
Seit 2006 werden 134 Panzer einem Werterhaltungsprogramm (Kampfwertsteigerung) unterzogen. Die Umrßstungen umfassen die Verbesserung der Fßhrungsfähigkeit, eine Rßckfahrkamera mit Fahreranzeige, einen elektrischen Turm- und Waffenantrieb sowie ein neues Kommandantenperiskop mit Wärmebildgerät. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 395 Millionen Schweizer Franken. Die Bezeichnung ändert sich zu Panzer 87 Leopard WE. Die im Jahr 2006 geplante Waffenstation und die Zusatzpanzerung am Turm sowie der Minenschutz werden nicht umgesetzt.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-15[36]cite-ref-panzer-87-r-stungsprogramm-180-0[180] Weiter beabsichtigt die Schweizer Armee die Beschaffung der modernen DM53- oder DM63-Munition. Die gesamte Auslieferung erstreckt sich von 2008 bis 2011.
Von den restlichen nicht modernisierten Panzern wurden zwÜlf zu Genie- und Minenräumpanzern umgebaut. Weitere 42 Stßck wurden Ende 2010 an Rheinmetall verkauft, wo die Panzer ebenfalls in Spezialversionen umgebaut und dann exportiert werden sollen.cite-ref-181[181]
Singapur
Singapur verfĂźgt seit Mitte 2007 Ăźber den Leopard 2. Die gebrauchten 2A4 stammen aus Bundeswehrbeständen und ersetzten den AMX-13. UrsprĂźnglich wurde beim Vertragsabschluss Ende 2006 eine GesamtstĂźckzahl von 96 Fahrzeugen, davon 30 zur Ersatzteilgewinnung, vereinbart. Mit dem Zulauf der Einsatzfahrzeuge wurde die StĂźckzahl gesteigert, so dass damals 102 Kampfpanzer im Dienst standen. Im Mai 2014 wurde bekannt, dass weitere Panzer dieses Typs seit 2012 nach Singapur exportiert wurden.cite-ref-182[182] Die StĂźckzahl dieser Lieferung wurde vom Bundestag als VS-VERTRAULICH eingestuft und an die Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages Ăźbermittelt.cite-ref-drucksache-17-14736-183-0[183] Laut dem Stockholm International Peace Research Institute erhĂśhte sich die Gesamtanzahl dadurch auf 182 Kampfpanzer.cite-ref-184[184] Die unter der Kennung Leopard 2SG laufenden Fahrzeuge haben ein Maschinengewehr FN MAG von FN Herstal, ein Stromerzeugeraggregat im Wannenheck, einen elektrischen Turmantrieb, eine verbesserte Nebelmittelwurfanlage, länderspezifische Funkgeräte sowie ein FĂźhrungs- und Informationssystem. Eingesetzt wurden die Leopard 2 erstmals bei der Ăbung Wallaby in Australien Ende 2008.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-16[36]cite-ref-www-straitstimes-com-185-0[185] Die Panzer wurden zur ErhĂśhung des Schutzkonzeptes nachträglich mit dem Evolution-Paket von IBD Deisenroth Engineering ausgestattet. Sie wurden am 9. August 2010 (Nationalfeiertag Singapurs) der Ăffentlichkeit präsentiert.
In der Nutzung befinden sich ebenfalls Bergepanzer sowie BrĂźckenleger auf Leopard-2-Chassis. Die Bergepanzer (Leopard Armoured Recovery Vehicle â LARV) und BrĂźckenleger (Armoured Vehicle-Launched Bridge â L2-AVLB) basieren auf umgebauten A4-Kampfpanzerwannen, wobei die Bergepanzer als die ersten Umbauten gelten, die von Rheinmetall verwirklicht wurden. Der LARV ähneln optisch dem Bergepanzer 3, unterscheidet sich aber im Bereich der Nebelmittelwurfanlage, der Beleuchtungsanlage an Front und Heck sowie bei den Aufbauten grundlegend vom deutschen Modell. Das Gefechtsgewicht erreicht 63 Tonnen. Der BrĂźckenleger ist mit der PanzerschnellbrĂźcke LEGUAN ausgestattet, die eine Tragfähigkeit bis zur militärischen Lastenklasse MLC 70 aufweist.cite-ref-186[186]
Slowakei
Nach der Weitergabe von T-72-Panzern aus den eigenen Armeebeständen an die Ukraine im Jahr 2022 wurde vonseiten der deutschen Bundesregierung die Lieferung von 15 Leopard 2A4-Kampfpanzern zugesagt. Die Fahrzeuge stammten aus Beständen der deutschen Rßstungsindustrie.cite-ref-187[187]cite-ref-188[188] Der erste Leopard 2 A4 wurde Ende 2022 ßbergeben und die weiteren folgten 2023.cite-ref-189[189]
Spanien
Mitte der 1980er-Jahre suchte Spanien nach einem neuen Kampfpanzer, der durch deutsche Firmen entwickelt werden sollte. So konzipierte der RĂźstungskonzern Krauss-Maffei unter dem Arbeitsbegriff Lince einen 49-Tonnen-Panzer mit einer 120-mm-Glattrohrkanone, der äuĂerlich dem Leopard 2 ähnelte. Mit diesem Konzept beteiligte sich das Unternehmen 1984 an der Ăśffentlichen Ausschreibung, an der auch GIAT (AMX-40 und Leclerc), General Dynamics (M1 Abrams), Vickers (Valiant) und Oto Melara (C-1 Ariete) teilnahmen. Nach weiteren zehn Jahren, in denen keine Entscheidung getroffen wurde, brachten im November 1994 Gespräche am Rande des Ministertreffens der Westeuropäischen Union (WEU) in Noordwijk (Niederlande) erneut Bewegung in den Kauf eines neuen Kampfpanzers fĂźr Spanien. So wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, die kurzfristig 108 Leopard 2 Ăźber fĂźnf Jahre als Leihgabe und ab 1998 den Kauf von 390 neuen Leopard 2 vorsah. Wegen fehlender Haushaltsmittel und der Privatisierung des staatlichen RĂźstungskonzern Santa BĂĄrbara Sistemas wurde die Kaufabsicht nicht umgesetzt. Im Jahr 1998, also zwei Jahre später, beschloss das spanische Kabinett den Kauf von nunmehr 219 Leopard 2E, 16 Bergepanzern 3 und die Ăbernahme der 108 Leopard 2A4 aus den Beständen der Bundeswehr. Santa BĂĄrbara Sistemas fungierte als Generalunternehmer.
Einen weiteren Dämpfer erhielt das Geschäft im Jahr 1999 nach der Ăbernahme von Santa BĂĄrbara Sistemas durch den US-Konzern General Dynamics. Krauss-Maffei und die deutsche Bundesregierung befĂźrchteten den Ausverkauf der deutschen Technik. Bedingt durch die Ăbernahme wurde mit der Produktion 2003 begonnen; diese erstreckte sich bis in das Jahr 2008.
Der Leopard 2E entspricht im Aufbau dem Leopard 2A6 der Bundeswehr, besitzt aber zahlreiche Verbesserungen und Ănderungen unter Nutzung der verfĂźgbaren Technologie. So verfĂźgt der Panzer Ăźber die L/55-Glattrohrkanone, ein Wärmebildgerät der 2. Generation von Raytheon fĂźr Kommandant und RichtschĂźtze, eine neue Gleiskette, Funkgeräte von Thales, eine KĂźhlanlage im Turmheck, ein Stromerzeugeraggregat rechts im Wannenheck, ein verbessertes Nachtsichtgerät fĂźr den Fahrer, ein auf spanische Anforderungen zugeschnittenes FĂźhrungs- und Informationssystem LINCE (Leopard Information and Communication Equipment) und eine zusätzliche Wannen- und Turmpanzerung.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-17[36]
TĂźrkei
Im Jahr 1999 wurde bekannt, dass die TĂźrkei beabsichtige, 1000 Leopard 2 zu kaufen.cite-ref-190[190] Daraufhin stellte Krauss-Maffei Wegmann einen Exportantrag bei der Bundesregierung, der zu einer schweren Koalitionskrise (SPD/BĂźndnis 90/Die GrĂźnen) fĂźhrte. So weigerte sich der Koalitionspartner BĂźndnis 90/Die GrĂźnen, einem Export zuzustimmen. Winfried Nachtwei, ein Verteidigungsexperte der GrĂźnen, sagte gegenĂźber der Tageszeitung Die Welt, eine Lieferung wĂźrde von den Kurden als âmiĂtrauensbildende MaĂnahmeâ angesehen, âund insofern wĂźrde so was nicht in den ReformprozeĂ in der TĂźrkei passenâ. Daraufhin wurde entschieden, der TĂźrkei den Präsentationspanzer Demo 1 (1999 ein 2A5) von KMW fĂźr die Vergleichserprobung zu Ăźberlassen, dessen Nutzung zeitlich begrenzt war, was ausdrĂźcklich am 29. November 1999 in einer Sitzung des Deutschen Bundestages von Ruprecht Polenz (CDU/CSU) mit den Worten âEr kommt wieder zurĂźck!â bekräftigt wurde. Der geplante Kauf kam nicht zustande.cite-ref-deutscher-bundestag-plenarprotokoll-191-0[191]
Nach Vergleichserprobungen in Ost- und Zentralanatolien im Jahr 2001 entschied sich die tĂźrkische Armee, gegenĂźber den Alternativen aus den USA (M1A2 Abrams),cite-ref-keller-nolan-4-1[4] Frankreich (Leclerc) und der Ukraine (T-84-120 Yatagan) den Leopard 2 zu bevorzugen. Im November 2005 teilte die deutsche Bundesregierung mit, dass aus den Beständen der Bundeswehr 298 Leopard 2A4 an die TĂźrkei geliefert wĂźrden. Als BegrĂźndung wurde der positive Wandel der TĂźrkei angegeben. Das Auftragsvolumen belief sich auf 365 Millionen Euro, von denen etwa 70 Millionen Euro fĂźr die Modernisierung der Panzer auf die deutsche RĂźstungsindustrie entfielen. Das Geschäft wurde 2007 abgeschlossen.cite-ref-leopard-2-l-nderabgaben-36-18[36]cite-ref-11-november-2005-192-0[192]cite-ref-turkishdailynews-com-tr-193-0[193] Weitere 56 Fahrzeuge des Typs A4 folgten zwischen 2010 und 2013. Damit erhĂśhte sich die Gesamtanzahl auf 354 Fahrzeuge.cite-ref-drucksache-17-14736-183-1[183] Mitte 2007 entschied sich die TĂźrkei allerdings, die Beschaffung der weiteren geplanten Kampfpanzer durch einen heimisch produzieren Panzer zu realisieren, den Altay, welcher maĂgeblich auf in Lizenz gefertigter Technik des sĂźdkoreanischen K2 Black Panther beruht.cite-ref-194[194]cite-ref-195[195] FĂźr die bestehenden Leopard 2A4 wurde Ende Januar 2017 ein Kampfwertsteigerungsprogramm im Gesamtwert von umgerechnet 500 Millionen US-Dollar ausgeschrieben. Ein Regierungsbeamter gab an, dass die derzeitigen KampfwertsteigerungsmaĂnahmen insbesondere âaktive Schutzsystemeâ gegen Panzerabwehrwaffen zum Ziel haben. Das Programm werde mit Priorität vorangetrieben, nachdem mehrere tĂźrkische Leopard-2A4-Kampfpanzer von der ISIS-Terrormiliz während der Militäroperation Schutzschild Euphrat in Syrien beschädigt oder zerstĂśrt wurden.cite-ref-196[196]cite-ref-197[197]
Tschechien
Im Mai 2022 kĂźndigte das tschechische Verteidigungsministerium an, dass es 14 Leopard 2A4 sowie einen Bergepanzer BĂźffel aus Deutschland erhalten werde. Diese sollten T-72 ersetzen, die Tschechien an die Ukraine zur UnterstĂźtzung im Krieg gegen Russland geliefert hatte. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Tschechien Ăźber den Kauf von bis zu 50 Leopard 2A7+ verhandelt.cite-ref-198[198]cite-ref-199[199] Gemäà Beschluss der tschechische Regierung im Mai 2023 wurde die Planung geändert und es sollten rund 70 Kampfpanzer der neuen Version 2A8 erworben werden.cite-ref-200[200] Im Februar 2024 teilte die tschechischen Verteidigungsministerin Jana ÄernochovĂĄ mit, das die Deutsche Bundesregierung Tschechien 14 weitere Kampfpanzer Leopard 2 A4 sowie einen Bergepanzer 3 als Gegenleistung fĂźr eine nicht weiter spezifizierte UnterstĂźtzung der Ukraine angeboten hat. DarĂźber hinaus schloss Tschechien im Dezember 2024 mit Rheinmetall einen Vertrag Ăźber den Kauf von weiteren 14 Kampfpanzern Leopard 2 A4 ab. Ergänzt wĂźrden diese zusätzlichen 28 Fahrzeuge durch zwei weitere Bergepanzer. Der Zulauf der insgesamt 42 Leopard 2 A4 und 3 Bergepanzer BĂźffel soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und ermĂśglicht es Tschechien ein komplettes mit Kampfpanzern Leopard 2 A4 ausgestattetes Panzerbataillon aufzustellen.cite-ref-201[201]cite-ref-202[202]
In einem weiteren Schritt genehmigte die tschechische Regierung Mitte Juni 2024 die Beschaffung von bis zu 77 Leopard 2 (61 + eine Option von 16) in 6 Versionen (Kampfpanzer, FĂźhrungspanzer, Bergepanzer, BrĂźckenlegepanzer, Pionierpanzer, Panzer mit Fahrschulkabine). Grundlage ist ein bereits im Mai 2023 durch Deutschland mit KNDS abgeschlossener Rahmenvertrag Ăźber insgesamt 123 Leopard 2A8. ZielgrĂśĂe fĂźr das tschechische Heer ist ein Bestand von 122 Kampfpanzern in v. g. 6 Versionen nach 2030.cite-ref-203[203]cite-ref-204[204] Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 3. Juli 2024, mit dem die Bundeswehr alle optionalen Kampfpanzer Leopard 2A8 aus dem mit KNDS geschlossenen Rahmenvertrag abrufen wird, wĂźrde eine tschechische Beschaffung einen neu zu verhandelnden Vertrag erfordern.cite-ref-205[205] Das tschechische Verteidigungsministerium beauftragte im August 2025 schlieĂlich 44 Leopard 2A8 im Rahmen eines Nachtrags zum genannten Rahmenvertrag. Es besteht eine Option auf 14 weitere Kampfpanzer. Die tschechischen Streitkräfte sollen die ersten Panzer im Jahr 2028 erhalten. Die Lieferungen sind bis 2031 geplant. Bis zu 19 Panzer in vier weiteren Versionen (s. o.) sollen Ăźber separate Verträge beschafft werden, sobald Deutschland die Verhandlungen mit KNDS abgeschlossen hat.cite-ref-206[206]
Ukraine
Nachdem die Ukraine bereits kurz nach Beginn des Russischen Ăberfalls auf die Ukraine die deutsche Regierung um die Lieferung von Kampfpanzern gebeten hattecite-ref-207[207] und Polen, Tschechien und weitere Staaten bereits ab April 2022 einige hundert modernisierte sowjetische Kampfpanzer an die Ukraine geliefert hatten,cite-ref-208[208]cite-ref-209[209] nahm der innen- und auĂenpolitische Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz, zumindest die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern unter anderem aus Beständen der polnischen Armee zu genehmigen, bis Januar 2023 stark zu.cite-ref-210[210] Mitte Januar 2023 hatte GroĂbritannien die Lieferung von 14 Challenger-2-Kampfpanzern an die Ukraine verkĂźndet.cite-ref-211[211]cite-ref-212[212] Erst nachdem auch die USA der Lieferung von 31 M1-Abrams-Kampfpanzern zustimmten,cite-ref-213[213] gab die Bundesregierung Ende Januar 2023 bekannt, der Ukraine 14 Leopard 2A6 aus Bundeswehrbeständen zur VerfĂźgung zu stellen und ebenso die Weitergabe von im Besitz anderer Länder befindlicher Leopard 2 an das Ăźberfallene Land zu genehmigen.cite-ref-6-214-0[214]
Insgesamt sollten der Ukraine Panzer zur Ausstattung von mindestens zwei Panzerbataillonen zur Verfßgung gestellt werden. Ein solches Bataillon umfasst in der Ukraine typischerweise 31 Kampfpanzer. Durch die ErhÜhung der deutschen Zusage auf insgesamt 18 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A6 und der Zusage Portugals von 3 Leopard 2A6 sowie 10 zugesagten Panzern der Typen Leopard 2A4 (Stridsvagn 121) und verbesserten A5 (Stridsvagn 122) aus Schweden war das von Deutschland organisierte eine Panzerbataillon bis Ende Februar 2023 vollständig zugesichert. Die 18 deutschen Panzer wurden laut Bundeskanzler Olaf Scholz Ende März 2023 an die Ukraine geliefert.cite-ref-215[215] Das von Polen organisierte zweite Panzerbataillon, bestehend aus verschiedenen Leopard-2A4-Varianten, war bereits zuvor durch die Zusagen von 14 Panzern aus Polen, 8 aus Norwegen, 8 aus Kanadacite-ref-216[216] und 6 aus Spanien vollständig ausgestattet.cite-ref-217[217] Somit waren der Ukraine insgesamt 67 Leopard-2-Kampfpanzer zugesagt worden (Stand: 26. Februar 2023).cite-ref-218[218] Dänemark und die Niederlande gaben am 20. April 2023 bekannt, dass sie gemeinsam weitere 14 Leopard 2A4 aus deutschen Industriebeständen kaufen, aufarbeiten lassen und der Ukraine ab Anfang 2024 kostenlos zur Verfßgung stellen werden.cite-ref-219[219]
Ungarn
Im Dezember 2018 wurde ein Vertrag mit Krauss-Maffei-Wegmann (heute KNDS Deutschland) Ăźber die Lieferung von 44 neu zu fertigenden Leopard 2A7+ (A7HU) unterzeichnet. AuĂerdem sollen 12 gebrauchte Leopard 2A4 aus Beständen von KMW als Ausbildungsfahrzeuge geleast werden.cite-ref-220[220]cite-ref-221[221]
Einsatzerfahrungen
KFOR
Im Juni 1999 wurden von der Bundeswehr 28 Leopard 2A5 beim Einmarsch der KFOR-Truppe im Kosovo eingesetzt. Die Fahrzeuge der Panzerbataillone 33 und 214 wurden von Mazedonien aus nach Prizren entsandt. Sie dienten als Objektschutz- und Patrouillenfahrzeuge sowie an den Kontroll- und Beobachtungspunkten im Rahmen der Show of Force als Sicherungsfahrzeug. In den Nachrichten erschien der Kampfpanzer bei einem Zwischenfall am 13. Juni 1999,cite-ref-222[222] bei dem zwei serbische Paramilitärs aus einem Lada einen dieser Kontrollpunkte in Prizren beschossen. Da sich die Besatzung nur teilweise an Bord befand, wurde kein Schuss aus den Bordwaffen abgefeuert, sondern durch abgesessene Kräfte anderer Fahrzeuge. Einen Einsatz der Bordkanone gab es dagegen am 26. Juni 1999, als die Besatzung eines 2A5 vier Warnschßsse ßber den Ort Orahovac abgab.cite-ref-kfor1999-223-0[223] Problematisch fßr den Einsatz des Leopard 2 war immer wieder die zu geringe Tragfähigkeit der Brßcken im Einsatzgebiet.
Wegen der sinkenden Bedrohungslage wurden die 2A5 zum Jahreswechsel 2000/2001 gegen Leopard 2A4 ausgetauscht. Einen weiteren Einsatz hatten einige A4 bei den Unruhen 2001 in Mazedonien. Die Kampfpanzer dienten als Objektschutzfahrzeuge fĂźr das dortige Logistiklager der Bundeswehr. Bis zum Abzug am Jahresende 2004 waren die Panzer im Ăśsterreichisch-schweizerischen Camp âCasablancaâ stationiert.cite-ref-kfor1999-223-1[223]
ISAF
Seit August 2007 nutzte Kanada 20 Leopard 2A6M-CAN beim ISAF-Einsatz in Afghanistan. Bei einem Anschlag mit einer groĂen Sprengfalle auf einen kanadischen Leopard am 2. November 2007 Ăźberlebte die gesamte Besatzung. âMeine Crew stieĂ auf ein IED und ging in die Geschichte als erste Besatzung ein, die das M-Paket getestet hat. Es funktionierte so, wie es sollteâ, schrieb ein kanadischer Offizier an das deutsche Verteidigungsministerium und sagte, dass es in einem anderen Fahrzeug wohl keine Ăberlebenden gegeben hätte.cite-ref-224[224]cite-ref-225[225] Lediglich der Fahrer des Panzers erlitt einen Bruch der HĂźfte, die restliche Besatzung kam mit Prellungen davon. Der Chef des kanadischen Generalstabes, General Rick Hillier, reagierte auf Presseberichte und dementierte, dass der durch die Explosion beschädigte Leopard 2 zerstĂśrt sei. Stattdessen sei der Panzer repariert worden und inzwischen wieder im Einsatz. âDie Taliban haben in mehreren Hinterhalten die neuen Leopard-2-Panzer angegriffenâ, und als Ergebnis hätten die Taliban âeinige sehr harte Lektionen gelerntâ und âden Kampf sehr schnell und sehr gewaltsam verlorenâ.cite-ref-226[226]
Auch Dänemark hatte einen Zug Leopard 2A5DK nach Afghanistan verlegt und dort in der Provinz Helmand im Einsatz.cite-ref-227[227] Am 5. Januar 2008 bewährten sich die Panzer in einem ersten Feuergefecht bei der Unterstßtzung britischer Truppen gegen Talibankämpfer.cite-ref-228[228] Am 26. Februar 2008 wurde ein dänischer Leopard 2 von einer Sprengladung getroffen. Eine Kette des Fahrzeugs wurde beschädigt, die Besatzung blieb unverletzt. Der Panzer konnte trotz der beschädigten Kette aus eigener Kraft ins Lager zurßckkehren und dort repariert werden.cite-ref-229[229] Am 25. Juli 2008 wurde ein weiterer dänischer Leopard in Afghanistan von einer Sprengladung getroffen und der Fahrer kam dabei ums Leben. Der 2A5DK verfßgte zu der Zeit nicht ßber eine zusätzliche Minenschutzausstattung.cite-ref-230[230]
Offensive Schutzschild Euphrat
â
Hauptartikel
:
Tßrkische Militäroffensive in Nordsyrien 2016/17
Mit dem Fortschreiten der tĂźrkischen Militäroffensive in Nordsyrien (âSchutzschild Euphratâ) gegen Daesch (siehe Islamischer Staat) und nachdem sich der Kampfpanzer M60 sowie dessen Weiterentwicklung Sabra als unzureichend erwiesen hatten, schickte die TĂźrkei 50 Leopard 2A4 in den Kampf.cite-ref-231[231] Sie wurden von der 5. Panzerbrigade und der 172. Panzerbrigade der tĂźrkischen 2. Armee eingesetzt. Die TĂźrkei behauptete, Einsatzbeschränkungen Deutschlands,cite-ref-232[232] die einen Einsatz des Leopard 2 nur zur Landesverteidigung, aber nicht im Inland oder gegen die PKK vorsehen und daher gegen einen Einsatz in Syrien sprechen, seien 2009 in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben worden.cite-ref-233[233]cite-ref-234[234]
Die Terrormiliz Daesch gab an, bei den Kämpfen um al-Bab mindestens zehn Leopard 2A4 getroffen und diese kampfunfähig gemacht zu haben.cite-ref-stern-247831818-235-0[235] Eine nicht verifizierte im Internet verbreitete Liste behauptete, zehn Panzer seien ausgefallen.cite-ref-236[236]cite-ref-237[237] Ein Panzer soll Medienberichten zufolge Ende Dezember 2016 erbeutet worden sein.cite-ref-238[238] Im Internet tauchten später Fotos auf, die belegen sollen, dass der Panzer zerstĂśrt wurde â durch ein F-16-Kampfflugzeug der tĂźrkischen Luftwaffe.cite-ref-focus-6400923-239-0[239]cite-ref-240[240]
Die tßrkischen Streitkräfte hatten die Leopard-Panzer allerdings nicht fßr bewegliche Gefechte eingesetzt, sondern als statische Artillerie. Dadurch hatten Islamisten die MÜglichkeit, in dem unßbersichtlichen Gelände hinter einige Leopard-Panzer zu gelangen,cite-ref-241[241] was allgemein eine Schwachstelle bei Kampfpanzern ist.cite-ref-242[242]
Olivenzweig
â
Hauptartikel
:
Tßrkische Militäroffensive auf Afrin
Leopard-2A4-Panzer wurden 2018 in der Region Afrin in Syrien vom tĂźrkischen Militär im Kampf gegen die YPG eingesetzt. Der Einsatz wurde der deutschen Bundesregierung gegenĂźber bestätigt.cite-ref-handelsblatt-20903854-html-243-0[243] Seit dem Beginn ihres Einmarsches in Syrien mussten die tĂźrkischen Streitkräfte eine unbekannte Anzahl ihrer Leopard 2A4 als Totalverlust verbuchen.cite-ref-244[244] Es wird darĂźber spekuliert, dass mindestens zehn Leopard 2A4 entweder auĂer Gefecht gesetzt oder vollständig zerstĂśrt wurden. Als GrĂźnde dafĂźr wurde von Experten angefĂźhrt, dass bestimmte Schwachstellen der Panzer vom Feind ausgenutzt wurden, zum Beispiel durch Treffer in die schwächere Seiten- oder Heckpanzerung und das Nichtvorhandensein von Reaktivpanzerung oder abstandsaktiven SchutzmaĂnahmen.cite-ref-245[245]cite-ref-246[246] Zudem setzte die tĂźrkische Armee die Panzer nicht im beweglichen Gefecht, sondern als statische Artillerie ein, so dass sich gegnerische Kämpfer von hinten nähern konnten.cite-ref-247[247]
Russisch-Ukrainischer Krieg
Im Russisch-Ukrainischen Krieg wird der Leopard 2 von drei Brigaden des ukrainischen Heeres eingesetzt.cite-ref-forbes090623-248-0[248] Dabei wurden seit ihrem ersten Einsatz Anfang Juni 2023 während der ukrainischen Sommeroffensive bis Juni 2025 mindestens 27 Leopard 2A4, 13 Leopard 2A6 und 9 Stridsvagn 122 (verbesserter Leopard 2A5) zerstÜrt, beschädigt oder (vorßbergehendcite-ref-7-249-0[249]) zurßckgelassen.cite-ref-oryx-250-0[250]cite-ref-stern-20230619-251-0[251]cite-ref-252[252] Zudem wurden viercite-ref-oryx-250-1[250] der sechs von Finnland gelieferten Minenräumpanzer Leopard 2R zerstÜrt oder beschädigt.cite-ref-253[253]
DemgegenĂźber gab ein ukrainischer Panzerkompaniechef zu Protokoll, dass die Ăberlebensrate der Leopard 2 im Vergleich zu anderen Panzern hoch ist und dass es seiner Kompanie gelungen sei, alle beschädigten und vorĂźbergehend im Feld zurĂźckgelassenen Leopard 2 rechtzeitig zu bergen. Andererseits wurde von einem hohen Wartungsaufwand, damit verbundenen langen Reparaturarbeiten, fehlenden Ersatzteilen und fehlenden am Leopard 2 geschulten ukrainischen Technikern berichtet.cite-ref-7-249-1[249]
Am 21. April 2024 wurde bekannt, dass ein Leopard 2A6 von der russischen Armee bei Awdijiwka erbeutet wurde. Der Leopard 2A6 ist seit Ende April im âPark des Siegesâ ausgestellt, dabei wurde ihm nachträglich durch einen Kran mithilfe eines Gewichts die hochstehende 120-mm-Glattrohrkanone nach unten gedrĂźckt.cite-ref-254[254]cite-ref-255[255]cite-ref-256[256]
Die OSINT-Website Oryx dokumentiert, wie viele Panzer der beiden Kriegsparteien beschädigt, zerstÜrt oder erobert wurden. Elf Leopard 2A6 wurden demnach bis August 2024 zerstÜrt oder waren nicht mehr einsatzbereit.cite-ref-257[257] Rheinmetall erÜffnete im Juni 2024 in der Ukraine ein Werk, in dem Leopard-Panzer und Schßtzenpanzer vom Typ Marder repariert werden kÜnnen.cite-ref-258[258]
Literatur
⢠Walter J. Spielberger: Waffensysteme Leopard 1 und Leopard 2. (= Militärfahrzeuge. Band 1) Vollständig ßberarbeitete und ergänzte Auflage, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-613-01655-9.
⢠Michael Scheibert: Leopard 2 A5. Euro-Leopard 2. (= Waffen-Arsenal. Special. Band 17) Podzun-Pallas Verlag, WÜlfersheim-Berstadt 1996, ISBN 3-7909-0576-3.
⢠Andrew Jaremkow: Battlefield Hazards. Steel Beasts Manual. eSim Games, Mountain View CA 2001.
⢠Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Selbstverlag (Books on Demand â BoD), s. l. 2004, ISBN 3-8334-1425-1.
⢠Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. = Leopard 2 main battle tank. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2.
⢠Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Internationaler Einsatz. = Leopard 2 battle tank. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-09-9.
⢠Jill Marc Mßnstermann: Kampfpanzer Leopard im Einsatz: Historie, Varianten und Kampfeinsätze der Panzer Leopard 1 und 2. K&F Verlag, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-96403-100-6.
⢠Frank Lobitz: Leopard 2. Gesamtwerk Entwicklung, Einsatz und alle Varianten des Kampfpanzers Leopard 2 und der Leopard-2-KampfunterstĂźtzungsfahrzeuge â Bundeswehr und International. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2022, ISBN 978-3-936519-53-2.
⢠Frank Lobitz: Leopard 2 in der Bundeswehr. Gesamtwerk Entwicklung, Einsatz und alle Varianten des Kampfpanzers Leopard 2 und der Leopard-2-KampfunterstĂźtzungsfahrzeuge im Dienste der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2023, ISBN 978-3-936519-54-9.
Weblinks
Commons
: Leopard 2
â Album mit Bildern und Videos
⢠Website KNDS Deutschland
⢠Webseite des deutschen Heeres zum Leopard 2
⢠Leopard 2A4 im Üsterreichischen Bundesheer
⢠Website ßber den Schweizer Panzer 87 Leopard
Einzelnachweise
cite-note-lobitztt-11. Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, Technische Daten Leopard 2, S. 315.
cite-note-22. Online-Redaktion Heer: Kampfpanzer Leopard 2. In: deutschesheer.de. 8. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 20. August 2013; abgerufen am 24. September 2020 (Archiv-Version).
cite-note-hilmes-33. Rolf Hilmes: Kampfpanzer heute und morgen. Motorbuch, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02793-0, S. 40â42. âDer Durchschnittsverbrauch der Leclerc-Flotte unter den Bedingungen einer Truppenerprobung der schwedischen Armee mit 1380 Litern pro 100 Kilometern lag deutlich Ăźber dem der Leopard 2 mit 720 Liternâ.
cite-note-keller-nolan-44. â William W. Keller/Janne E. Nolan: Mortgaging Security for Economic Gain: U.S. Arms Policy in an Insecure World. In: International Studies Perspectives. Nr. 2, 2001, S. 182.
cite-note-55. â Vgl. Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.): Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 354.
cite-note-66. â Vgl. Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.): Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 354.
cite-note-77. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, S. 68.
cite-note-88. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, ISBN 978-3-8334-1425-1, S. 35.
cite-note-99. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, ISBN 978-3-8334-1425-1, S. 66.
cite-note-1010. â Vgl. Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.): Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 355.
cite-note-1111. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, ISBN 978-3-8334-1425-1, S. 48.
cite-note-1212. â âNoch lange kein Alteisenâ auf y-punkt.de (Memento vom 28. Juli 2016 im Internet Archive)
cite-note-1414. â Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1988, S. 213, 237.
cite-note-leopard-2-technik-1515. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-09-9, Leopard 2 Technische Beschreibung, S. 75â102.
cite-note-1616. â Handwaffen der Bundeswehr. Abgerufen am 14. Juli 2018.
cite-note-1717. â Vincorion liefert innovatives Waffenstabilisierungssystem GTD chaserv. 20. Juni 2024, abgerufen am 2. Januar 2025 (deutsch).
cite-note-1818. â ES&T Redaktion: Der Leopard 2 A-RC 3.0 wird mit GTD Chaser von Vincorion stabilisiert. 20. Juni 2024, abgerufen am 2. Januar 2025 (deutsch).
cite-note-1919. â CASSIDIAN â Defending World Security: Neues âAugeâ fĂźr den Leopard. In: cassidian.com. 22. Januar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Februar 2014; abgerufen am 23. Januar 2013.
cite-note-2020. â PERI RTWL Digital. Abgerufen am 27. November 2025.
cite-note-2121. â Rheinmetall 120mm Smoothbore System House. In: Rheinmetall. Abgerufen am 10. Juni 2018.
cite-note-leopard-2-munition-2222. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, Die Munition der 120-mm-Glattrohrkanone, S. 242.
cite-note-2323. â Lahat Leopard 2. In: army-guide.com. Abgerufen am 10. März 2013.
cite-note-244. Rheinmetall â 120 mm smoothbore system house: Superior firepower against multiple battlefield threats. (Memento vom 19. Februar 2024 im Internet Archive; PDF; 3,4 MB) BroschĂźre auf Rheinmetall.com (englisch).
cite-note-255. Stefan Kotsch: 120 mm (D) â Munition der deutschen 120 mm Panzerkanone Rheinmetall. Das Panzerdetail â Munition der 120 mm Kanone von Rheinmetall. In: kotsch88.de. Abgerufen am 1. März 2025.
cite-note-panzerung-2626. â Rolf Hilmes: Kampfpanzer Heute und Morgen: Bautechnologie der Kampfpanzer. Motorbuchverlag, 2007, ISBN 978-3-613-02793-0.
cite-note-autobild-2727. â Porsche oder Panzer â Wer steht schneller? (PDF; 5 MB) In: Auto Bild. 21. November 1997, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 12. August 2011; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-2828. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, ISBN 978-3-8334-1425-1, S. 74â77.
cite-note-leo2-nzz-2023-2929. â Marco Seliger, Charlotte Eckstein: Wie kämpfen die Soldaten in Deutschlands Kampfpanzer fĂźr die Ukraine? Wir sind eingestiegen. In: Neue ZĂźrcher Zeitung. 15. Februar 2023, abgerufen am 17. Oktober 2023.
cite-note-3131. â LEOBEN. In: deutschesheer.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 4. Juni 2009; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-kleine-anfrage-der-abgeordneten-jan-van-aken-christine-buchholz-wolfgang-gehrcke-weiterer-abgeordneter-und-der-fraktion-die-linke-drucksache-17-14628-des-deutschen-bundestages-3232. â Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Wolfgang Gehrcke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. (PDF; 940 kB) In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 11. September 2013, abgerufen am 10. August 2017.
cite-note-infobrief03-12-3333. â Info-Brief Heer. (PDF; 1,1 MB) FĂśrderkreis Heer e. V., 1. März 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 8. November 2020; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-3434. â Deutschland und Polen unterzeichnen Vertrag zum Kauf von Leopard-Kampfpanzern. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, 22. November 2013, abgerufen am 23. November 2013.
cite-note-leopard-2ex-a-3535. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, Demonstrator Leopard 2A6EX 'Demo1' und 'Demo2', S. 274â283.
cite-note-leopard-2-l-nderabgaben-3636. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Internationaler Einsatz. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-09-9.
cite-note-3737. â Leopard 2. Bundeswehr kauft 100 Kampfpanzer zurĂźck. In: Zeit Online. Zeit Online GmbH, 10. April 2015, abgerufen am 10. April 2015.
cite-note-3838. â GroĂauftrag fĂźr Rheinmetall: 104 Leopard-2-Kampfpanzer der Bundeswehr werden auf modernen Stand gebracht. In: rheinmetall-defence.com. 27. September 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 3. Oktober 2017; abgerufen am 3. Oktober 2017.
cite-note-3939. â Lars Hoffmann: Bundeswehr hat den letzten von 104 Leopard 2A7V erhalten. In: Europäische Sicherheit & Technik (www.esut.de). 6. November 2023, abgerufen am 6. November 2023.
cite-note-4040. â 428 Millionen Euro fĂźr Landes- und BĂźndnisverteidigung. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, 20. März 2019, abgerufen am 27. April 2019.
cite-note-2-4141. â Matthias Gebauer: Diese Leopard-Panzer kĂśnnte die Bundeswehr abgeben. In: spiegel.de. 21. Januar 2023, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Januar 2023; abgerufen am 23. Januar 2023.
cite-note-4242. â Jan DĂśrner, Christian Unger: Ukraine: ErnĂźchterndes Gipfel-Ergebnis â Keine Leopard-Panzer aus Deutschland. In: Berliner Morgenpost. 20. Januar 2023, abgerufen am 24. Januar 2023 (deutsch).
cite-note-4343. â Gerhard Heiming: Vom Leopard 2 zum MGCS. In: Europäische Sicherheit & Technik (esut.de). Mittler Report Verlag GmbH, Bonn, 6. November 2023, abgerufen am 6. November 2023.
cite-note-4444. â Leopard 2A8: Neue Kampfpanzer fĂźr die Brigade Litauen. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, Berlin, 11. Juli 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.
cite-note-4545. â Information zur Neuausrichtung des Heeres (INAH) 15. Ausgabe. (PDF; 475 kB) PIZ H Referat StratKom, Strausberg, 1. Oktober 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Januar 2015; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-0-466. Jon Hawkes: Top cat: Leopard 2 MBT turns 40, as new variants continue to roll on. In: Daniel Wasserbly (Hrsg.): Jane's International Defence Review. Band 52. Jane's by IHS Markit, Oktober 2019, ISSN 2514-2836, S. 55â61.
cite-note-477. Gerhard Heiming: Leopard 2A7 â Standards fĂźr die ZwischenlĂśsung. In: esut.de. Mittler Report Verlag GmbH, Bonn, 18. April 2023, abgerufen am 18. April 2023.
cite-note-488. Gerhard Heiming: Vom Leopard 2 zum MGCS. In: esut.de. Mittler Report Verlag GmbH, Bonn, 6. November 2023, abgerufen am 6. November 2023.
cite-note-499. Leopard 2A8: Neue Kampfpanzer fĂźr die Brigade Litauen. In: bmvg.de. 11. Juli 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.
cite-note-spielberger-5050. â Walter J. Spielberger: Waffensysteme Leopard 1 und Leopard 2. (= Militärfahrzeuge. Band 1, Nr. 1). vollständig Ăźberarbeitete und ergänzte Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003, S. 242 ff.
cite-note-5151. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, 2.6.22 Die technische Veränderung zum Serienstand, S. 42.
cite-note-5252. â Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014. sowie Die Weiterentwicklung des Leopard 2, KWS â Stufe 2. 2004, ISBN 3-8334-1425-1, Anhang, S. 4.
cite-note-tvm-leopard-5353. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, KWS II â Auf dem Weg zum Leopard 2A5, S. 153 ff.
cite-note-kws-a5-a6-a6m-5454. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, Leopard 2A5, A6 und A6M Kampfwertsteigerungen, S. 147 bis 186.
cite-note-5555. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, S. 182.
cite-note-5656. â tagesschau.de: Kampfpanzer-Bestände: Wie viele Leoparden hat der Westen? Abgerufen am 25. Januar 2023.
cite-note-5757. â JĂźrgen Hensel: LEOPARD 2 bewährt sich gegen IEDs. In: Online Edition Europäische Sicherheit. Henning Bartels, Januar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. Januar 2009; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-5858. â Leopard-2-A Produktspezifikation. Krauss-Maffei Wegmann, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-5959. â Dietmar Klos: Symposium ÂťGeschĂźtzte Fahrzeuge fĂźr LandstreitkräfteÂŤ. In: Online Edition Europäische Sicherheit. Henning Bartels, Januar 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. März 2013; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-6060. â Die Wiedergeburt des Kampfpanzers. In: Das schwarze Barett. Nr. 39, 2008, ZDB-ID 2060885-8, S. 11 ff. (94 S.).
cite-note-6161. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-09-9, Leopard 2 PSO â UrbOps, S. 284 bis 295.
cite-note-6262. â Christopher F. Foss: Germany receives first Leopard 2A7 MBT. In: IHS Janeâs Defence Weekly. 10. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014 (englisch).
cite-note-1-6363. â Kampfpanzer Leopard 2A7V. In: Bundeswehr.de. 21. Oktober 2021, abgerufen am 23. September 2022.
cite-note-6464. â M12 UI â 2-cylinder unit injection engine. In: steyr-motors.com. Steyr Motors GmbH, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 12. Oktober 2016; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-6565. â EUROSATORY 2016 â Pressemitteilung von KMW âDer LEOPARD 2A7Vâ. (PDF; 70 kB) Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, 13. Juni 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. November 2016; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-6666. â Demonstrator Leopard 2A7V von KMW. In: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Report Verlag GmbH, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 19. November 2016; abgerufen am 18. November 2016.
cite-note-6767. â MCS Mobile Camouflage System. In: Saab Solutions. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 13. November 2015; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-6868. â Autorenteam Amt fĂźr Heeresentwicklung: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Report Verlag, Bonn November 2013, Weiterentwicklung des Kampfpanzers Leopard 2, S. 66 ff.
cite-note-6969. â Leopard News. In: Militärfahrzeuge. Nr. 2/2014. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Februar 2014.
cite-note-7070. â Carl Schulze: Leopard 2A7V. In: Militärfahrzeuge. Nr. 4. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2016, S. 24â26.
cite-note-7171. â LEOPARD 2A7+ â KMW. Abgerufen am 1. Februar 2023.
cite-note-7272. â Kampfpanzer Leopard 2A7V. In: bundeswehr.de. Abgerufen am 5. Februar 2023.
cite-note-7373. â Dirk Reinhardt: Neue Kampfpanzer an Bundeswehr in Bad Frankenhausen Ăźbergeben. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 15. September 2021, abgerufen am 12. März 2022.
cite-note-7474. â Matthias Gebauer, Gerald Traufetter: RĂźstungsindustrie: RechnungsprĂźfer kritisieren von der Leyens Panzerdeal. In: Spiegel Online. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 29. April 2017, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-7575. â tagesschau.de: Kampfpanzer-Bestände: Wie viele Leoparden hat der Westen? Abgerufen am 1. Februar 2023.
cite-note-leo2-a7v-esut1-7676. â Lars Hoffmann: Bundeswehr hat letzten von 104 Leopard 2A7V erhalten. In: esut.de. 13. Oktober 2023, abgerufen am 17. Oktober 2023.
cite-note-7777. â Waldemar Geiger, Gerhard Heiming: Leopard 2A7A1: APS Trophy im scharfen Schuss erfolgreich getestet. In: soldat-und-technik.de. Mittler Report Verlag GmbH, 2. November 2021, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-7878. â Waldemar Geiger, Gerhard Heiming: Abstandsaktives Schutzsystem Trophy auf Leopard 2A7A1 erfolgreich getestet. In: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Report Verlag GmbH, 3. November 2021, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-7979. â Paolo Valpolini: Krauss-Maffei Wegmann: the ever-lasting Leopard 2. In: edrmagazine.eu. European Defense Review, 15. Juli 2021, abgerufen am 19. Januar 2023 (englisch).
cite-note-8080. â Gerhard Heiming: Der erste Leopard 2A7A1 mit Trophy ist da. In: esut.de. 29. Oktober 2024, abgerufen am 30. Oktober 2024.
cite-note-8181. â Modellbau-Koenig: MBK On Tour SPEZIAL - Roll-Out Leopard 2 A8 Bundeswehr & Norwegen (KNDS, MĂźnchen). 20. November 2025, abgerufen am 27. November 2025.
cite-note-8282. â LEOPARDA8-PZH2000-Rollout. Abgerufen am 27. November 2025.
cite-note-8383. â Leopard 2 A8 â der modernste Kampfpanzer der Bundeswehr. 20. November 2025, abgerufen am 27. November 2025.
cite-note-8686. â Dorothee Frank: Leopard 2A8: Neue Kampfpanzer fĂźr die Brigade Litauen. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, 11. Juli 2024, abgerufen am 19. Oktober 2024.
cite-note-niederlande-leo2a8-8787. â Leopard 2A8 â Niederlande kaufen eigene Kampfpanzer und planen mit Panzerbataillon in Deutschland. In: hartpunkt.de. hartpunkt GmbH, 15. Oktober 2024, abgerufen am 19. Oktober 2024.
cite-note-8888. â Bundeswehr-Beschaffungsamt bestellt 44 Leopard 2 A8 Kampfpanzer fĂźr Kroatien. 17. Dezember 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
cite-note-8989. â ILĂ 2010 â Leopard 2A7+. YouTube, 12. September 2010, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-leopard-2pso-9090. â LEOPARD 2 PSO Peace Support Operation. Krauss-Maffei Wegmann, 23. Juni 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. Oktober 2007; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-9191. â Anmerkung: Alte Bezeichnung VIRTUS.
cite-note-9292. â Neuer Leopard 2 A-RC 3.0: Revolutionäre Neuentwicklung des Kampfpanzers vorgestellt. In: pcwelt.de. PC WELT, abgerufen am 13. Juni 2024.
cite-note-9393. â Der neue Leopard 2 A-RC 3.0 sorgt mit einigen Neuerungen fĂźr Aufsehen. In: focus.de. Abgerufen am 15. Juni 2024.
cite-note-esut-9494. â Europäische Sicherheit & Technik: Leopard 2 und Leclerc auf dem Weg zum MGCS (14. Juni 2024).
cite-note-9595. â Peter Zellinger: Deutschland gibt den Startschuss fĂźr den Kampfpanzer Leopard 3. DerStandard, 28. Februar 2025; abgerufen im 1. Januar 1.
cite-note-9696. â Waldemar Geiger: Bundeswehr beauftragt Entwicklung von 130mm-Munition sowie neuem Schutzsystem und Triebwerk fĂźr Leopard-2-Kampfpanze. hartpunkt, 5. Februar 2025; abgerufen im 1. Januar 1.
cite-note-9797. â Clemens Speer: Leopard 2 AX soll bis 2030 zulaufen. Sicherheit & Verteidigung, 14. Januar 2025; abgerufen im 1. Januar 1.
cite-note-9898. â IBD Deisenroth Engineering. Leopard 2A4 Evolution. IngenieurbĂźro Deisenroth, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 25. Februar 2012; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-9999. â LEOPARD 2A4 Evolution Legacy Platform â Future Generation Survivability. EODH SA Engineering office Deisenroth Hellas, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. Juli 2010; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-100100. â MBT Revolution â Einsatzorientiertes, modulares Upgrade fĂźr Kampfpanzer. Rheinmetall Defence, 14. Juni 2010, abgerufen am 10. März 2013.
cite-note-101101. â Upgraded Leopard 2 MBT set for firing trials. In: janes.com. Defense & Security Intelligence & Analysis: IHS Janeâs, 25. Mai 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. September 2012; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-102102. â Leopard 2 Modernizasyon KonfigĂźrasyonu. Aselsan, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Februar 2014; abgerufen am 22. Juni 2024 (tĂźrkisch).
cite-note-103103. â Leopard 2NG. In: army-guide.com. Army Guide, abgerufen am 10. März 2013 (englisch).
cite-note-10410. Walter J. Spielberger: Waffensysteme Leopard 1 und Leopard 2. (Militärfahrzeuge. Band 1) Vollständig ßberarbeitete und ergänzte Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003, Technische Daten von der Entwicklung und Serienfertigung der Kampfpanzer Leopard 1, Kampfpanzer 70 und Leopard 2, S. 370 ff.
cite-note-10511. Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, Technische Daten Leopard 2, S. 315.
cite-note-leo2whq-10612. Leopard 2. In: whq-forum.de. Abgerufen am 4. Juli 2015.
cite-note-leo2a5bw-10713. Kampfpanzer Leopard 2. (PDF; 6,86 MB) Bundeswehr, abgerufen am 4. Juli 2015.
cite-note-10814. Paul-Werner Krapke: Leopard 2.: Sein Werden und seine Leistung. Books On Demand â BoD, 2014, ISBN 978-3-8334-1425-1, 5.5.3 Waffenanlage und zugehĂśrige Munition, S. 97 bis 99.
cite-note-109109. â tagesschau.de: Kampfpanzer âLeopard 2â: âVorschlaghammer, aber kein Gamechangerâ. Abgerufen am 5. Februar 2023.
cite-note-110110. â Ăbergabe des ersten Kampfpanzers Leopard 2A4 an Chile. In: deutschesheer.de. 14. November 2007, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-111111. â Dänemark und Deutschland erhalten modernste Versionen des LEOPARD 2. (PDF; 30 kB) Pressemitteilung. Krauss-Maffei Wegmann, 29. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 28. Juni 2020; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-112112. â âLeopard 2â fĂźr die Ukraine: âSinnvoll, mit kleiner Zahl anzufangenâ. In: tagesschau.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 26. Januar 2023; abgerufen am 26. Januar 2023.
cite-note-113113. â Finland in 200 million-euro used tank deal with the Netherlands. In: Yle.fi. 16. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014 (englisch).
cite-note-114114. â Suomi ostaa käytettyjä panssarivaunuja 200 miljoonalla eurolla. In: HELSINGIN SANOMAT. 16. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014 (finnisch).
cite-note-115115. â Der Spiegel / spiegel.de vom 22. August 2000: Griechenland will 250 deutsche Panzer kaufen.
cite-note-rheinmetall-de-116116. â Zwischenbericht zum 30. September 2006. (PDF; 840 kB) Rheinmetall AG, 8. November 2006, S. 4, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 22. Juni 2024.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rheinmetall.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-griechenland-ftd-de-117117. â Griechenland bezahlt gelieferte Leopard-Panzer nicht. In: FTD.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 15. Oktober 2008; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-118118. â Gerd HĂśhler: Bestellt, aber nicht bezahlt. In: Tagesspiegel. 2. Juni 2008, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-defencenet-gr-119119. â LEOPARD-2HEL: Endless story ⌠In: pronews.gr. DefenceNet, 15. Februar 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 8. Juni 2016; abgerufen am 22. Juni 2024 (griechisch).
cite-note-120120. â Florian Hassel: Trotz Schulden: Griechen gĂśnnen sich grĂśĂte Panzerarmee Europas. In: Die Welt. 12. August 2010 (welt.de [abgerufen am 13. Dezember 2021]).
cite-note-121121. â Florian Hassel: Athen hat kein Geld zum SchieĂen. In: Welt Online. Axel Springer AG, 13. August 2010, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-122122. â Matthias Gebauer, Otfried Nassauer: Umstrittener RĂźstungsdeal: Berlin genehmigt Verkauf von 164 Panzern nach Indonesien. In: spiegel.de. 7. Mai 2013, abgerufen am 18. Januar 2023.
cite-note-123123. â Florian Gathmann, Matthias Gebauer: âLeopard 2â fĂźr Indonesien: Panzer-Wunsch bringt Merkel in Erklärungsnot. In: spiegel.de. 10. Juli 2012, abgerufen am 18. Januar 2023.
cite-note-124124. â Bericht der Bundesregierung Ăźber ihre Exportpolitik fĂźr konventionelle RĂźstungsgĂźter im Jahr 2014 (RĂźstungsexportbericht 2014) Drucksache 18/5340. (PDF; 918 kB) In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 25. Juni 2015, abgerufen am 10. Januar 2025 (die ursprĂźngliche Pressemitteilung erwähnt 42 Marder 1).
cite-note-125125. â Indonesien bestellt militärische Kettenfahrzeuge bei Rheinmetall â Auftragsvolumen rund 216 Mio EUR. Pressemitteilung Rheinmetall Defence. In: rheinmetall-defence.de. 13. November 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Dezember 2013; abgerufen am 23. November 2013.
cite-note-126126. â Beginn der italienischen Leopard 2A8. In: cpm Defence Network. 14. Februar 2024, abgerufen am 14. Februar 2024.
cite-note-127127. â KNDS and Leonardo abandon talks on Italian Leopard 2A8 and IFV procurement. 13. Juni 2024, abgerufen am 4. Juli 2024 (englisch).
cite-note-128128. â Handelsblatt. Abgerufen am 4. Juli 2024.
cite-note-129129. â Rheinmetall. Abgerufen am 4. Juli 2024.
cite-note-leopard-2-f-r-kanada-130130. â RĂźstung: âLeoâ nach Afghanistan. In: Der Spiegel. Nr. 7, 2007, S. 20 (online).
cite-note-national-defence-and-the-canadian-forces-131131. â Renewing the Canadian Forcesâ Tank Capability. In: forces.gc.ca. National Defence and the Canadian Forces, 12. April 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. September 2012; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-bundeswehr-de-132132. â âLeopardenâ fĂźr Kanada. In: bundeswehr.de. 31. Mai 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 24. Dezember 2007; abgerufen am 31. Mai 2012.
cite-note-canadian-american-strategic-review-133133. â Background â CF Leased & Purchased Leopard 2 A6M / 2A4 Tanks. In: sfu.ca. Canadian American Strategic Review, 2. August 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. März 2008; abgerufen am 30. Juli 2012 (englisch).
cite-note-tankograd-leo2a4m-can-134134. â Totgesagte leben länger Kampfpanzer Leopard 2A4M CAN fĂźr die kanadische Truppe. In: Militärfahrzeuge. Nr. 1/2011. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, 6. Dezember 2010, S. 16â20.
cite-note-135135. â Verkauf von Ăźberzähligen Leopard 2 Kampfpanzern an Kanada. In: admin.ch. EidgenĂśssisches Departement fĂźr Verteidigung, 10. Februar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. November 2012; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-136136. â Tank Replacement Project â Upgrade and Conversion of up to 100 Used Leopard 2 Tanks in Canada â MERX LOI Notice. In: Canadian American Strategic Review. März 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 17. Juli 2016; abgerufen am 10. Januar 2025 (englisch).
cite-note-137137. â Rheinmetall holt Aufträge in Kanada: Modernisierung von Leopard Kampfpanzern und neue Waffensysteme â Gesamtwert 87 Mio EUR. In: Rheinmetall Defence. 17. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. November 2011; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-138138. â Notice of Proposed Procurement (NPP) Abstract: Leopard 2 AEV Conversion. In: MERX Canadian Public Tenders. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 17. November 2011; abgerufen am 30. Juli 2012 (englisch).
cite-note-tankograd-mfz-04-2012-139139. â Leopard News International. In: Militärfahrzeuge. Nr. 4/2012. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, 13. Juli 2013, S. 22â27.
cite-note-140140. â KMW liefert 20 modernisierte LEOPARD 2 an Kanada. In: kmweg.de. Krauss-Maffei Wegmann, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 31. Dezember 2010; abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-5-141141. â mdr.de: Ukraine-News: Russische Truppen im Osten in der Offensive | MDR.DE. Abgerufen am 5. Februar 2023.
cite-note-142142. â Panzer fĂźr Katar: Regierung vollzieht radikalen Kurswechsel beim RĂźstungsexport. In: Spiegel Online. 16. Mai 2009, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-143143. â Katar will 200 âLeopard 2â-Panzer von Deutschland kaufen. In: Spiegel Online. 29. Juli 2012, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-144144. â Krauss-Maffei Wegmann unterstĂźtzt katarische Heeres-Modernisierung. (PDF; 35 kB) Pressemitteilung. KMW, 18. April 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. Mai 2013; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-145145. â DKMW delivers batch of new Leopard 2A7+ MBTs to Qatar. In: quwa.org. Quwa Group Inc, 28. Oktober 2016, abgerufen am 6. Februar 2018 (englisch).
cite-note-146146. â Kroatien beschafft bis zu 50 Kampfpanzer Leopard 2A8. In: hartpunkt.de. hartpunkt GmbH, 28. Oktober 2024, abgerufen am 28. Oktober 2024.
cite-note-147147. â Gerhard Heiming: Kroatien beschafft 44 Kampfpanzer Leopard 2 A8. In: hartpunkt.de. hartpunkt GmbH, 22. November 2025, abgerufen am 24. November 2025.
cite-note-148148. â Gerhard Heiming: Leopard 2 â Litauen plant Beschaffung deutscher Kampfpanzer. In: ES&T. ES&T, 25. Juli 2023, abgerufen am 3. Juli 2024.
cite-note-149149. â Litauen kauft 44 Kampfpanzer Leopard 2A8. hartpunkt.de, 16. Dezember 2024, abgerufen am 17. Dezember 2024.
cite-note-150150. â Kabinett stemt in met bezuinigingen Defensie â wel tweede JSF. In: nrc.nl. 8. April 2011, abgerufen am 10. Januar 2025 (niederländisch).
cite-note-rh120-nl-leo2-151151. â Snow Leopards: Dutch Sell their Remaining Tanks to Finland. In: defenseindustrydaily.com. 16. Januar 2014, abgerufen am 10. Januar 2025 (englisch).
cite-note-rh120-nl-leo22-152152. â Finland in 200 million-euro used tank deal with the Netherlands. In: yle.fi. 16. Januar 2014, abgerufen am 10. Januar 2025 (englisch).
cite-note-153153. â Thomas Wiegold: Panzer fĂźr die Niederländer, ein Schiff (teilweise) fĂźr die Bundeswehr. In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus!, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-154154. â Waldemar Geiger: 46 + 4 + 6 â KNDS Deutschland liefert Kampfpanzer Leopard 2A8 an die Niederlande. In: hartpunkt.de. 15. Mai 2025, abgerufen am 14. Mai 2025.
cite-note-155155. â Norway boosts army spend on Russia threat. In: thelocal.no. 24. April 2015, abgerufen am 10. Januar 2025 (englisch).
cite-note-156156. â Lars Hoffmann: Norwegen kauft Leopard-2-Panzer bei KMW. In: ES&T. ES&T, 3. Februar 2023, abgerufen am 3. Juli 2024.
cite-note-157157. â Vergleichserprobung von Kampfpanzern in Norwegen. In: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Report Verlag, 4. Februar 2022, abgerufen am 5. Februar 2022.
cite-note-4-158158. â tagesschau.de: Norwegen will âLeopard-2â-Panzer aus Deutschland kaufen. Abgerufen am 3. Februar 2023.
cite-note-159159. â Conrad Seidl: Darabos: Eurofighter nicht auf dem Sparplan. In: derStandard.at. derStandard.at GmbH, 3. Januar 2012, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-160160. â Eike-Clemens Kullmann: Welser Bundesheer reaktiviert Panzer, anstatt sie als Ersatzteillager zu nĂźtzen. In: OberĂśsterreichische Nachrichten. 31. Juli 2017, abgerufen am 3. August 2021.
cite-note-161161. â GroĂinvestitionen beim Bundesheer. In: Bundesministerium Landesverteidigung. 12. Februar 2017, abgerufen am 3. August 2021.
cite-note-162162. â JĂśrg Loidolt: âLeopardâ 2 AUT (Austrian Upgraded Tank). In: truppendienst.com. 4. Mai 2017, abgerufen am 3. August 2021.
cite-note-163163. â Deutschland und Polen unterzeichnen Vertrag zum Kauf von Leopard-Kampfpanzern. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, 22. November 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. Oktober 2014; abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-164164. â Leopardy 2PL przyjechaĹy do WesoĹej â Defence24. Abgerufen am 15. Oktober 2020.
cite-note-165165. â Andrzej KiĹski: Analiza Radaru: Modernizacja czoĹgĂłw do standardu Leopard 2PL. In: Radar. 19. Dezember 2019, abgerufen am 15. Oktober 2020 (polnisch).
cite-note-166166. â Leopard 2PL. In: bumar.gliwice.pl. Bumar, abgerufen am 15. Oktober 2020 (polnisch).
cite-note-167167. â Breakthrough. Polish Army Takes Delivery of Leopard 2PL Tanks. In: Defence24.com. Abgerufen am 15. Oktober 2020 (englisch).
cite-note-168168. â Die Ăbergabe der ersten Exemplare fand im Oktober 2008 statt. Janeâs Defense Weekly. 22. Oktober 2008, S. 14.
cite-note-169169. â Zu Schmidts Haltung vgl. Mainhardt Graf von Nayhauss: Helmut Schmidt. Mensch und Macher. Bergisch Gladbach 1988, S. 395 u. 401 ff. Zum VorstoĂ von StrauĂ vgl. Frankfurter Rundschau 21.2. u. 26. Februar 1985.
cite-note-handelsblatt-2013-132-1-170170. â Markus Fasse, Martin Murphy: Geplatzte Panzerträume. In: Handelsblatt. Nr. 132, 12. Juli 2013, ISSN 0017-7296, S. 1, 6, 7.
cite-note-171171. â Waffen-Deal: Deutschland will Saudi-Arabien Kampfpanzer liefern. In: Spiegel Online. 2. Juli 2011, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-172172. â Deutsche Regierung schweigt zu Panzergeschäft. In: NZZ.ch. Neue ZĂźrcher Zeitung AG, 6. Juli 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. Juni 2018; abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-173173. â Schwere Waffen fĂźr absolute Herrscher: Spanien liefert Panzer nach Saudi-Arabien. In: Focus Online. 26. Mai 2012, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-175175. â Deutsche Welle (www.dw.com): Panzer-Deal mit Saudi-Arabien geplatzt. 13. April 2014, abgerufen am 31. Januar 2023.
cite-note-3-176176. â Leopard 2: Saudis stoppen offenbar Panzerdeal mit Deutschland. In: welt.de. 12. Juli 2013, abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-178178. â KNDS gab dies am 20. Dezember 2024 bekannt (Pressemitteilung)
cite-note-panzer-87-r-stungsprogramm-180180. â Botschaft Ăźber die Beschaffung von Armeematerial (RĂźstungsprogramm 2006). (PDF; 4,61 MB) Panzer 87 Leopard WE. In: admin.ch. 24. Mai 2006, S. 38 ff., archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. November 2012; abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-181181. â Verkauf von Ăźberzähligen Leopard-2-Kampfpanzern an den deutschen Hersteller. In: news.admin.ch. EidgenĂśssisches Departement fĂźr Verteidigung, BevĂślkerungsschutz und Sport, 18. November 2012, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-182182. â spiegel.de.
cite-note-drucksache-17-14736-183183. â RĂźstungsexporte â Verkauf von deutschen Leopard-Kampfpanzern an Staaten des Mittleren Ostens und an weitere Länder. (PDF; 328 kB) Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Wolfgang Gehrcke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. â Drucksache 17/14628 â. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 11. September 2013, abgerufen am 22. Juni 2024.
cite-note-184184. â SIPRI Arms Transfers Database. Stockholm International Peace Research Institute, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 23. April 2014; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-www-straitstimes-com-185185. â First of SAFâs new tanks here. In: The Straits Times. Singapore Press Holdings Ltd., 7. Juni 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 8. September 2007; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-186186. â Gordon Arthur: Singapurische Armee. In: Militärfahrzeuge. Nr. 4/2012. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, 13. Juli 2013, S. 22â27.
cite-note-187187. â Niklas Zimmermann: Panzer-Ringtausch mit der Slowakei vereinbart. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 23. August 2022, abgerufen am 18. Januar 2023.
cite-note-188188. â Leopard 2 A4 im Ringtausch fĂźr Slowakei und Tschechien. In: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Report Verlag, 25. August 2022, abgerufen am 18. Januar 2023.
cite-note-189189. â Lambrecht in der Slowakei: Erfolgreicher Ringtausch und Truppenbesuch bei eVA. In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung, 19. Dezember 2022, abgerufen am 28. Oktober 2024.
cite-note-190190. â Leopard 2: Rätselraten um Panzerlieferung an die TĂźrkei. In: Spiegel Online. 17. März 2000, abgerufen am 30. Juli 2012.
cite-note-deutscher-bundestag-plenarprotokoll-191191. â RĂźstungsgeschäft mit der TĂźrkei: Deutscher Bundestag (Hrsg.): Plenarprotokoll. Nr. 14/64, 29. November 1999, S. 5777.
cite-note-11-november-2005-192192. â Germany to Sell 298 Leopard 2 Tanks to Turkey. In: Defense Industry Daily. 11. November 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 8. Juni 2007; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-turkishdailynews-com-tr-193193. â Foreign manufacturers seek share in Turk tank program. In: turkishdailynews.com.tr. 2. März 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. November 2007; abgerufen am 30. Juli 2012 (englisch).
cite-note-194194. â Korea in Huge Arms Export Deal to Turkey. In: The Chosun Ilbo. 27. Juni 2007, abgerufen am 24. Juni 2024 (englisch).
cite-note-195195. â Otokar Altay. In: Military Factory. 4. Juli 2022, abgerufen am 25. Oktober 2024 (englisch).
cite-note-196196. â Burak Ege Bekdil: Turkey launches $500 million tank-upgrade contest. In: defensenews.com. 31. Januar 2017, abgerufen am 18. Januar 2023 (englisch).
cite-note-197197. â Christiaan Triebert: The Battle for Al-Bab: Verifying Euphrates Shield Vehicle Losses. In: bellingcat.com. 12. Februar 2017, abgerufen am 18. Januar 2023 (englisch).
cite-note-198198. â KlĂĄra BeranovĂĄ: Äesko dostane od NÄmecka 15 starĹĄĂch tankĹŻ Leopard, dalĹĄĂch aĹž 50 novĂ˝ch si koupĂ. In: Novinky.cz. 18. Mai 2022, abgerufen am 18. Mai 2022 (tschechisch).
cite-note-199199. â Dorothee Frank: Kampfpanzer Leopard 2 und Bergepanzer BĂźffel fĂźr Tschechien. In: BehĂśrden Spiegel. 11. Oktober 2022, abgerufen am 16. Juni 2024.
cite-note-200200. â Tschechien will etwa 70 Leopard 2A8 beschaffen. In: Europäische Sicherheit & Technik. 24. Mai 2023, abgerufen am 16. Dezember 2023.
cite-note-201201. â Waldemar Geiger: Deutschland bietet Tschechien weitere Kampfpanzer Leopard 2 A4 an. In: hartpunkt.de. hartpunkt GmbH, 22. Februar 2024, abgerufen am 28. Oktober 2024.
cite-note-202202. â Waldemar Geiger: Tschechien beschafft 14 zusätzliche Leopard 2 A4 von Rheinmetall. In: hartpunkt.de. hartpunkt GmbH, 3. Dezember 2024, abgerufen am 3. Dezember 2024.
cite-note-203203. â Gerhard Heiming: Tschechien will gemeinsam Leopard 2A8 beschaffen. In: Europäische Sicherheit & Technik (esut.de). 15. Juni 2024, abgerufen am 16. Juni 2024.
cite-note-204204. â Max Biederbeck: Tschechien will Leopard-2-Deal mit Deutschland bis Ende des Jahres. In: wirtschaftswoche.de. 13. Juni 2024, abgerufen am 16. Juni 2024.
cite-note-205205. â Dorothee Frank: Bundeswehr erhält 105 zusätzliche Leopard 2A8 Kampfpanzer. In: cpm Defence Network. cpm Defence Network, 3. Juli 2024, abgerufen am 3. Juli 2024.
cite-note-206206. â Tschechisches Verteidigungsministerium billigt Beschaffung von 44 Leopard 2A8. In: hartpunkt.de. 13. August 2025, abgerufen am 12. August 2025.
cite-note-207207. â Ukraine bittet Deutschland um Lieferung schwerer Waffen. Abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-208208. â Polen liefert Ukraine Ăźber 200 T-72 Panzer â Putin sagt Teilnahme an G20-Gipfel zu. Abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-209209. â Oryx: Answering The Call: Heavy Weaponry Supplied To Ukraine. In: Oryx. Abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-210210. â tagesschau.de: "Leopard"-Panzer: Druck aus Estland, Finnland und Polen. Abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-211211. â Uwe Felten: Hilfe fĂźr Ukraine: GroĂbritannien bereit zur Lieferung von Challenger-Kampfpanzern. 14. Januar 2023, abgerufen am 27. Februar 2023.
cite-note-212212. â Michael Neudecker: Ukraine-Krieg: GroĂbritannien will Kampfpanzer âChallenger 2â liefern. Abgerufen am 27. Februar 2023.
cite-note-213213. â Ukraine-Krieg: USA lieferten M1-Panzer auf Deutschlands Druck. Abgerufen am 27. Februar 2023.
cite-note-6-214214. â Deutschland liefert Kampfpanzer Leopard | Bundesregierung. Abgerufen am 6. Februar 2023.
cite-note-215215. â âWir haben geliefertâ: Scholz bestätigt Auslieferung von 18 Leopard-Panzern an die Ukraine. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 28. März 2023.
cite-note-216216. â ORF at/Agenturen red: Kanada liefert weitere Leopard-2-Panzer an Ukraine. 24. Februar 2023, abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-217217. â Spanien will sechs âLeopard 2â-Panzer an die Ukraine liefern. Abgerufen am 26. Februar 2023.
cite-note-218218. â Weitere Leopard-2-Kampfpanzer fĂźr die Ukraine â auch von Deutschland. In: esut.de. 24. Februar 2023, abgerufen am 25. Februar 2023.
cite-note-219219. â Deutschlandfunk: Russischer Angriffskrieg: Dänemark und die Niederlande schenken der Ukraine 14 Leopard-2-Panzer. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandradio, KĂśrperschaft des Ăśffentlichen Rechts, D-50968 KĂśln, 20. April 2023, abgerufen am 13. November 2023.
cite-note-220220. â Gerhard Hegmann: RĂźstung: Ungarn bestellt modernste Leopard-Panzer. In: welt.de. 20. Dezember 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018.
cite-note-221221. â JarosĹaw Adamowski: Hungary signs deal to buy dozens of tanks, howitzers from Germanyâs KMW. In: defensenews.com. 20. Dezember 2018, abgerufen am 21. Dezember 2018 (englisch).
cite-note-222222. â Kosovo: SchieĂerei am deutschen Kontrollpunkt. In: Spiegel Online. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 14. Juni 1999, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-kfor1999-223223. â Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 2. Entwicklung und Einsatz in der Bundeswehr. KFOR-Einsatz im Kosovo 1999. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2009, ISBN 978-3-936519-08-2, S. 229 ff.
cite-note-224224. â Murray Brewster: Germany gets thank-you note from Canadian IED survivor. (PDF; 16 kB) In: CNEWS. Qubecor Media, 5. Dezember 2007, abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-225225. â Unfreiwilliger Minentest: Kanadier dankt fĂźr deutschen Leopard-Panzer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Nr. 269, 19. November 2007, ISSN 0174-4909, S. 8 (archivierte Kopie. [Memento vom 5. November 2012 im Internet Archive] [abgerufen am 22. Juni 2024]).
cite-note-226226. â Alan Freeman: Tank hit by IED back in service: Hillier. (PDF; 42 kB) In: The Globe and Mail. 8. Dezember 2007, abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-227227. â Afghan stories: Danish tanks arrive in Afghanistan. In: LiveLeak.com. 21. November 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 6. Juni 2010; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-228228. â Stephen Priestley: Danish Leopard tanks in supporting action in Helmand Province: Can Open Government be measured by a Military Press Release? In: Simon Fraser University. Canadian American Strategic Review, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Februar 2008; abgerufen am 22. Juni 2024 (englisch).
cite-note-229229. â Eckart Lohse: Afghanistan: Leopardenjagd am Hindukusch. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 22. März 2008, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-230230. â Dansk soldat drĂŚbt og tre lettere sĂĽret i Afghanistan. In: Forsvaret Forsvarskommandoen. 25. Juli 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. November 2012; abgerufen am 22. Juni 2024 (dänisch).
cite-note-231231. â Murat GĂźrgen: Darbe giriĹiminde kullanÄąlan tanklar Suriyeâde. In: haberturk.com. HabertĂźrk Gazetecilik A.Ĺ., 1. September 2016, abgerufen am 19. Januar 2023 (tĂźrkisch).
cite-note-232232. â Oliver Das Gupta: Militärpläne gegen PKK: Krieg mit Second-Hand-Panzern aus Deutschland? In: SĂźddeutsche Zeitung. SĂźddeutsche Zeitung GmbH, 19. Mai 2010, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-233233. â TSK O Tanklarla Suriyeâye Girebilir mi? In: tarafsizhaber.com. TarafsÄąz Haber, 29. Juni 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 12. November 2019; abgerufen am 10. Januar 2025 (tĂźrkisch).
cite-note-234234. â Almanyaâdan, Leopard tanklara âPKKâyÄą vurâ izni. In: t24.com. T24, 5. Mai 2009, abgerufen am 19. Januar 2023 (tĂźrkisch).
cite-note-stern-247831818-235235. â Gernot Kramper: TĂźrkei in Syrien: Wie dieser Leopard-Panzer einen Raketentreffer Ăźberlebte. In: stern.de. Gruner + Jahr GmbH, 22. Januar 2018, abgerufen am 3. Mai 2020.
cite-note-236236. â GĂźven Tuncer: AlmanyaânÄąn gururu Leopard 2 model tanklar nasÄąl vuruldu? In: ikelibaher.com. İlkeli Haber, 13. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2023 (tĂźrkisch).
cite-note-237237. â Gerhard Hegmann: IS-Kämpfer zerstĂśren den deutschen Panzer-Mythos. In: Die Welt. Axel Springer SE, 12. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-238238. â Al-Bab: 16 tĂźrkische Soldaten ums Leben gekommen. In: dailysabah.com. 22. Dezember 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
cite-note-focus-6400923-239239. â Von tĂźrkischer Armee erbeutet: Deutscher Leopard-Panzer gelangt in die Hände des Islamischen Staates. (Video) In: Focus Online. 23. Dezember 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 15. April 2019; abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-240240. â Moritz Baumstieger: Deutsche Leopard-Panzer in den Händen der IS-Miliz. In: SĂźddeutsche Zeitung. SĂźddeutsche Zeitung, 23. Dezember 2016, abgerufen am 18. Januar 2023.
cite-note-241241. â Wie dieser Leopard-Panzer einen Raketentreffer Ăźberlebte. Abgerufen am 21. Januar 2023.
cite-note-242242. â Gernot Kramper: Kampf um Al-Bab in Syrien: TĂźrkei verliert drei Leopard 2 â erste Schlacht des deutschen Panzers wird zum Desaster. In: stern.de. Gruner + Jahr GmbH, 15. Dezember 2016, abgerufen am 19. Januar 2023.
cite-note-handelsblatt-20903854-html-243243. â TĂźrkei bestätigt Bundesregierung Einsatz von Leopard-Panzern. In: Handelsblatt. 29. Januar 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 1. Oktober 2022; abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-forbes090623-248248. â David Axe: The Russians Just Destroyed Their First Ukrainian Leopard 2 Tank. In: forbes.com. 9. Juni 2023, abgerufen am 9. Juni 2023 (englisch).
cite-note-oryx-250250. â Jakub Janovsky, naalsio26, Aloha, Dan, Kemal, Alexander Black: Attack On Europe: Documenting Ukrainian Equipment Losses During The 2022 Russian Invasion Of Ukraine. In: oryxspioenkop.com. Abgerufen am 29. Juni 2025 (englisch).
cite-note-252252. â JĂŠrĂ´me Brahy: Ukraine loses nearly 20 percent of its Western-supplied Leopard tanks in combat. Abgerufen am 13. November 2024 (britisches Englisch).
cite-note-253253. â Drei von sechs Leopard 2R â Ukraine verliert seltene Spezialfahrzeuge bei Angriff. In: n-tv.de. 12. Juni 2023, abgerufen am 13. Juni 2023.
cite-note-254254. â Häme Ăźber âgut brennendenâ Panzer: Russland erbeutet wohl modernsten Leopard-2 â und zeigt ihn in Moskau. 30. April 2024, abgerufen am 13. Juni 2024.
cite-note-255255. â BILD Lagezentrum: Putins âPanzerschildkrĂśtenâ rasen ins Verderben. In: Bild.de. Abgerufen am 13. Juni 2024.
cite-note-256256. â Westliche Panzer sind in Moskau auf Trophäenschau zu sehen. In: Handelsblatt. 28. April 2024, abgerufen am 13. Juni 2024.
cite-note-257257. â fr.de 4. August 2024.
cite-note-258258. â Leopard 2 in der Ukraine â Von der deutschen âWunderwaffeâ zum Rohrkrepierer? In: T-Online.de. StrĂśer Digital Publishing GmbH, 27. September 2024, abgerufen am 1. März 2025.
cite-note-259259. â Ukraine Support Tracker - A Database of Military, Financial and Humanitarian Aid to Ukraine. Abgerufen am 16. August 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-260260. â Oryx: Attack On Europe: Documenting Ukrainian Equipment Losses During The Russian Invasion Of Ukraine. In: Oryx. Abgerufen am 16. August 2025.